15.07.2020

tech2b: Diese Startups sind die Leuchttürme von Oberösterreichs Wirtschaft

tech2b unterstützt Startup-Founder in Oberösterreich. Ausgewählte von ihnen wurden nun ausgezeichnet.
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(c) Land OÖ / Schaffner
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tech2b unterstützt Gründer/innen in Oberösterreich mit Know-how, Kapital und Kontakten, um aus Ideen Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln. Darüber hinaus hilft tech2b den Startups, ihre Produkte selbst oder in Kooperation mit den führenden Unternehmen des Landes auf den Markt zu bringen und schnell zu wachsen. Im Laufe des tech2b-Gründungsprogramms werden Geschäftsideen strukturiert, zielgerichtet weiterentwickelt und am Markt umgesetzt. In dieser Zeit werden die Startups im Entstehungs- und Entwicklungsprozess von einem neutralen und kompetenten Team begleitet. Außerdem bietet der Inkubator den Startups die Möglichkeit, das business2excellence Programm zu nutzen, um die nachfolgende Wachstumsphase erfolgreich zu meistern.

„Neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen stärken die Innovationskraft und den Standort Oberösterreich und sorgen für eine Frischzellenkur für die heimische Wirtschaft. Unser Inkubator tech2b unterstützt seit 2002 Gründerinnen und Gründer dabei, ihre Ideen voranzutreiben und zu verwirklichen und bietet ihnen zugleich Rückhalt und Raum zur Entfaltung. tech2b leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Oberösterreich als InnovationsHotspot zu stärken und so den Standort OÖ noch wettbewerbsfähiger zu machen“, betont der anwesende OÖ Wirtschaftslandesrat.

„Unser umfangreiches Programmangebot ermöglicht Teams in allen Gründungsphasen professionelle Unterstützung zu erhalten. Für besonders herausfordernde MedTech-Gründungen haben wir sogar einen eigenen Schwerpunkt gesetzt. Von der Frühphase bis zum Marktwachstum sind wir mit unserem Expertenteam top aufgestellt“, erklärt tech2b Geschäftsführer Raphael Friedl.

Durch unser breit aufgestelltes Team haben wir ein umfassendes Expertenwissen innerhalb tech2b.

Raphael Friedl, Geschäftsführer tech2b

Zugleich betont er die thematische Breite und die Erfahrung des tech2b-Teams, wovon die Startups wieder profitieren – das reicht von Hilfe bei der Finanzierung bis zur Weiterentwicklung des Geschäftsmodells: „Durch unser breit aufgestelltes Team haben wir ein umfassendes Expertenwissen innerhalb tech2b. Dabei unterstützen wir unsere Gründer/innen in Bereichen wie Geschäftsmodellentwicklung, Vertrieb, Finanzierung und Human Resources – von der Frühphase bis zum Marktwachstum. Da wir mit unseren fast 20 Jahren eines der Urgesteine der österreichischen Startup-Szene sind, haben wir uns ein großes Netzwerk aufgebaut, auf das die Gründer/innen zurückgreifen können“, so Friedl.

In der Betreuungszeit übernimmt tech2b die Funktion als neutrale, effektive Schnittstelle zu gründungsrelevanten Institutionen, Experten und Investoren. In dieser Phase werden gemeinsam mit den Start-ups konkrete Meilensteine erarbeitet, die es innerhalb des Gründungsprogramms zu erreichen gilt.

tech2b hat bereits mehr als 350 Startups betreut

Seit 2002 betreute tech2b bereits mehr als 350 Startups. Neben dem Zwei-Phasen-Gründungsprogramm gibt es nun auch ein speziell für MedTech Startups angepasstes Schwerpunkangebot. Darüber hinaus bietet der Inkubator das b2e-Exzellenzprogramm an. Mit der Aufnahme in dieses Programm werden den Startups Beratung und Netzwerke bereitgestellt, welche sie in ihren Wachstums- und Expansionsphasen unterstützen.

