11.03.2020

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

Der US-amerikanische Autobauer Tesla hat sein einmillionstes Elektroauto produziert. Das hat Firmenchef Elon Musk nun via Twitter mitgeteilt.
/artikel/teslas-einmillionstes-elektroauto-rollt-vom-band
Tesla
(c) Twitter Account / Elon Musk

Tesla hat die magische Grenze von einer Million produzierter Elektroautos überschritten, das hat Firmenchef Elon Musk nun via Twitter bekannt gegeben. Auf zwei Bildern, die Musk twitterte, ist ein rotes Model Y zu sehen. In seinem Tweet gratuliert er zudem seinem Team zum einmillionsten Elektroauto.

+++ 9-stellige Förderung für Gigafactory in Berlin-Brandenburg +++

Wachstum erst in den letzten drei Jahren

Tesla brachte im Jahr 2008 sein erstes für den Straßenverkehr zugelassenes Elektroauto auf den Markt. Dabei handelte es sich um einen zweisitzigen Roadster, der allerdings nur in kleiner Stückzahl produziert wurde. Weltweit wurden rund 2500 Stück verkauft, wobei die USA mit 1800 Fahrzeugen zum größten Absatzmarkt zählten.

Richtig Fahrt aufgenommen haben die Verkaufszahlen erst mit Verkauf des Model S und dem preisgünstigeren Model 3, das ab 2017 verkauft wurde. Kein unerhebliches Detail in Bezug auf die Absatzzahlen: Mehr als ein Drittel der bisher produzierten Elektroautos von Tesla wurde 2019 verkauft.

Im Vergleich zu VW ein „kleiner Fisch“

Vergleicht man die Produktionszahlen von Tesla mit den Verkaufszahlen des weltgrößten Autobauers Volkswagen, so zeigt sich, dass Tesla in Bezug auf die Verkaufszahlen noch ein „kleiner Fisch“ ist. So konnte Volkswagen allein im Jahr 2019 rund elf Millionen Fahrzeuge absetzen. Im Vergleich dazu konnten die zwei anderen deutschen Autobauer BMW und Dailmer jeweils rund drei Millionen Fahrzeuge absetzen.

Giga-Factory

Für 2020 strebt der Tesla laut einem Unternehmensbericht an rund 500.000 Autos auszuliefern. Um die Kapazitäten erfüllen zu können, plant der US-amerikanische Autobauer eine Gigafactory in der Nähe von Berlin zu errichten.

Noch stehen für die Tesla Gigafactory Berlin einige Baugenehmigungen aus. Seit der Ankündigung im vergangenen Herbst regt sich auch Protest von Umwelt- bzw. Naturschützern. Sie befürchten den Verlust gefährdeter Arten am Areal.


=> zur Page des Unternehmens

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
09.09.2026

Social Cycle: Ein Wiener Startup entwickelt neues System zum Pfandflaschensammeln

Pfandflaschen, die im Mistkübel landen, werden laut den Gründern Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler bald der Vergangenheit angehören. Ihr Startup Social Cycle setzt auf ein neues Design, das bisherige Pfandringe in den Schatten stellen soll.
/artikel/social-cycle-ein-wiener-startup-entwickelt-neues-system-zum-pfandflaschensammeln
09.09.2026

Social Cycle: Ein Wiener Startup entwickelt neues System zum Pfandflaschensammeln

Pfandflaschen, die im Mistkübel landen, werden laut den Gründern Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler bald der Vergangenheit angehören. Ihr Startup Social Cycle setzt auf ein neues Design, das bisherige Pfandringe in den Schatten stellen soll.
/artikel/social-cycle-ein-wiener-startup-entwickelt-neues-system-zum-pfandflaschensammeln
Die Gründer Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler vor einem Sammelmodul | © Social Cycle

Jeder kennt es: Der Softdrink ist getrunken und übrig bleibt nur die leere Plastikflasche. Was soll man mit ihr machen? Wegwerfen und so Pfandsammlern die Arbeit erschweren oder doch bis zum nächsten Supermarkt gehen und dort die Flasche ordnungsgemäß retournieren? Genau diesem Problem nehmen sich die beiden Gründer von Social Cycle, Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler, an. Sie haben ein System zum Pfandsammeln entwickelt, das herkömmliche Pfandringe ersetzen soll. Laut den Gründern ist es u.a. flexibler einsetzbar, sauberer und billiger.

