19.10.2020

Twentyless-Gründer Eike Meyer: „Ich bin der USP“

Eike Meyer von Twentyless hat sich Ralf Dümmel als Investor geschnappt und versucht nun mit dem Löwen an seiner Seite Plastikflaschen zu Reinigungszwecken im Haushalt zu reduzieren.
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Twentyless, Höhle der Löwen, Reinigung, Glasflasche, Eike Meyer, Ralf Dümmel
(c) Twentyless - Gründer Eike Meyer konnte nicht nur mit seinem Charme Ralf Dümmel überzeugen bei Twentyless einzusteigen.

Mit Twentyless stellte Eike Meyer in der „Höhle der Löwen“ seine umweltfreundliche Reinigungskonzentrate in Glasflaschen vor. Sie sollen dafür sorgen, dass private Haushalte 20 Plastikflaschen mit dem Kauf eines seiner Produkte einsparen können. Mit seiner Idee konnte er Investor Ralf Dümmel begeistern, der mit 70.000 Euro für 25 Prozent Anteile ins Startup eingestieg.

Twentyless-Gründer investiert vorsichtig

Nun wird das Kapital dafür verwendet, das neue Lager und Büros auszustatten: „Das ist die Grundlage für die Mehrarbeit, die nach der Ausstrahlung hoffentlich auf uns zukommen wird. Wir versuchen, vorsichtig zu investieren und überlegen gut, wo wir welche Mittel einsetzen. Grade mit Werbung gehen wir momentan noch zögerlich um. Denn die kann sehr viel Geld kosten und unter Umständen wenig bringen“, sagt Meyer.

Ein Löwe an der Seite…

Der Gründer zeigt sich leicht überrascht, als wie intensiv sich eine Zusammenarbeit mit Dümmel und dessen Team erweist. „Wir haben mit der Produktentwicklung, Einkauf, Grafikabteilung, Rechtsabteilung und vielen mehr zu tun. Ich fühle mich gut betreut und aufgehoben. Ob per Mail, Telefon oder vor Ort im Haus. Mir hat die Phase der Weiterentwicklung unglaublich Spaß gemacht“, so der Gründer weiter.

Aktuell arbeitet Twentyless an der Verbesserung und Entwicklung weiterer Produkte. Doch auch die Gründung einer GmbH habe viel zeit gekostet, wie Meyer gesteht.

Twentyless mit mehr Potential bei B2C

Der Gründer sieht sein Unternehmen, konträr zur TV-Investorin Dagmar Wöhrl, die das in der Show anmerkte, im B2C-Bereich angesiedelt: „Ich sehe in den privaten Haushalten mehr Potential. Ich denke aber auch, dass wenn Twentyless sich im B2C-Geschäft bewährt hat, man auch den B2B-Bereich erobern kann. Erste Anfragen von Gebäudereinigern hatten wir bereits. Dieses konnten wir aber aus Zeitmangel noch nicht weiter verfolgen“, sagt er.

Der USP eines Unternehmens

Wie bei vielen anderen Pitchern der TV-Show war der USP ein großes Thema. Und Meyer in Erklärungsbedarf, den er charmant handhabte, als er sich bei der großen Konkurrenz im Business – auf die die Löwen kritisch hinwiesen – selbst als das „Alleinstellungsmerkmal“ bezeichnete. Er nennt das heute „von mir mutig“, betont aber zugleich, dass der Glaube an das Produkt sehr wichtig sei.

Kunde kauft, wo er sich wohlfühlt

„Warum machen denn alle das, was sie machen? Weil sie meinen, es besser zu tun. Jeder sollte doch von sich und seinem Produkt überzeugt sein. Es gibt mittlerweile schon einige, die nachhaltige Reinigungsmittel anbieten. Auch in Glasflaschen. Und jeder macht es auf seine Weise und hat seine Berechtigung am Markt. Der Kunde kauft dort, wo er sich wohl fühlt“, so Meyer.