„In Unternehmen, die das Inkubationsprogramm durchlaufen haben, arbeiten heute mehr als 1.100 Menschen. Acht von zehn Unternehmen, die bei tech2b in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, sind auch heute noch am Markt aktiv“, unterstreicht der OÖ Wirtschaftslandesrat. Die Zahl der unterstützten Startups ist dabei über die letzten Jahre kontinuierlich gewachsen: Aktuell begleitet tech2b rund 40 Startups im Jahr in verschiedenen Phasen der Gründung. Insgesamt ist Oberösterreich ein Spitzenstandort für Startups: Wie auch in der aktuellen Ausgabe des Austrian Startup Monitors 2019 wissenschaftlich erhoben wurde, werden nur in Wien mehr Startups gegründet als in Oberösterreich. „Die Unternehmensbewertung liegt in Oberösterreich aber regelmäßig über dem nationalen Durchschnitt. Dies dürfte auch an der überdurchschnittlichen Technologieintensität und dem hohen Innovationsgrad regionaler Startups liegen“, betont der OÖ Wirtschaftslandesrat.

Ehrung der Startups im tech2b-Programm

Die Projekte, die den tech2b-Gründungsprozess 2019 erfolgreich durchlaufen haben, werden nun geehrt. Mit dem tech2b-Winner-Diplom sollen die Startups und deren Beitrag zu Oberösterreichs Wirtschaft gewürdigt werden. Die entwickelten hochinnovativen Produkte und Dienstleistungen reichen dabei von Verbesserungen im Industrie- und Medizintechnikbereich über Apps und Onlinelösungen bis hin zu Entwicklungen, die das soziale Miteinander besser gestalten.

„Die Unterstützung durch tech2b war für uns einer der wichtigsten Bausteine in der Anfangsphase von OKTAV. Von der einzigartigen Kombination aus Know-How, Infrastruktur und Vernetzung haben wir nachhaltig profitiert und so die ideale Grundlage für unser Wachstum gelegt. Besonders entscheidend dabei war die geballte Kompetenz, von der man aufgrund der kurzen Wege im Inkubator profitiert“, so OKTAV Co-Founder David Kitzmüller.

Hilfe für Startups in der Coronakrise

Allen Startups, die von der aktuellen Corona Krise betroffen sind, bietet der Inkubator tech2b seit April kostenlose Beratung und Informationen zu den bestehenden Hilfspaketen der Bundesregierung und des Landes OÖ an. tech2b ist hier proaktiv auf Start-ups und tech2b-Alumni zugegangen und hat rund 150 Start-ups kontaktiert. Rund 60 davon haben konkrete Hilfe in den Bereichen Kurzarbeit, Überbrückungsfinanzierungen (AWS, KGG-UBG), alternative Finanzierungen und Fixkostenzuschuss benötigt. Der Inkubator hat hier individuell beraten und bei der Beantragung der Mittel unterstützt. tech2b-Alumni hatten zusätzlich die Möglichkeit, ihre Gründerdarlehen für sechs Monate stunden zu lassen.

Außerdem hat tech2b ein umfangreiches Angebot an Online-Webinaren angeboten, in denen Gründer/innen Fragen zu aktuellen Themen stellen und ihre Anliegen mit Expert/innen besprechen konnten. Einige Start-ups haben diese Hilfe in Anspruch genommen, andere wiederum haben die Krise als Chance nutzen können, wie beispielsweise das tech2b Start-up Velonto, das in Corona Zeiten einen Exit schaffte.

„Wir haben uns 2018 mit unserem Lieferdienst für Essen und Lebensmittel in Linz in einen schwierigen Markt vorgewagt, der jetzt aufgrund der Corona Bedingungen total boomt. Durch unsere Hartnäckigkeit am Produkt dranzubleiben, gepaart mit der Unterstützung von tech2b, haben wir es geschafft, unsere Pläne in die Tat umsetzen zu können und sind nun mit dem Exit belohnt worden“, so Velonto GmbH Gründer Josef Chen.

