31.01.2018

Ministerratsbeschluss: 300 neue Informatik-Studienplätze

Die im Ministerrat beschlossene Universitätsfinanzierung Neu bringt einige Änderungen, etwa neue Zugangsbeschränkungen und sorgt damit für Diskussionen. Im Bereich Informatik soll jedoch nicht beschränkt, sondern weiter aufgestockt werden. Wir haben dazu ein Statement von Wirtschaftsministerin Schramböck erhalten.
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Vorstellung der
(c) BKA / Regina Aigner: Vorstellung der "Universitätsfinanzierung Neu" beim Pressefoyer des Ministerrats.

„Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche und sämtliche Wirtschaftsbranchen. Um diesen Wandel positiv zu gestalten, braucht es in Zukunft noch mehr Fach- und Führungskräfte in dem Bereich“, schreibt Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck in einem ersten Statement zur „Universitätsfinanzierung Neu“. Denn während es in einigen Studienrichtungen wie Jus, Erziehungswissenschaften und Fremdsprachen neue Zugangsbeschränkungen geben wird, wurden für den Bereich Informatik 300 weitere Studienplätze für Anfänger beschlossen.

+++ Wirtschaftsministerin Schramböck zu Startups, Blockchain und AI +++

Von 2500 auf 2800 Anfängerplätze durch „Universitätsfinanzierung Neu“

Damit sieht der Entwurf zur „Universitätsfinanzierung Neu“, der noch vom Parlament beschlossen werden muss, eine Ausweitung der Anfängerplätze von derzeit 2500 auf 2800 Plätze auf Österreichs Universitäten vor. Das sei ein weiterer Beleg für den Stellenwert, den die Bundesregierung dem Thema Digitalisierung einräume, schreibt Schramböck. Im Regierungsprogramm wurde der Digitalisierung ein großes Unterkapitel gewidmet. Zahlreiche Maßnahmen wurden versprochen und mit deren Umsetzung teilweise bereits begonnen. Kürzlich wurde etwa eine Maßnahme zur weiteren Digitalisierung von Behördenwegen vorgestellt.

Schramböck: „Schon jetzt suchen unsere Unternehmen nach Mitarbeitern in diesem Bereich“

Zusätzlich zu den weiteren Informatik-Anfängerplätzen sollen mit der „Universitätsfinanzierung Neu“ kostenintensivere technische Fächer mehr Mittel erhalten und die Drop-Out-Quote gesenkt werden. Details zur Umsetzung dieser Ziele liegen gegenwärtig noch nicht vor. „Mit den technischen Fächern wird ein absoluter Zukunftsbereich gestärkt, der in den kommenden Jahren sowohl für den Innovations- als auch Wirtschaftsstandort Österreich von entscheidender Rolle sein wird. Schon jetzt suchen unsere Unternehmen nach Mitarbeitern in diesem Bereich, deshalb ist jede entlastende Maßnahme hier zu begrüßen“, kommentiert Schramböck.

+++ Schramböck: “Once Only”-Prinzip soll Unternehmen helfen +++


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Dabei würden sich diese Vorreiter von anderen nicht durch das beste KI-Modell, sondern durch das beste Datenfundament unterscheiden. „Eine strukturierte, lebendige Datenplattform, die im Kern des Unternehmens steht – nicht am Rand als IT-Projekt. Genau dabei unterstützen wir unsere Kunden – mit einem holistischen Ansatz, der Beratung und Umsetzung bis hin zu Governance und Plattformen aus einer Hand verbindet“, erklärt Moser. Durch diesen Ansatz werde sichergestellt, dass KI-Projekte nicht als Einzelinitiativen enden, sondern strukturell in die Kernprozesse von Unternehmen integriert werden.

Über 13 Jahre IT-Erfahrung

Parallel zu seinem Masterstudium Software Engineering an der University of Applied Sciences in Hagenberg startete der zweifache Familienvater seine Karriere beim Linzer Banken-Softwarehaus Raiffeisen Software. 2019 folgte der Wechsel zu CANCOM Austria (vormals Kapsch BusinessCom). Dort durchlief Moser in sieben Jahren mehrere Führungspositionen, zuletzt war er als „Director Digital Solutions & AI“ tätig. Seit Juni 2026 ist er Vorstand im Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI).  

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