19.03.2015

Tinnitracks: Deutsches Startup bekämpft Tinnitus per Smartphone-App

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© Tinnitracks: Startup sagt lästigem Tinnitus den Kampf an

Auf der Technologiekonferenz SXSW gewann das deutsche Startup Tinnitracks erst vor wenigen Tagen einen begehrten US-Gründerpreis. So wurde das Unternehmen aus Hamburg in der Kategorie „Digital Health and Life Science“ ausgezeichnet.

Das Konzept hinter Tinnitracks verspricht Großes: Die neue Smartphone App will mit gefilteter Lieblingsmusik Menschen helfen, die an Tinnitus leiden. Im ersten Schritt wird dafür die eigene Musik gefiltert. Dieser Vorgang dient dazu herauszufinden, welche Titel aus der eigenen Playlist tatsächlich Therapie-Potential haben.

Während bisherige Therapieformen häufig nur die Symptome behandeln, möchte Tinnitracks mit der speziell aufbereiteten Musik die Ursache des Tinnitus bekämpfen: Abnorm überaktive Nervenzellen im Hörzentrum des Gehirns. So soll die „Überaktivität“ durch die Filter-Musik so beruhigt werden, dass eine nachhaltige Linderung des Tinnitus eintritt. Laut der Unternehmens-Website soll die Wirksamkeit auch in klinischen Studien belegt worden sein.

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Mehr Infos auf der Website von Tinnitracks

Foto-Credit: Tinnitracks

Zuerst gesehen auf: Engadget

 

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© invest.austria

Am 4. November 2026 lädt der Branchenverband invest.austria in den Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn. Unter dem Motto „Postcard or Powerhouse: The European Imperative“ versammelt das Event mehr als 500 Gäste, darunter Business Angels, Venture-Capital- und Private-Equity-Investor:innen sowie Family Offices aus Österreich, der DACH-Region und CEE.

Vor dem Hintergrund aktueller makroökonomischer Herausforderungen soll ein Weckruf an das Ökosystem formuliert werden: „Europa steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Wir können nicht länger nur die malerische Postkarten-Kulisse der Welt sein, wir müssen zu einem echten wirtschaftlichen Powerhouse werden“, so Niki Futter, Präsident von invest.austria.

Europa soll seine Industriestärke ausspielen

Inhaltlich gliedert sich die Konferenz in drei Schwerpunkte: die Nutzung industrieller Kernkompetenzen, eine klare geopolitische und technologische Positionierung sowie die Beschleunigung von Kapitalflüssen. Im Fokus stehen neben Robotik und industrieller KI auch Investitionen in Souveränitäts- und Verteidigungstechnologien.

Wie sich universitäre Forschung zu einem marktführenden Deep-Tech-Unternehmen entwickeln lässt, skizziert Georg Kopetz, Co-Gründer und CEO von TTTech, in seiner Keynote. Kopetz forderte im brutkasten-Interview bereits eine stärkere Vernetzung europäischer Börsenplätze, um heimischen Tech-Akteuren bessere Wachstumsbedingungen zu bieten.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz ist prominent besetzt: Mit Dennis Just spricht ein Vertreter des europäischen KI-Unternehmens Mistral. Just sorgte im Frühjahr für Schlagzeilen: Mistral übernahm das von ihm mitgegründete Linzer Startup Emmi AI (brutkasten berichtete).

„Unser Ziel ist es, Österreich und die CEE-Region noch stärker als attraktiven Investitions- und Innovationsstandort zu positionieren“, beschreibt Daniela Haunstein, Geschäftsführerin von invest.austria, die Mission der Konferenz.

Wo das Wachstumskapital herkommen soll

Neben der technologischen Ausrichtung steht die Mobilisierung von Wachstumskapital im Vordergrund. Dabei wird konkret die Rolle des geplanten österreichischen „Startup & Scale-Up Fund“ diskutiert. Ein eigenes Panel thematisiert, inwiefern Dachfonds als Brückenbauer die Finanzierungslücke zwischen Tech-Unternehmen und institutionellem Kapital schließen können.

Valentin Krenkel, stellvertretender Geschäftsführer von invest.austria, betont: „Ein leistungsfähiger Kapitalmarkt braucht mehr als nur die Finanzierung junger Startups. Von der ersten Wachstumsphase über die internationale Skalierung bis hin zu Unternehmensnachfolgen und erfolgreichen Exits spielt privates Kapital eine entscheidende Rolle. Genau diese Bandbreite wollen wir auf der invest.austria conference sichtbar machen.“

Details zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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