„Medialer Hype nach einigen Wochen vorbei“

Dass dies bei ihm der Fall ist merkt man. Meyer ist kein Mensch, der sich viele Ziele setzt, wie er sagt, sondern sie bewusst niedrig hält. „Was ich aber für realistisch halte ist, dass wir dieses und nächstes Jahr noch bis zu zehn neue Produkte einführen. Das größte Ziel dürfte aber sein, den Erfolg im Laden aufrecht zu erhalten“, sagt er. „Damit meine ich, sich nicht auf dem medialen Hype auszuruhen. Denn der ist nach einigen Wochen vorbei. Dann beginnt die eigentliche Arbeit.“

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Die Helsing-Gründer (v.l.n.r.): Gundbert Scherf, Torsten Reil und Niklas Köhler | © Helsing
Die Helsing-Gründer (v.l.n.r.): Gundbert Scherf, Torsten Reil und Niklas Köhler | © Helsing

Nur fünf Jahre nach der Gründung 2021 galt Helsing aus München schon bislang als eines der wertvollsten Scaleups Europas. Mit einer Kombination aus DefenseTech und AI setzt das Unternehmen gleich auf beide aktuellen Hype-Branchen. Dabei baut Helsing selbst Drohnen und unbemannte Kampfflugzeuge und bietet gleichzeitig auch KI-Upgrades für bestehende Systeme wie den Eurofighter an.

Nun schloss Helsing seine Series-E-Finanzierungsrunde ab. Schon mit dem Seedinvestment über 100 Millionen Euro im Gründungsjahr 2021 hatte man für Aufsehen gesorgt. Seitdem folgten immer größere Investments. Mit der nunmehrigen Mega-Runde über 1,8 Milliarden US-Dollar (ca. 1,6 Mrd. Euro) bei einer Bewertung von 18 Milliarden US-Dollar liefert das Münchner Scaleup den neuen Deutschland-Rekord.

Kapital zum Großteil von US-Investoren, aber weiter „mehrheitlich in europäischem Besitz“

Die Investorennnachfrage habe das verfügbare Volumen deutlich überstiegen, heißt es von Helsing. Das Kapital kommt dabei von neuen und bestehenden Investoren – vorwiegend aus den USA. Konkret genannt werden vom Unternehmen Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments), General Catalyst, Plural und Stepstone. Zu den bestehenden Investoren von Helsing zählen zudem Prima Materia, Accel und Greenoaks.

Dabei wird jedoch betont: „Helsing bleibt mehrheitlich in europäischem Besitz.“ Auch der Verwaltungsrat des Unternehmens bleibe unverändert – dessen Vorsitz halten Spotify-Gründer Daniel Ek und Ex-EADS-Chef Thomas Enders. Die weiteren Mitglieder sind Jeannette zu Fürstenberg, Denis Mercier und die Helsing-Gründer Torsten Reil (Co-CEO), Gundbert Scherf (Co-CEO) und Niklas Köhler (President & CPO).

Das Kapital soll nun für die weitere Entwicklung von KI-Plattformen und die Expansion in weitere Länder genutzt werden. Zu den bekannten Kunden von Helsing zählen die Armeen der Ukraine, Deutschlands sowie mehrere europäischer Nato-Staaten.

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Twentyless-Gründer Eike Meyer: „Ich bin der USP“

  • Mit Twentyless stellte Eike Meyer in der „Höhle der Löwen“ seine umweltfreundliche Reinigungskonzentrate in Glasflaschen vor, mit denen er dafür sorgen möchte, dass private Haushalte 20 Plastikflaschen einsparen.
  • Mit seiner Idee konnte er Investor Ralf Dümmel begeistern, der mit 70.000 Euro für 25 Prozent Anteile ins Startup eingestiegen ist.
  • Wie bei vielen anderen Pitchern der TV-Show war der USP ein großes Thema.
  • Und Meyer in Erklärungsbedarf, den er charmant handhabte, als er sich bei der großen Konkurrenz im Business – auf die die Löwen kritisch hinwiesen – selbst als das „Alleinstellungsmerkmal“ bezeichnete.

AI Kontextualisierung

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Twentyless-Gründer Eike Meyer: „Ich bin der USP“

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