13.05.2025
KI-BASIERTE SPRACHASSISTENTEN

Umfrage: Hälfte der Befragten lehnt Voicebots ab

Viele Konsument:innen stehen Voicebots nach wie vor skeptisch gegenüber. Das zeigt eine aktuelle Befragung.
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Viele Konsument:innen akzeptieren Voicebots nur unter bestimmten Bedingungen
Viele Konsument:innen akzeptieren Voicebots nur unter bestimmten Bedingungen | Foto: Adobe Stock

50 Prozent der Konsument:innen in Österreich sind gegen den Einsatz von Voicebots, also KI-gestützten Sprachassistenten, im Kundenservice. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts TQS Research & Consulting. In Auftrag gegeben hat sie der Software-Engineering-Dienstleister Tietoevry Austria. Die Ergebnisse zeigen: Ob Menschen Voicebots akzeptieren, hängt mit Alter, Einkommen und Transparenz zusammen.

Wann Konsument:innen Voicebots akzeptieren

Die Akzeptanz von Voicebots im Kundenservice ist besonders bei jüngeren und einkommensstärkeren Personen hoch. Ältere und einkommensschwächere Gruppen hingegen stehen der Technologie kritischer gegenüber.

Eine große Mehrheit der Befragten ist bereit, Sprachassistenten zu nutzen, wenn diese jederzeit ohne Wartezeiten erreichbar sind. Insbesondere Männer und Personen mittleren Alters zeigen hier hohe Zustimmung.

Für die meisten Konsument:innen ist es entscheidend, vorab zu wissen, ob sie mit einem Voicebot sprechen, und bei Bedarf zu einem Menschen weitergeleitet werden zu können – nur so wird der Einsatz der Technologie akzeptiert.

Infografik: Unter welchen Bedingungen würden Sie sich im Kund:innenservice von einem Voicebot anstelle einer menschlichen Fachkraft unterstützen lassen?
Infografik: Unter welchen Bedingungen würden Sie sich im Kund:innenservice von einem Voicebot anstelle einer menschlichen Fachkraft unterstützen lassen? | Foto: Tietoevry

Konsument:innen wollen Mehrwert

„Die Studienergebnisse bestätigen unsere Erfahrung aus zahlreichen Kund:innenprojekten“, sagt Robert Kaup, Managing Director von Tietoevry Austria und Head of New Markets bei Tietoevry. Seine Schlussfolgerung: „Voicebots werden dann angenommen, wenn sie echten Mehrwert bieten, also schnell verfügbar, klar als solche erkennbar und nahtlos mit menschlicher Unterstützung kombinierbar sind.“

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Mit seinen Sensoren-Systemen erkennt eologix-ping frühzeitig Probleme bei Windkraftanlagen | (c) eologix-ping
(c) eologix-ping

Im Mai 2024 holte eologix-ping ein Millioneninvestment u.a. von Verbund X – brutkasten berichtete. Im gleichen Jahr führte das Grazer Startup Blitzdetektion ein und erweiterte sein Produktportfolio um Blitzüberwachungssysteme.

Eologix-Ping mit neuer Version

Nun hat Eologix-Ping die Markteinführung von „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ bekannt gegeben, einer neuen satellitengestützten Version seiner Blitzüberwachungslösung für Windturbinen.

Die neue Variante soll es Wind-Asset-Managern in abgelegenen Regionen mit geringer Konnektivität, in denen die Mobilfunkkommunikation unzuverlässig oder nicht verfügbar ist, ermöglichen, zu erkennen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde – konkret geschieht das mittels Myriotas UltraLite-Satellitenkonnektivität.

Use-Case bleibt

Der grundlegende Use Case bleibt bei den Grazern jedoch unverändert: Betreiber wissen zu lassen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde, damit sie Inspektionen priorisieren, die Wartungsplanung verbessern und Unsicherheiten nach Gewitterstürmen reduzieren können.

„Abgelegene Windparks sollten nicht einfach deshalb an operativer Transparenz verlieren, weil die Mobilfunkabdeckung begrenzt ist“, sagt Matthew Stead, CPO und Mitgründer von Eologix-Ping. „Mit ‚Event Lightning Fleet – Satellitenversion‘ erweitern wir die Blitzüberwachung auf Turbinenebene auf Regionen, in denen die traditionelle Kommunikationsinfrastruktur eine Hürde dargestellt hat.“

Einblicke auf Turbinenebene

Blitzeinschläge können erhebliche Blattschäden und Betriebsrisiken für Windturbinen verursachen. In vielen Fällen sind Betreiber gezwungen, nach Gewitterstürmen umfangreiche Inspektionen durchzuführen, ohne klare Anhaltspunkte dafür zu haben, welche Turbinen betroffen waren.

Im Gegensatz zu regionalen Wetterdiensten, die sich auf flächenweite Blitzaktivität konzentrieren, sei „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ darauf ausgelegt, betriebliche Einblicke auf Turbinenebene zu liefern.

Aus dem Archiv: Die Hintergründe zum Millioneninvestment für eologix-ping aus Graz

Das System erkenne Blitzereignisse direkt am Windturbinenturm mithilfe eines Magnetfeldsensors, der im Power and Communication Module (PCM) installiert ist. Der Sensor erfasst das durch den Blitzstrom im Turmgebäude induzierte Magnetfeld und generiert eine Ereignisbenachrichtigung, die in die Cloud übertragen wird.

Eologix-Ping-CEO: „Besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika“

„Wir sind stolz darauf, mit Eologix-Ping zusammenzuarbeiten, um die Blitzüberwachung auf Standorte auszudehnen, die traditionell außerhalb der Reichweite zuverlässiger Konnektivität lagen“, sagte Dan Franklin, Regional Sales Director bei Myriota.

Und Thomas Schlegl, CEO und Mitgründer von Eologix-Ping, ergänzt: „Mit dieser Markteinführung können Betreiber Blitzüberwachung auf Turbinenebene an Standorten einsetzen, die bisher schwer zu verbinden waren. Dies ist besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika, wo abgelegene geografische Lagen und begrenzte Telekommunikationsinfrastruktur nach Blitzereignissen operative blinde Flecken schaffen.“

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