Tulipans: Ex „2min2mio“-Startup gewinnt Listung bei Metro
Tulipans (vormals naehrsinn) konnte bei ihrem damaligen "2 Minuten 2 Millionen"-Auftritt Investor Hans Peter Haselsteiner überzeugen. Dann kam aber die Corona-Krise dazwischen und verzögerte den ganzen Prozess. Später durfte sich das Startup über den Einstieg des Bau-Tycoons und eines zweiten Investors freuen und erhielt 100.000 Euro Kapital. Nun gewann das Startup den Demo Day des Food and Beverage Accelerator der Modul University.
Tulipans von Julia Tulipan und Partner Leo schnappte sich in der Startup-Show Investor Hans Peter Haselsteiner und 50.000 Euro für zehn Prozent Beteiligung. Zudem erhielten die beiden für ihr Low-Carb-Produkt das REWE Startup-Ticket von Markus Kuntke. Später wurde das Kapital durch den Bau-Tycoon und eines zweiten Investors auf 100.000 Euro aufgestockt. Nun gewann das Startup beim Modul University FAB Accelerator die Unterstützung durch Metro, nachdem es bei einigen Events sehr aktiv war.
Netzwerk-Highlight im Oktober
„Wir waren beim Tag des Handels sowie beim Food Innovation Camp dabei. Bei der European Retail Startup Night wurden wir als eines der zehn vielversprechendsten Startups ausgewählt um live zu pitchen. Das große Highlight kam jedoch am 21. Oktober“, sagt Julia Tulipans.
Corona verschiebt Demo Day
Bedingt durch Corona und den Lock-Down fand der Demo Day des Food and Beverage Accelerator der Modul University etwas später als geplant statt. Dort hatten alle pitchenden Startups die Chance sich vor Fachpublikum und Investoren zu präsentieren. Die Jury kürte schlussendlich TULIPANS zum Gewinner des Abends.
Die beiden Founder sind seit elf Jahren verheiratet und haben ihre Firma Ende 2018 gegründet mit dem Ziel die ketogene Ernährung mit praktischen Lebensmitteln alltagstauglich zu machen. Die Gründerin ist Buchautorin (Der Keto Kompass), Bloggerin und als Ernährungsberaterin seit Jahren mit dem Thema ketogener Ernährung vertraut. Sie hat zusammen mit ihrem Mann weitere Produkte entwickelt, die im eigenen Online-Shop vertrieben werden.
Neben zuckerarmen Snacks mit vollem Geschmack stehe auch Performance und Leistung im Fokus, sagen die Tulipans-Founder. Produziert wird mit zertifizierten Partnern in Österreich und der EU, während die Entwicklung, Vertrieb und Marketing aus Wien gesteuert werden.
Als Partner des FAB Accelerators überreichten Thomas Rudelt, Franco Cliselli und Michael Pirka von Metro den Preis. Julia und Leo Tulipan können sich daher über eine kommende Listung in allen Metro Filialen in Österreich, sowie ein Media Paket und die Sales-Unterstützung des Metro Teams freuen.
Archiv: Talk mit Julia und Leonard Tulipan über das TV-Investment und weitere Ziele
Bis 28. Oktober einreichen: Houskapreis 2027 vergibt 760.000 Euro für anwendungsnahe Forschung
Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 läuft: Bis 28. Oktober 2026 können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und KMU ihre Projekte für Österreichs größten privaten Preis für anwendungsnahe Forschung einreichen. Insgesamt werden 760.000 Euro vergeben. In der KMU-Kategorie können Unternehmen mit Innovationen überzeugen, die bereits Umsätze erzielen.
Bis 28. Oktober einreichen: Houskapreis 2027 vergibt 760.000 Euro für anwendungsnahe Forschung
Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 läuft: Bis 28. Oktober 2026 können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und KMU ihre Projekte für Österreichs größten privaten Preis für anwendungsnahe Forschung einreichen. Insgesamt werden 760.000 Euro vergeben. In der KMU-Kategorie können Unternehmen mit Innovationen überzeugen, die bereits Umsätze erzielen.