Video: Startups und tech2b in der Coronakrise

Anders als z.B. im Silicon Valley, wo derzeit ein massives Startup-Sterben zu beobachten ist, haben die vergangenen Wochen gezeigt, dass tech2b-Startups die Corona-Krise sogar vielfach als Chance nutzen konnten. „Digitale Geschäftsmodelle profitieren von einer Aufweichung bestehender Strukturen, da die Hemmschwelle, bisher unantastbare Bereiche zu digitalisieren, deutlich gesunken ist. Viele tech2b-Projekte hatten in den vergangenen Monaten nach dem anfänglichen Stillstand einen massiven Anstieg an Kunden und Usern. Ziel muss es jetzt sein, diese Chance zu ergreifen und das jeweilige Geschäftsmodell nachhaltig als Standard zu positionieren. Zudem müssen Partnerschaften und Kooperationen geknüpft werden, um die Kräfte zu bündeln und gemeinsam in eine solide Zukunft blicken zu können“, erklärt der OÖ Wirtschaftslandesrat.

Medizintechnik als Zukunftsfeld von tech2b

Für ein besonders spannendes Zukunftsfeld wurde 2018 von tech2b der MedTech Inkubator
ins Leben gerufen. In Kooperation mit dem Medizintechnik-Cluster (MTC) der
oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria wurde ein auf den besonderen
Bedarf dieser Branche abgestimmtes Gründungsprogramm entwickelt. Gerade jetzt in der
Corona-Krise liegt ein besonderes Augenmerk auf genau dieser Branche. Dadurch erhält der
MedTech-Bereich neue Förder- und Finanzierungschancen. Zwei tech2b-Startups haben in
dem Bereich bereits großes Interesse geweckt:

  • blockhealth – mit ihrer App Vivellio, diese schafft das Monitoring der eigenen Gesundheit und bietet digitale Arzt-Patienten-Kommunikation
  • Genspeed – dieses Startup hat ihren eigenen Parodontitis-Test modifiziert, um einen Corona-Schnelltest auf den Markt zu bringen.

„Ein medizinisches Produkt von der Idee auf den Markt zu bringen, gehört zu den herausforderndsten Aufgaben, denen sich ein Gründungsteam widmet. Gleichzeitig ist es auch eine besondere Belohnung, mit einem Produkt erfolgreich zu sein, das den Menschen hilft. Mit dem MedTech-Programm unterstützen wir mutige Teams, die sich dieses Ziel setzen. Gemeinsam stärken wir so eine Zukunftsbranche für die in OÖ sehr viel Potential liegt“, erklärt der OÖ Wirtschaftslandesrat.

Bereits seit 2017 verknüpft tech2b im Rahmen der Initiative PIER 4 auch nationale und internationale Startups mit oö. Leitbetrieben: „Startups können hier beispielsweise vom Marktzugang, den F&E-Ressourcen und Investments der Industrie profitieren. Durch die Zusammenarbeit mit Startups bekommen etablierte Unternehmen wiederum neue Produkte und Dienstleistungen für ihr Portfolio, neue (digitale) Geschäftsmodelle und einen frischen Entrepreneurial-Spirit“, erläutert der OÖ Wirtschaftslandesrat: „Insgesamt wirkt tech2b als Frischzelleninkubator für Oberösterreichs Wirtschaft. tech2b begleitet neue Unternehmen mit hohem Wachstumspotential in den Markt und unterstützt zugleich unsere Leitbetriebe dabei, ihre eigene Innovationsgeschwindigkeit durch die Zusammenarbeit mit diesen agilen Keimzellen zu erhöhen.“

Alle Gewinner auf einen Blick

Nachfolgend ein Überblick zu jenen Startups, die Mitte Juli als besonders herausragend ausgezeichnet wurden.

Alltest (Linz)

Der von Alltest entwickelte Hautallergietest vereinfacht mit seiner einzigartigen weltweiten patentierten Technologie den bisherigen Goldstandard in der Allergietestung, den sogenannten Skin-Prick-Test. Durch seine vereinfachte und benutzerfreundliche Anwendung kann die Allergietestung einer deutlich größeren Patientengruppe zugänglich gemacht werden und bietet so die Grundlage für Behandlungsentscheidungen von Allergikern weltweit. „Allergien stellen ein großes globales Gesundheitsproblem dar. Allergische Erkrankungen werden oft nicht als schwere chronische Erkrankungen wahrgenommen und daher nicht früh genug diagnostiziert und nicht konsequent behandelt“, erklärt der Erfinder und Allergie-Experte Bernhard Forstner.

