20.02.2026
QUANTENCOMPUTING

Tiroler Quanten-Startup AQT kooperiert mit französischen Cloud-Anbieter Scaleway

Das Innsbrucker Startup AQT baut seine Präsenz weiter aus und geht eine Partnerschaft mit dem französischen Cloud- und KI-Anbieter Scaleway ein.
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Das Gründerteam Rainer Blatt, Thomas Monz und Peter Zoller (v.l.) vom Tiroler Quantencomputing-Startup AQT © AQT
Das Gründerteam (v.l.) von AQT (l.n.r.): Rainer Blatt, Thomas Monz und Peter Zoller. | © AQT

Nach einem Europarekord im Quantenbereich im Jahr 2023, einer Partnerschaft in Israel, der Beteiligung am ersten EuroHPC-Quantencomputer sowie einer Zusammenarbeit mit Amazon Web Services im vergangenen Jahr folgt nun für das Innsbrucker Startup AQT der Ausbau seiner Aktivitäten in Frankreich.

Europäische Cloud

Kern der Partnerschaft ist die Integration von AQTs Ionenfallen-Quantencomputer in die Cloud-Plattform von Scaleway. Konkret wird der Ionenfallen-Quantencomputer IBEX Q1 über die Quantum-as-a-Service-(QaaS)-Plattform des französischen Anbieters verfügbar gemacht.

Damit sollen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden Zugriff auf Quantenprozessoren (QPUs) erhalten, ohne eigene Hardware betreiben zu müssen und innerhalb einer europäischen Cloud-Umgebung.

„Wir freuen uns, die Ionenfallen-Technologie von AQT in unser Ökosystem zu integrieren. Der Ansatz von AQT bietet eine bemerkenswerte Genauigkeit (Fidelity) und eine einzigartige All-to-all-Konnektivität, die für komplexe Quantenschaltkreise entscheidend sind”, so Valentin Macheret, Engineering Manager bei Scaleway.

AQT will Präsenz in Frankreich ausbauen

“Diese Partnerschaft schafft ein robustes Fundament für die praktische Nutzung von sicherem und unabhängigem Quantencomputing”, heißt es in einer Presseaussendung. Die Kombination aus europäischer Cloud und Quantenhardware soll die digitale Resilienz und technologische Unabhängigkeit stärken, indem sensible Daten innerhalb der europäischen Infrastruktur verbleiben.

Parallel dazu planen beide Partner die Entwicklung von Hybrid-Anwendungen. Dabei werden die Quantensysteme von AQT mit klassischen Rechenressourcen von Scaleway gekoppelt. Solche hybriden Ansätze gelten als wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur breiteren industriellen Nutzung von Quantencomputing.

Für Scaleway bedeutet die Kooperation eine Erweiterung des Cloud-Portfolios um Quantenressourcen. AQT wiederum gewinnt eine stärkere Präsenz in Frankreich und will dort die Zusammenarbeit mit Forschung, Industrie und Innovation ausbauen.

Niederschwelliges Know-how

Für B2B-Kunden soll die Partnerschaft vor allem niedrigere Einstiegshürden schaffen. Unternehmen könnten so frühzeitig Know-how in Anwendungsfeldern wie Optimierung, Simulation, Materialforschung oder Finanzmodellierung aufbauen, ohne selbst in Quantenhardware investieren zu müssen.

„Gemeinsam mit Scaleway bietet AQT unseren Kunden direkten Zugang zu den besten Quantencomputern in Europa. Wir sind überzeugt, dass die Synergie […] völlig neue Möglichkeiten und internationale Märkte erschließen wird”, sagt Felix Rohde, Director of Cloud Partnerships bei AQT.

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Eologix-Ping
© Eologix-Ping.

Eologix-Ping, ein Anbieter für kontinuierliche Rotorblattüberwachung, hat den größten Auftrag seiner Geschichte in den USA an Land gezogen: Fast 300 zusätzliche Windenergieanlagen werden künftig von den Steirern überwacht.

Eologix-Ping: Start mit Pilotprojekt

Angefangen hat alles mit einem Pilotprojekt, ein paar Überwachungssystemen und Betreibern, die erst einmal sehen wollten, ob kontinuierliche Rotorblattüberwachung auch unter echten amerikanischen Bedingungen hält – von Eisstürmen im Mittleren Westen bis zu Blitzeinschlägen an der Golfküste.

Dann wuchs die Kundenbasis, die sich heute über das ganze Land erstreckt, wie das Startup miteilt. Aus dieser Schritt-für-Schritt-Strategie ist dann der größte US-Auftrag der Firmengeschichte geworden: „Wir sind in den USA nicht mit einer großen Flotte gestartet. Wir haben sie uns verdient, eine Anlage, ein Standort, ein Erfolg nach dem anderen“, sagt Thomas Schlegl, CEO und Co-Founder von Eologix-Ping. „Dieser Auftrag ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit: Betreiber sehen, dass unsere Technologie funktioniert, erzählen es weiter und kommen zurück. Fast 300 Anlagen in einem Auftrag zu gewinnen, zeigt, dass aus dem Vertrauen von damals inzwischen echte Größe geworden ist.“

Blattschäden, Blitzeinschläge und Vereisung

Der Deal stehe vor allem dafür, zu demonstrieren, wie sich das Denken amerikanischer Windparkbetreiber verändert hat: Schäden an Rotorblättern und wetterbedingte Ausfälle zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen für ungeplante Stillstandszeiten in der US-Windflotte, so der Founder. Statt erst zu reagieren, wenn Probleme bereits aufgetreten sind, setzen nun immer mehr Betreiber auf eine „verlässliche, laufende Datenquelle“ zum Zustand ihrer Rotorblätter.

„Blattschäden, ein Blitzeinschlag, Vereisung, die sich nicht erklären lässt: Genau für solche Fälle gibt es uns. Wir wollen der erste Ansprechpartner sein, wenn an einem Rotorblatt etwas nicht stimmt, egal ob man es sieht, hört oder einfach spürt“, sagt Schlegl.

Und Matthew Stead, Co-Founder von Eologix-Ping, ergänzt: „Wachstum ist für uns das Ergebnis von disziplinierter, kontinuierlicher Produktverbesserung. Jeder Einsatz bringt neue Erkenntnisse: über Betriebsbedingungen, über Entscheidungen, die Betreiber treffen müssen, und darüber, wo wir unsere Erkennungsalgorithmen noch schärfen können. Dieses Wissen fließt direkt zurück in die Produktentwicklung. Dieser Auftrag bestätigt genau diesen Ansatz.“

Eologix-Ping baut US-Präsenz aus

Weil die US-Flotte wächst, baut das Unternehmen jetzt eine eigene Präsenz in den USA auf, um Betreiber direkt vor Ort zu unterstützen, begleitet von weiteren Investitionen in Überwachungstechnologie und Kundensupport für ganz Nordamerika. Der Rollout der fast 300 neuen Windenergieanlagen läuft in den kommenden Wochen.

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