01.02.2024

Tractive: Paschinger PetTech erweitert Geschäftsmodell und wird nun Haustier-Versicherer

Tractive steigt mit "Tractive Pet Cover" ins Versicherungsgeschäft für Haustiere ein, aber vorerst nur in Großbritannien.
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Tractive, Haustier Versicherung, Insurance, Pet Cover
(c) Tractive - Michael Hurnaus, CEO von Tractive.

Vor kurzem wurde das Pet-Tracking-Scaleup aus Oberösterreich zur „European Pet Company of the Year“ ausgezeichnet – der brutkasten berichtete. Nun steigt es mit „Tractive Pet Cover“ in das Versicherungsgeschäft für Haustierbesitzer:innen in Großbritannien ein.

Tractive: „Erst der Anfang“

Dies stelle einen wichtigen Meilenstein für das im Jahr 2012 gegründete österreichische Unternehmen dar, das mit seinen GPS & Health Trackern Haustierbesitzer:innen weltweit Informationen zum Aufenthaltsort und Wohlbefinden ihrer Hunde und Katzen liefert.

Michael Hurnaus, CEO von Tractive, meint zum Einstieg in die Versicherungsbranche: „In unserem Bestreben, über GPS-Ortung, Gesundheits- und Aktivitätstracking für Haustiere hinauszugehen, haben wir intensiv daran gearbeitet, ein tolles Angebot an Premium-Tierversicherungsprodukten zusammenzustellen. Das ist erst der Anfang und wir hoffen, dass in Zukunft noch mehr Tierbesitzer auf der ganzen Welt davon profitieren können.“

Haustier-Versicherung nur für UK

Mit der Gründung von Tractive Pet UK Ltd. in Newcastle sind die Versicherungsprodukte derzeit nur für Hunde- und Katzenbesitzer:innen im Vereinigten Königreich erhältlich. Das Unternehmen hofft jedoch, in naher Zukunft auch in andere Märkte expandieren zu können.

Tractive Pet Cover bietet Tierhalter:innen in Großbritannien eine Versicherung mit einer Deckung von bis zu 9.000 Pfund für Tierarztkosten pro Jahr. Sie deckt zudem Kosten für Unfälle oder Krankheiten, Zahnbehandlungen und eine Haftpflichtversicherung von bis zu 2.000.000 Pfund ab. Alle Kund:innen von Tractive Pet Cover erhalten kostenlosen, unbegrenzten Zugang zu einem virtuellen 24/7-Tierarzt-Service, der von FirstVet betrieben wird.

Kostenloser Tractive-Tracker

Um die Sicherheit von Haustieren noch weiter zu verbessern, bietet Tractive seinen Versicherungsnehmer:innen auch Rabatt auf seine GPS Tracker und Abos. Neue Versicherungskund:innen erhalten einen kostenlosen GPS & Health Tracker sowie ein 3-Monats-Abo. Bestehende Kund:innen hingegen bekommen eine kostenlose 6-monatige Verlängerung ihres aktuellen Tractive GPS-Abos, wenn sie sich für Pet Cover anmelden.

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Bei der Eröffnung der neuen Space Factory im ESA Phi-Lab Austria am Flughafen Wien-Schwechat: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (5. v.l.) Flughafen-Vorstand Günther Ofner (4. v.l.) und (3. v.r.) Michael Moll, Geschäftsführer des ESA Phi-Lab Austria. © RobertHarson

Zwischen glänzenden Antriebstechnologien und echten Satellitenprototypen wird am Mittwochmorgen das obligatorische rote Band zerschnitten: Am Flughafen Wien eröffnet die Space Factory des ESA Phi-Lab Austria. Es tut sich aktuell derart viel in der heimischen Space-Tech-Szene, dass man durchaus ein Auge zudrücken kann, wenn Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der feierlichen Eröffnung kurzzeitig durcheinanderkommt und die aufstrebenden Startups GATE Space und R-Space verwechselt. Es hatten schließlich beide in letzter Zeit Grund zum Feiern, wie brutkasten berichtete.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (l.) Flughafen-Vorstand Günther Ofner und (r.) Michael Moll, Geschäftsführer des ESA Phi-Lab Austria © RobertHarson

Neue Hardware für Prototyping

Das Momentum der Branche ist deutlich spürbar. Die neue Einrichtung im Office Park 2 des Flughafen Wiens bietet Technologieunternehmen und Forschungsteams ab sofort eine gemeinsam nutzbare Infrastruktur für das Prototyping und Testen von Raumfahrttechnologien. Zur Hardware-Ausstattung der Anlage zählen unter anderem 3D-Drucksysteme, eine Klimakammer sowie Reinraumarbeitsplätze.

Das Ziel ist pragmatisch: Die Entwicklungszeiten sollen verkürzt und die finanziellen Eintrittsbarrieren für junge Space-Tech-Unternehmen gesenkt werden. Michael Moll, Head of ESA Phi-Lab Austria, fasst den Nutzen zusammen: „Durch den einfachen Zugang zu professionellen Entwicklungs- und Testmöglichkeiten können Innovationen schneller umgesetzt und neue Kooperationen gefördert werden“.

Besichtigung der neu eröffneten Space Factory © NLK Khittl

Confident Space, Fantana & tenics ziehen ein

Gleichzeitig mit der Eröffnung ziehen drei neue Startups in den Vienna Space Hub ein. Confident Space, ein Spinout der Seibersdorf Laboratories, baut Echtzeit-Strahlungsüberwachungssysteme für Kleinsatelliten, um rechtzeitig vor potenziellen Elektronikausfällen im All zu warnen.

Das Startup Fantana arbeitet im Zuge des Projekts „WideEye“ an einem kompakten Bildgebungsansatz für die Erdbeobachtung. Komplettiert wird das Trio durch das 2021 in Bremen gegründete Unternehmen tenics, das eine Flight- und Ground-Software zur Steuerung von Raumfahrtmissionen beisteuert. Die drei werden das aktuelle Space-Tech Ökosystem, unter anderem bestehend aus Gate Space und R-Space ergänzen.

Der Office Park 2 als künftiges Space-Zentrum

Der Flughafen Wien positioniert sich mit der Erweiterung zunehmend als Knotenpunkt für das heimische Space-Ökosystem. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, skizziert im Rahmen der Pressekonferenz bereits einen konkreten Ausblick: Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll das gesamte Gebäude des Office Park 2 am Flughafen vollständig mit Unternehmen aus dem Space-Tech-Sektor gefüllt sein. Ein ambitioniertes Ziel, das auch von Landeshauptfrau Mikl-Leitner Zuspruch erhält.

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