Charge’n‘go (Linz)

Chargeandgo bietet maßgeschneiderte Handy-Ladestationen für nahezu jedes Einsatzgebiet. Die Produkte verbinden auf eine einzigartige Weise das Bedürfnis nach einem vollen Akku mit genialen Werbemöglichkeiten. Werbung und Kundennutzen werden so optimal miteinander verbunden. „Ist der Akku also einmal leer, kann das Handy bequem an der Handy-Ladestation angesteckt werden. Das Schließfach wird daraufhin mit einem selbst gewählten Code versperrt und das Handy kann bei Bedarf oder bei genügend Akkustand wieder abgeholt werden. Die Ladestation verfügt dabei über eine Schnellladesystem für wirklich dringende Fälle“, so Geschäftsführer Alexander Kolar.

Click-Stone (Ungenach)

CLICK-STONE ist ein neues System mit dem es möglich ist, hohe Stütz- bzw. freistehende Wände komplett ohne Beton und Fachpersonal zu erstellen. Durch sein patentiertes Stecksystem ist es ganz einfach, verschiedenste Variationen der Mauerausführungen zu erstellen. Durch sein geringes Gewicht ist es möglich, Mauern komplett ohne mechanische Hilfsmittel auch an schwer zugänglichen Orten zu versetzen. „Mit dem Mauersystem von CLICK-STONE wird die Errichtung von Mauern im Außenbereich für jeden zum Kinderspiel“, so Gründer Alexander Hitsch.

DMFX (Linz)

DMFX ist eine digitale Toolbox, mit der sich jede Art von Wund-, Haut- und Bluteffekt für Film- oder Gameprojekte erstellen lässt. DMFX ermöglicht auch analogen Make-up Profis, fließend in die neuen digitalen Produktionsmethoden umzusteigen. Auch Fans mit einem Grundwissen in 3D-Programmen können mithilfe von DMFX realistische und beeindruckende Horrormake-up Effekte in ihr Projekt einbauen. „Mit DMFX schlagen wir eine Brücke zwischen analogen und digitalen Produktionsabläufen, die sehr viele Vorteile bringt“, erzählt Simone Boria Geschäftsführerin und Gründerin von Ada Productions.

GROMA247 Branderkennung GmbH (Schöndorf)

GROMA247 ist das weltweit einzigartige Brandfrüherkennungssystem, mit dem Flächen vom kleinen Autoabstellplatz bis hin zu mehreren Fußballfeldern völlig autonom ohne Täuschungsalarme überwacht werden können – ohne jeglichen Personalaufwand. Die neue Infrarotüberwachungssystem-Technologie, unterscheidet echtes Feuer in unter 60 Sekunden zum Beispiel von einer heiß gelaufenen Bremse, Sonnenreflexionen auf einem Autodach oder einem im Garten angeheizten Griller. „Andere Systeme können diese Unterscheidung nicht treffen und brauchen daher einen menschlichen Überwacher, der beim Anschlagen des Systems entscheidet, ob Brandalarm zu geben ist. Oder die Systeme produzieren einen Fehlalarm nach dem anderen“, erklärt Geschäftsführer und Mess- und Regeltechniker Groiss.

JJAMES (Linz)

Die holistische Match-Making-Plattform für Parken (vergleichbar mit airbnb oder parship) bringt Parkplätze und Autofahrer mit technischer Unterstützung perfekt zusammen. Verkehrsteilnehmer/innen navigieren zum nächsten freien Parkplatz im Zielgebiet (Kurzparken, Parkhaus, Privat) – und können diesen auch reservieren. JJAMES liefert damit einen wesentlichen Beitrag für Städte auf dem Weg zu SMART CITIES. „Die Digitalisierung der Parkplätze ermöglicht 30 % innerstädtische Verkehrs-reduktion und 15 % Parkflächenreduktion und ist somit eine der umweltrelevantesten Maßnahmen, mit sofortiger Wirkung“, so Gründer Albert Fellner.

