11.09.2020

Vangardist wird zur Agentur: „Weil wir schon fast alles gesehen und gemacht haben“

Das avangardistische Vangardist Magazine wird zur Agentur, das Portfolio reicht von der Konzeption bis zur Umsetzung.
/artikel/vangardist-agentur
Julian Wiehl und Julian Wiehl und Julian Behrenbeck machen Vangardist zur Agentur.ulian Behrenbeck machen Vangardist zur Agentur.
Julian Wiehl und Julian Behrenbeck machen Vangardist zur Agentur. © Julian Behrenbeck

Vangardist ist ein vielfach ausgezeichnetes Männermagazin, das immer wieder Teil von avantgardistischen Aktionen ist – von Kreativ-Kampagnen mit Diesel, Wien Tourismus und der ÖBB, einer Ausgabe gedruckt mit HIV-positivem Blut bis zu einer internationalen Kampagne gegen Homophobie, sowie für Marriage Equality, welche 2,9 Mio Hits auf Youtube erzielte. Nicht unerwähnt bleiben sollte freilich der kultige Future Ball (im Pre-Corona-Jahr 2019 noch mit dem Motto „Wir sehen schwarz für die Zukunft“) und die Tatsache, dass Gründer Julian Wiehl der brutkasten-Community vergangenes Jahr nützliche Styling-Tipps für den Business-Alltag gab. Nach zehn Jahren setzen Wiehl und Kreativdirektor Julian Behrenbeck nun den nächsten Schritt und gründen eine Agentur.

„Nach 10 Jahren Online Publishing haben wir fast alles gesehen und gemacht. Diese Erfahrung und das kreative Netzwerk werden wir jetzt auch unseren Kunden zur Verfügung stellen“, sagt Wiehl. Das Portfolio der Vangardist Agency reicht von der Konzeption innovativer Ideen, über klassische Logogestaltung, der Content Creation in Fotografie, Text und Video bis hin zur Umsetzung in der digitalen Welt als Website oder Online Store.

Die Vangardist Agency versteht sich weiters als Zugang zu Wiens kreativem Netzwerk und arbeitet eng mit Partnern wie dem House of Bandits von Stefan Yazzie Herbert, Papertown von Philipp Blume, biteme.digital von Jürgen Bogner sowie vielen innovativen Wegbegleitern aus den letzten 10 Jahren zusammen.

„Die Art, wie wir Content konsumieren verändert sich schneller denn je. Mehr Content wird benötigt, um relevant und in Erinnerung zu bleiben. Wir glauben jedoch nicht an Masse. Wir fokussieren uns auf die klare Message & Version unserer Kunden und gestalten so zielorientierten Content, der zeitgeistig, aber nicht überflüssig ist,“ sagt Behrenbeck.

Die Kunden der Vangardist Agency

In den vergangenen Monaten gestalteten sie bereits den neuen Online-Auftritt des in Wien ansässigen Modelabels Weber+Weber und illustrierten den Export Tag der Außenwirtschaft als zeitgeistiges Streaming Event.

„Die Vangardist Agency steht für zeitgenössische Konzepte, ästhetisches Design und technologische Innovationen. Unser Portfolio ist breit gefächert, aber unseren Hauptfokus legen wir auf Design, Web und Events,“ sagt Wiehl abschließend.

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Somareality
(c) Somareality - Das Somareality-Team.

Somareality wurde 2019 in Wien gegründet und entwickelt Eye-Tracking-basierte Biomarker, um damit Rückschlüsse auf den kognitiven Zustand einer Person treffen zu können. 2024 gab es dafür 1,5 Mio. Euro – brutkasten berichtete. Nun folgt eine überzeichnete Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von drei Millionen Euro unter der Führung von Catalyst Romania, um „die weltweit erste umfassende Lösung für kognitive Erkenntnisse (Cognitive Insights) zu werden, die ausschließlich auf Eye-Tracking basiert“.

Somareality: Bestandsinvestoren dabei

Dies markiert das 13. Investment für den Catalyst Romania Fund II, unter Beteiligung der bestehenden Somareality-Investoren MT-Lab, RDY Ventures, Moondust Ventures und Gateway Ventures.

Das Deep-Tech-Startup aus Wien hat es sich konkret zur Aufgabe gemacht, das Verständnis kognitiver Prozesse neu zu definieren. Dazu gehören kognitive Belastung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Ermüdung und die allgemeine Leistungsfähigkeit – basierend auf einer Technologie, die ebenso nicht-invasiv wie echtzeitfähig sei. Somareality generiert über zwei Millionen Euro B2B-Umsatz seit der Markteinführung ihres ersten Biomarkers im Jahr 2024.