Goldene Houskapreis-Statue, Foto: Alexander Müller
Gute Forschung entsteht in Österreich viel. Was seltener gelingt, ist der Schritt danach: dass aus einer Erkenntnis ein Produkt wird, ein Verfahren, ein Unternehmen. Genau an dieser Schnittstelle setzt der Houskapreis der B&C Privatstiftung an. Ausgezeichnet werden Projekte, die wissenschaftliche Qualität mit konkreter wirtschaftlicher Wirkung verbinden. Mit einem Gesamtpreisgeld von 760.000 Euro ist er Österreichs größter privater Preis für anwendungsnahe Forschung.
Nun geht der Preis in seine 22. Runde. Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 ist im September gestartet und läuft bis einschließlich 28. Oktober 2026. Eingereicht wird ausschließlich online unter www.houskapreis.at.
Warum der Fokus auf Anwendung? Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der B&C Privatstiftung, erklärt es so: „Forschung und Innovation sind wesentliche Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Gerade in einem zunehmend technologiegetriebenen internationalen Umfeld wird es für Österreich entscheidend sein, wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die wirtschaftliche Praxis zu überführen. Dafür braucht es wissenschaftliche Exzellenz ebenso wie unternehmerisches Denken und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit dem Houskapreis zeichnen wir Projekte aus, die diese Verbindung erfolgreich herstellen und wirtschaftliche Wirkung entfalten.“
Forschungspreis in drei Kategorien
Vergeben wird der Houskapreis 2027 in den Kategorien Hochschulforschung, Außeruniversitäre Forschung sowie Forschung & Entwicklung in KMU. Teilnahmeberechtigt sind österreichische staatliche und private Universitäten inklusive Fachhochschulen, Christian Doppler Labors, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), das Institute of Science and Technology Austria (ISTA), heimische außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Gemeinsame Voraussetzung: Die wesentlichen Forschungsleistungen müssen in Österreich erbracht worden sein.
Auch der Houskapreis 2027 wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung vergeben, am 20. April 2027 in Wien | (c) Alexander Müller
Wie weit ein Projekt sein muss, hängt von der Kategorie ab. In der Hochschulforschung reicht es, wenn die wirtschaftliche Umsetzung unmittelbar bevorsteht oder bereits erfolgt ist. In der außeruniversitären Forschung muss sie schon passiert sein. Bei KMU muss das Projekt zusätzlich abgeschlossen sein und bereits Umsätze am Markt erzielen.
Was KMU wissen müssen
Für Unternehmen gelten klare Voraussetzungen. Sie müssen der KMU-Definition von EU und FFG entsprechen, ihren Firmensitz und ihre wesentlichen Forschungsaktivitäten in Österreich haben, maximal 249 Mitarbeiter:innen beschäftigen und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro ausweisen. Außerdem müssen sie seit mindestens zwei Jahren bestehen, also vor dem 31. Dezember 2024 im Firmenbuch eingetragen worden sein, und dürfen in keinem Beteiligungsverhältnis zur B&C-Gruppe stehen.
Die Kategorie steht auch jüngeren Unternehmen offen, sofern sie die genannten Voraussetzungen erfüllen. Entscheidend ist, dass das Unternehmen seit mindestens zwei Jahren besteht und mit seiner Innovation schon Umsätze erzielt. Wie realistisch die Chancen sind, hat der Vorjahresjahrgang gezeigt: Alle drei Nominierungen in der KMU-Kategorie gingen an heimische innovative Unternehmen, den ersten Platz holte sich das Linzer Unternehmen sendance.