OKTAV GmbH (Linz)

OKTAV ist eine digitale Abo-Plattform für Amateurmusiker/innen, die auf oktav.com unlimitierten Zugriff auf Musiknoten bietet. Eine smarte Recommendation-Engine motiviert Nutzer, mehr Zeit mit ihrem Instrument zu verbringen. „Musiktitel auf OKTAV verfügen über Arrangements in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Damit können sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Musiker dieselben Titel lernen – und finden dabei trotzdem die optimale Herausforderung vor. Der aktuelle Katalog umfasst mehr als 10.000 Titel, wobei der Bestand wöchentlich um mehrere hundert Titel wächst“, erzählt das Gründerteam David Kitzmüller und Toni Luong.

Own3d media GmbH (Steyr)

own3d.tv bietet Produkte, Dienstleistungen und Tools im Bereich des Game Streamings an. Zielgruppe sind aktuell weltweit ca. 10 Millionen Game-Streamer, welche ihre Computerspiele live auf Streaming-Plattformen wie Twitch.TV / Youtube streamen und dabei von etwa 700 Millionen Menschen weltweit gesehen werden. Neben dem internationalen, mehrsprachigen Online Shop betreibt own3d.tv auch eine Influencer Agentur für Twitch Streamer im DACH-Raum und entwickelt Extensions für die Plattform Twitch.tv. „Die Produkte von own3d.tv sind digitale Produkte wie Grafiken, Animationen oder Sounds. Diese werden vom Kunden (Streamer) verwendet, um den Stream-Kanal und Live-StreamInhalte zu verbessern. Künftig wird own3d.tv auch für die Zielgruppe der 700 Millionen Viewer eine Plattform und digitale Produkte anbieten“, so Geschäftsführer Thomas Rafelsberger.

PINALYZE (Luftenberg)

Pinalyze nutzt die Möglichkeiten des maschinellen Lernens, um relevante Marktsignale in Online-Nachrichtenartikeln zu finden. Die mit Pinalyze gefundenen Erkenntnisse unterstützen dadurch, die richtigen Entscheidungen für das Portfolio zu treffen. „Das Verfahren hinter Pinalyze ist eine neuartige Analysemethode, die Anregungen zum Aktienkauf in Nachrichten findet“, so Gründer Andreas Stöckl.

Sales Suckers (Aigen/Mühlkreis)

Sales-Suckers erkennt Firmenwebseiten-Besucher/innen, reichert die gewonnenen Leads mit allen vertriebsrelevanten Informationen an und bietet die Möglichkeit, Wunschkunden und Wunschkandidaten von morgen – regional und standortbezogen – mit Onlinewerbung zu erreichen. „Bei uns steht das Zusammenspiel von B2B-Sales, Marketing und Human Ressources im Fokus. Wir haben den Anspruch das neue abteilungsübergreifende Tool anzubieten, mit dem jedes Unternehmen das Beste aus seinen Websites und seinen Marketingaktivitäten herausholt. Nämlich: Interessenten, neue Umsatzchancen und neue Mitarbeiter“, so einer der drei Gründer, Bernhard Wurm.

Seasy – Making Sea Life Easy! (Linz)

Segeln = Freiheit! Die Erfahrung belegt, dass diese Assoziation durch die aktuelle Situation für Segler/innen in Hinsicht auf Buchungsvorgänge für Liegeplätze etc., vorherige Planungsarbeit des Segeltörns, sowie Organisation und Ablauf schlichtweg nicht stimmt. Seasy vereinfacht diese Abläufe und verbindet die SeglerInnen und Marinas direkt und ohne Sprachbarrieren miteinander – so einfach und sicher wie booking.com für Hotelzimmer. „Meine Motivation hinter Seasy? Einen unkomplizierten Segelurlaub genießen und den Aufenthalt im Hafen so effizient wie möglich zu halten, für mehr Zeit mit Freunden und Familie, um gemeinsam den Sonnenuntergang beobachten zu können – im besten Fall mit einem kühlen Bier in der Hand!“ so Niklas Baumgartner, der Gründer von Seasy.