Drei Initiativen

Das frische Kapital soll direkt in drei strategische Initiativen für das Jahr 2026 und darüber hinaus fließen: Erweiterung der bestehenden B2B-Segmente, Unterstützung neu gestarteter Längsschnittstudien zur Messung bzw. Vorhersage der kognitiven Gesundheit sowie der menschlichen Leistungsfähigkeit im Zeitverlauf und in die Vorantreibung einer Markenerweiterung in den B2C-Bereich.

„Mit unserer Präsenz im B2B-Bereich und dem Vertrauen, das uns unsere Kunden und Partner entgegenbringen, haben wir bewiesen, dass kognitive Erkenntnisse auf Basis von Eye-Tracking gekommen sind, um zu bleiben. Angesichts des anhaltenden Interesses an personalisierter Gesundheit insgesamt und des erneuten Interesses an Wearable-Eye-Tracking-Technologie bringen wir unser wissenschaftliches Fundament nun in den B2C-Bereich – und damit zu jedem, der schon immer verstehen wollte, wie sein Verstand funktioniert, dies aber außerhalb des Labors nie konnte“, sagt Adrian Brodesser, Mitgründer Somareality.

Somareality-Partner: „Somareality denkt Branche neu“

Und Alin Stanciu, Partner bei Catalyst Romania, ergänzt: „Bei Catalyst Romania wollen wir mit Unternehmen zusammenarbeiten, die nicht nur Bestehendes verbessern, sondern ganze Branchen neu denken – und genau das tut Somareality. Indem sie Eye-Tracking-Daten in Echtzeit-Erkenntnisse darüber verwandeln, wie Menschen denken, eröffnen sie einen neuen Weg, den menschlichen Verstand besser zu verstehen, mit Auswirkungen, die weit über die derzeitigen Anwendungsfälle hinausgehen. Wir glauben, dass dieser Wandel – vom reinen Beobachten von Verhalten hin zum echten Verständnis darüber, wie Menschen denken – das Potenzial hat, Sektoren vom Gesundheitswesen bis hin zur menschlichen Leistungsfähigkeit und darüber hinaus umzugestalten. Da dies unser drittes Investment in Mittel- und Osteuropa außerhalb Rumäniens ist, freuen wir uns sehr darauf, das Team dabei zu unterstützen, einen globalen Marktführer an der Schnittstelle von Wissenschaft und praktischen menschlichen Erkenntnissen aufzubauen.“

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Vangardist wird zur Agentur: „Weil wir schon fast alles gesehen und gemacht haben“

  • Vangardist ist ein vielfach ausgezeichnetes Männermagazin, das immer wieder Teil von avantgardistischen Aktionen ist – von Kreativ-Kampagnen mit Diesel, Wien Tourismus und der ÖBB, einer Ausgabe gedruckt mit HIV-positivem Blut bis zu einer internationalen Kampagne gegen Homophobie, sowie für Marriage Equality, welche 2,9 Mio Hits auf Youtube erzielte.
  • Ganz zu schweigen natürlich vom kultigen Future Ball und der Tatsache, dass Gründer Julian Wiehl der brutkasten-Community vergangenes Jahr nützliche Styling-Tipps für den Business-Alltag gab.
  • Nach zehn Jahren setzen Wiehl und Kreativdirektor Julian Behrenbeck nun den nächsten Schritt und gründen eine Agentur.
  • Das Portfolio der Vangardist Agency reicht von der Konzeption innovativer Ideen, über klassische Logogestaltung, der Content Creation in Fotografie, Text und Video bis hin zur Umsetzung in der digitalen Welt als Website oder Online Store.
  • Die Vangardist Agency versteht sich weiters als Zugang zu Wiens kreativem Netzwerk und arbeitet eng mit Partnern wie dem House of Bandits von Stefan Yazzie Herbert, Papertown von Philipp Blume, biteme.digital von Jürgen Bogner sowie vielen innovativen Wegbegleitern aus den letzten 10 Jahren zusammen.
  • In den vergangenen Monaten gestalteten sie bereits den neuen Online-Auftritt des in Wien ansässigen Modelabels Weber+Weber und illustrierten den Export Tag der Außenwirtschaft als zeitgeistiges Streaming Event.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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