Sammeln mit einer Röhre

Social Cycle setzt auf eine röhrenartige Konstruktion, in die leere Flaschen und Dosen gesteckt werden können. Ihr Sammelsystem ist wesentlich günstiger als herkömmliche Pfandringe. „Unser System kostet zwischen 79 und 99 Euro. Die Pfandringe kosten alleine in der Produktion schon 300 Euro, mit genau der gleichen Kapazität an Flaschen. Außerdem spart man sich die Montage“, sagt der Unternehmensberater. Die Sammelkonstruktionen von Social Cycle werden nämlich nur mit Schellen fixiert, was für zusätzliche Flexibilität sorge. „Du kannst dann einfach die Module z.B. vom Bahnhof abmontieren und dann bei einem Fest montieren“, erklärt Schwarz.

Zudem sei die Reinigung wesentlich einfacher als bei allen anderen Systemen am Markt. Weiters passen die Module laut dem Co-Founder besser ins Stadtbild als bisherige Sammelsysteme. „Wir haben auch das Feedback bekommen, dass es einfach viel besser im öffentlichen Raum ausschaut, was natürlich eins der größten Probleme bei den Pfandringen ist“, erklärt Schwarz.

So sehen die Sammelmodule von Social Cycle aus. | © Social Cycle

Wien als nächstes Ziel

Social Cycle ist bereits an über 150 Standorten in Österreich und Deutschland vertreten, unter anderem in Bregenz, Steyr und Kahl am Main. Nur in Wien fehlen noch jegliche Pfandsammelsysteme. Auf brutkasten-Anfrage erklärt das Büro des Wiener Klimastadtrats Jürgen Czernohorszky (SPÖ), dass Pfandsammelsysteme auch zur „Ablagerung sonstiger Abfälle“ verwendet würden, was zu höheren Reinigungskosten führe.

„Dabei haben wir eben unser System genau so entwickelt, dass es dieses Problem nicht gibt“, erklärt Schwarz. Ab September gebe es erneut Gespräche mit der SPÖ, den NEOS und den Grünen. Der 25-Jährige ergänzt: „Wir rechnen zu 100 Prozent mit einem positiven Ausgang. Wir sind wirklich überzeugt, dass es einfach eine perfekte Lösung auch für Wien ist.“

Dem Büro des Klimastadtrats sind Gespräche im Herbst nicht bekannt. Es erklärt, dass das Einwegpfand u. a. das Ziel verfolge, Getränkeverpackungen in den Recyclingkreislauf zurückzuführen. „Die Einführung von Pfandsammelbehältnissen würde diesem Grundgedanken entgegenstehen, da dadurch ein Anreiz entstehen kann, Pfandgebinde bewusst im öffentlichen Raum zurückzulassen und deren Rückführung auf Dritte zu verlagern“, ergänzt das Büro.

Präsenz in ganz Europa

Das im März 2026 gegründete Unternehmen finanziert sich mittels Bootstrapping. Investoren soll es keine geben. Als Kunden kommen für Social Cycle Städte, Gemeinden und Abfallverbände in Frage. Die Gründer wollen ihr Produkt durch konstantes Feedback verbessern und sich so gegenüber ihrer Konkurrenz durchsetzen. Dabei setzen sie auf Mundpropaganda, Medienberichte und die eigene Kommunikation z.B. mittels Mails. Schwarz und Linsbichler denken trotz langsamen Wachstums bereits an die nächsten großen Schritte. Das Startup soll u.a. nach Holland und Irland expandieren und seine Präsenz in Deutschland verstärken. Schwarz möchte mit dem Pfandsammelsystem auch in Hamburg und Berlin vertreten sein. „Unser Ziel ist es wirklich, dass unsere Module in die Infrastruktur eingebunden sind wie Mistkübel, in ganz Europa“, stellt der Co-Founder fest.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Teslas einmillionstes Elektroauto rollt vom Band