SlideLizard (Linz)

SlideLizard sagt langweiligen Vorträgen den Kampf an. Mit der Software können Vortragende ihr Publikum aktiv in ihre Präsentationen einbinden. Die direkte Integration in PowerPoint macht es möglich, interaktive Umfragen durchzuführen und Präsentationsfolien sowie zusätzliche Unterlagen mit nur einem Klick dem Publikum freizugeben. Die Zuseher können ganz einfach mit ihrem Smartphone an der Präsentation teilnehmen – und so nicht nur auf die geteilten Inhalte zugreifen, sondern auch Fragen stellen, bei Live-Umfragen abstimmen und dem Vortragenden anonym Feedback geben. “Tagtäglich werden über 30 Millionen PowerPoint Präsentationen gehalten, jeder kennt es jedoch nur zu gut: den meisten Vorträgen fehlt ein gewisser Pepp, um unsere Aufmerksamkeit bei der Stange zu halten. Hier setzten wir mit unserer Software SlideLizard an und bringen so Präsentation ins 21. Jahrhundert“, so Geschäftsführer Daniel Amerbauer.

sport-attack (Pötting)

sport-attack bietet mit der Web-App train@game die erste All-In-One-Lösung zur Gestaltung altersgerechter, abwechslungsreicher Bewegungseinheiten. „Wir haben eine Mission: Spaß an der Bewegung zu vermitteln! sport-attack stellt den Menschen mit seinen Talenten und Fähigkeiten in den Mittelpunkt, minimiert Bewegungsdefizite und fördert Stärken“, so Gründer Christian Stoiber.

Velonto GmbH (Linz)

Velonto bietet bestehenden regionalen Gastronomen und Einzelhändlern eine Full-Service Lösung an, ihren Umsatz zu steigern, ohne dass diese um den Vertrieb und die Lieferung kümmern müssen. Somit können sie sich auf das Wesentliche konzentrieren: nämlich beste Speisen zubereiten bzw. den Konsumenten die besten Produkte anbieten. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, Regionalität im E-Commerce Markt wieder konkurrenzfähig zu machen und so regionale Wirtschaftspartner effektiv und langfristig zu stärken“, so Geschäftsführer Josef Chen.

Zengine (Linz)

Zengine hilft High Performern, mehr zu leisten und ihren Stress zu reduzieren. Wie? Indem wir langfristig das Biofeedback messen und sehen können, welche Tätigkeiten Energie geben. Dadurch lernt man, sich auf diese Tätigkeiten zu konzentrieren und mit unvermeidlichen Energie-Saugern umzugehen. „Wir sind die einzige Biofeedbacklösung, die kinderleicht zu bedienen ist und die man einfach im Alltag tragen kann. Das eröffnet Menschen völlig neue Möglichkeiten, sich selbst zu optimieren“, so Geschäftsführer Manfred Kügel.

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30.10.2026

Zwischen „Tagespresse-Meldung“ und „großer Chance“: Das sagt die Szene zum geplanten KI-Zentrum in Wien

Die Pläne der Bundesregierung für ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der UNO in Wien stoßen in der heimischen Tech- und Startup-Szene auf unterschiedliche Reaktionen. Während einige darin eine Chance sehen, Österreich als internationalen Standort für KI-Governance und Innovation zu stärken, hinterfragen andere den konkreten Nutzen und kritisieren die politischen Prioritäten. Ein Überblick.
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KI-Rechenzentrum Wien, UNO, UNO-Rechenzentrum
(v.l.o.) Manuel Mofidian, Mic Hirschbrich, Julia Eisner, Alexandra Ciarnau, (v.l.u.) Carina Zehetmaier, Jeanette Gorzala und Clemens Wasner. © Canva/Armin Hubner, zVg/ Women in AI/LinkedIn/paiper.one/Enlite.AI

Am Mittwoch schlug die Bundesregierung ein internationales KI-Zentrum in Wien vor. Es soll unter dem Dach der UNO angesiedelt werden und Staaten, Wissenschaft sowie Wirtschaft zusammenbringen, um das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu erforschen und gemeinsame Standards zu entwickeln – brutkasten berichtete.