Bewertung und Einreichung
Die Bewertung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren durch Fachbeiräte pro Kategorie und eine international renommierte Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft. Gewichtet wird dabei je nach Kategorie unterschiedlich: Bei der Hochschulforschung zählt die wissenschaftliche Qualität am meisten, bei KMU der wirtschaftliche Erfolg, der mit 40 Prozent in die Bewertung einfließt.
Vier Trophäen, vier Auszeichnungen: Der Houskapreis 2027 wird in drei Kategorien vergeben, dazu kommt der mit 10.000 Euro dotierte Mariella-Schurz-Preis, über den eine Oberstufenklasse entscheidet. | (c) Alexander Müller
Für die Einreichung braucht es je ein einseitiges Abstract auf Deutsch und Englisch sowie ein Dossier von maximal zehn Seiten. KMU dürfen das Dossier auf Deutsch oder Englisch verfassen, in den beiden anderen Kategorien ist Englisch vorgeschrieben. Hochschulen legen mindestens einen Letter of Intent eines Wirtschaftspartners bei, außeruniversitäre Einrichtungen mindestens einen Kooperationsnachweis. In allen Anträgen ist zudem der Beitrag zu den SDGs zu beschreiben.
Preisgeld und Termine
Pro Kategorie werden drei Projekte nominiert, und alle drei gehen mit Preisgeld nach Hause: 150.000 Euro für den ersten Platz, 70.000 Euro für den zweiten, 30.000 Euro für den dritten. Die Erstplatzierten bekommen von der B&C Privatstiftung zusätzlich die goldene Houskapreis-Statue überreicht.
Darüber hinaus vergibt die B&C Privatstiftung den mit 10.000 Euro dotierten Mariella-Schurz-Preis an eines der nominierten Projekte, das eine Oberstufenklasse auswählt. Die Preisgelder gehen an die Institutionen und kommen dort weiteren Forschungsarbeiten zugute.
Die Nominierten werden im Februar 2027 bekannt gegeben, die Verleihung findet am 20. April 2027 in Wien statt. Wer sich vorab informieren will, hat am 5. Oktober 2026 um 14 Uhr bei einer weiteren Online-Informationsveranstaltung Gelegenheit dazu, Anmeldung unter [email protected]. Im Vorjahr gingen die ersten Plätze an die TU Wien, das AIT Austrian Institute of Technology und das Unternehmen sendance. brutkasten hat über die neun Nominierungen für den Houskapreis 2026 berichtet.
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Tulipans: Ex „2min2mio“-Startup gewinnt Listung bei Metro
Tulipans gewann beim Modul University FAB Accelerator die Unterstützung durch Metro, nachdem es bei einigen Events sehr aktiv war.
Bedingt durch Corona und den Lock-Down fand der Demo Day des Food and Beverage Accelerator der Modul University etwas später als geplant statt.
Dort hatten alle pitchenden Startups die Chance sich vor Fachpublikum und Investoren zu präsentieren.
Als Partner des FAB Accelerators überreichten Thomas Rudelt, Franco Cliselli und Michael Pirka von Metro den Preis.
Julia und Leo Tulipan, die Gründer von Tulipans, können sich daher über eine kommende Listung in allen Metro Filialen in Österreich, sowie ein Media Paket und die Sales Unterstützung des Metro Teams freuen.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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Julia und Leo Tulipan, die Gründer von Tulipans, können sich daher über eine kommende Listung in allen Metro Filialen in Österreich, sowie ein Media Paket und die Sales Unterstützung des Metro Teams freuen.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
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Dort hatten alle pitchenden Startups die Chance sich vor Fachpublikum und Investoren zu präsentieren.
Als Partner des FAB Accelerators überreichten Thomas Rudelt, Franco Cliselli und Michael Pirka von Metro den Preis.
Julia und Leo Tulipan, die Gründer von Tulipans, können sich daher über eine kommende Listung in allen Metro Filialen in Österreich, sowie ein Media Paket und die Sales Unterstützung des Metro Teams freuen.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
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