29.01.2016

Brutkasten-Wochenrückblick: Top 5 der meistgelesenen Artikel in der KW4

Das waren In der letzten Jännerwoche 2016 die meistgelesenen Artikel auf derbrutkasten.com.
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(c) read.it: Managing Director vom digitalen Kiosk "read.it"

Studify vs. WU Wien: „Das ist so üblich“

Der Streit zwischen WU Wien und dem Startup Studify interessiert unsere Leser brennend. Der Stein des Anstoßes: Studify verlangte auf seiner kostenpflichtigen Lern-Plattform Lecturize Geld für Lehrmaterialien, die die WU Wien ursprünglich kostenlos angeboten hatte.
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Mit read.it launcht das Spotify für Magazine in Österreich
Es soll das Spotify für Print werden: Read.it launchte in dieser Woche seine Plattform. User können darüber mehr als 200 Magazine gratis lesen. Managing Director Jörg Braun sprach mit dem Brutkasten über das neue Konzept.
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Programmierschule „SmartNinja“ eröffnet in Wien
Anfängern und Fortgeschrittenen das Programmieren beibringen – das ist die Idee hinter der Programmierschule „SmartNinja“, die bereits in Slowenien erfolgreich gängige Programmiersprachen in Workshops anbietet. Also war es Zeit für die Expansion nach Österreich.
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Number26 plant Expansion in Nicht-Euro-Länder noch 2016
Zwei Gründer aus Österreich mischen bei FinTech-Startups ganz vorne mit. Das Berliner Startup Number26 feiert ein Jahr nach dem Launch seiner App bereits den Meilenstein von 100.000 Kunden. Für Startups ist das in der kurzen Zeit eine beeindruckende Zahl. Dem Brutkasten verriet Co-Founder Maximilian Tayenthal, dass Number26 heuer erstmals auch in Nicht-Euro-Ländern verfügbar sein wird.
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StartupReport.at: Runtastic. Shpock. Und wer kommt dann…?
Runtastic und Shpock sind in aller Munde. Die Gründer haben ihr Ziel erreicht und ihre Startups verkauft. Doch welche Tech Startups sind die heißesten Kandidaten für den nächsten großen Erfolg? StartupReport.at liefert die bisher vollständigste Liste der größten Finanzierungsrunden 2015 und präsentiert die Gründer hinter den Erfolgen.
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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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