Wir haben uns in der heimischen Startup-Szene zu diesem Vorhaben umgehört und gemerkt, dass die Meinungen variieren: Es fallen Begriffe wie „Virtue Signalling“, globale KI-Governance, Antwort auf eine zentrale Machtfrage, Mehrwert und „Capacity-Building“.

Zehetmaier: „KI-Governance global denken“

Als ehemalige Vertreterin Österreichs und der EU bei der UNO in Genf weiß Carina Zehetmaier aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein gemeinsamer Ort für die globale Zusammenarbeit zwischen Staaten sei.

„Die UNO hat mit dem Independent International Scientific Panel on AI und dem Global Dialogue on AI Governance bereits zwei wichtige Mechanismen für die globale KI-Governance geschaffen. Der erste ‚Global Dialogue‘ fand im Juli 2026 in Genf statt, womit die Stadt wichtige Vorarbeit geleistet hat. Wien besitzt nun die besten Voraussetzungen, um diese internationale Zusammenarbeit weiterzuentwickeln“, sagt die Vorsitzende der „Arbeitsgruppe 42“ bei Austrian Standards.

KI-Governance müsse ihr zufolge global gedacht werden – nicht nur aus der Perspektive einer einzelnen Region: „Gerade bei den leistungsfähigsten KI-Modellen brauchen wir internationale Zusammenarbeit, unabhängige Prüfungen und klare Verantwortlichkeiten. Als Gründerin von Humably – einem Startup, das Organisationen bei der verantwortungsvollen Entwicklung sowie beim Einsatz von KI unterstützt und Ausbildungsformate zur Stärkung menschlicher Aufsicht entwickelt – sehe ich sehr deutlich, wie wichtig es ist, Governance von Anfang an mitzudenken.“

Metriken und Evaluierungsmethoden

Dementsprechend bleibe es entscheidend, dass ein solches Zentrum — wie in Wien angedacht — nicht nur den globalen Dialog ermögliche, sondern konkrete Wirkung entfalte: durch unabhängige Prüfungen leistungsfähiger KI-Modelle sowie die systematische Erfassung und Untersuchung schwerwiegender Vorfälle, betont Zehetmaier.

„Darüber hinaus sollten wir international vergleichbare Metriken und Evaluierungsmethoden entwickeln, um auch die gesellschaftlichen Auswirkungen von KI systematisch zu untersuchen – etwa auf Grundrechte, Chancengerechtigkeit, Diskriminierung, Umwelt, Arbeitsmarkt und demokratische Prozesse. Denn wir müssen nicht nur wissen, ob ein KI-Modell sicher funktioniert, sondern auch, welche Folgen sein Einsatz für Menschen und Gesellschaften hat.“

Für Österreich sieht sie in einem solchen Zentrum einen enormen Gewinn – volkswirtschaftlich, für den Innovationsstandort und für die internationale Rolle der Republik. „Es könnte hochqualifizierte Talente aus aller Welt nach Wien bringen, internationale Expertise bündeln und Österreich als Standort für die Gestaltung globaler KI-Governance stärken“, meint die KI-Expertin.

Wien als vielfältiges Ökosystem

Die Hauptstadt hätte dafür bereits ein vielfältiges Ökosystem aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen: Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA), die EU-Agentur für Grundrechte (FRA) oder das IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers).

Dazu kämen Forschungsprojekte wie FAIR-AI, Vereine wie Women in AI Austria und AI Austria und politisch gestützte Initiativen wie ShegoesAI, die Diversität und gesellschaftliche Teilhabe in der KI vorantrieben: „Wir haben somit ein Ökosystem, in dem Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Standardisierung und Zivilgesellschaft bereits heute an der verantwortungsvollen Gestaltung von KI arbeiten.“

Digitaler Humanismus

Was Wien darüber hinaus besonders auszeichne, sei seine Tradition des Digitalen Humanismus.

„Ein Beispiel dafür ist das von Prof. Sarah Spiekermann-Hoff an der WU Wien entwickelte ‚Value-based Engineering‘, welches Werte systematisch in die Technologieentwicklung integriert. Damit existiert hierzulande ein starkes Fundament, um technologische Innovation mit Grundrechten und demokratischen Werten zusammenzudenken. Genau diese Perspektive sollte auch in der globalen KI-Governance eine zentrale Rolle spielen“, sagt Zehetmaier.

Wasner: „Schlechtes Timing“

Eine abweichende Meinung zu diesem Thema hat Clemens Wasner, Gründer von enlite.ai. Er sieht diesen Vorschlag als „typisch österreichisches Virtue Signalling“, also das öffentliche Zurschaustellen moralischer Werte.

„Im ersten Moment dachte ich, es handelt sich dabei um eine Tagespresse-Meldung“, sagt er. „Man hat das Gefühl, dass das Land den Bedeutungsverlust seit der Ära Kreisky nie ganz verwunden hat und deshalb immer wieder nach internationaler Bühne sucht. Wie schon beim Sitz im UN-Sicherheitsrat oder den täglichen Erasmus-Meldungen aus dem Außenministerium zeigt sich, dass die Regierung Schwierigkeiten hat, ihre Prioritäten richtig zu setzen. Dabei liegen diese auf der Hand: Budget und Wirtschaft fixen, ‚Ease of Doing Business‘ verbessern, Forschung und Innovation fördern. ‚Virtue Signalling‘ ist keine Standortpolitik. Ein UN-Kooperationszentrum bringt weder Investitionen noch Rechenkapazität noch Gründungen ins Land.“

Wasner sieht zudem vor allem das Timing dieses Vorschlags als „besonders unglücklich“ an: „Nur eine Woche nach der Ankündigung drastischer Kürzungen bei den Universitätsbudgets wirkt das ziemlich realitätsfern. Man fragt sich, ob die Regierung die richtigen Berater hat, wenn sie sich ausgerechnet bei jener Community Pluspunkte holen will, die sie künftig unterfinanzieren wird. Die Zeit wäre besser investiert in Themen, für die die Menschen diese Regierung tatsächlich gewählt haben. Die Niederlande haben gestern angekündigt mithilfe von KI 25.000 Beamte einzusparen zu wollen, Österreich will Brownie-Points (Anm.: zynischer Ausdruck, um sich bei Autoritäten einzuschmeicheln) sammeln.“

Gorzala: „Strategische Antwort auf zentrale Machtfrage unserer Zeit“

CEO und Founderin von Act AI Now und stellvertretende Vorsitzende des KI-Beirats der österreichischen Bundesregierung Jeannette Gorzala meint, dass die Skalierung exponentieller Technologien schlicht nach einer neuen geopolitischen Architektur verlange.

„Der Vorstoß, ein UN-Zentrum für KI-Kooperation in Wien anzusiedeln, ist eine strategische Antwort auf die zentrale Machtfrage unserer Zeit: Wie sichern wir Kontrolle, wenn die Entwicklungsgeschwindigkeit unsere Institutionen längst herausfordert?“

Wien bringe hierzu entscheidende Assets mit: „Etwa die etablierte multilaterale Infrastruktur eines UN-Sitzes, diplomatische Reichweite und die Tradition des digitalen Humanismus. Das Fundament ist da. Jetzt geht es darum, daraus einen globalen Hub für KI-Sicherheit und verantwortungsvolle Innovation zu formen“, sagt sie.

Diplomatie dürfe jedoch nicht zum Synonym für Langsamkeit werden. „Im Zeitalter immer leistungsfähigerer KI-Modelle ist ein institutioneller Debattierclub ohne operative Wirkung keine Lösung. Die Zukunft von KI-Technologie ist global. Ihre Sicherheit auch. Wien kann der Ort sein, an dem aus globaler Konkurrenz gemeinsame Verantwortung wird.“

Women in AI: „Mehrwert in internationaler Koordination“

Alexandra Ciarnau, Präsidentin, und Julia Eisner, Vizepräsidentin Women in AI, stehen dem Vorschlag der Regierung grundsätzlich positiv gegenüber. „Wenn es ein KI-Zentrum unter dem Dach der UNO wird, könnte der Mehrwert vor allem in internationaler Koordination, wissenschaftlicher Zusammenarbeit, Governance und ‚Capacity Building‘ liegen“, sagen sie. „Ein reines KI-Rechenzentrum wäre zu wenig und da stellt sich die Kosten-Nutzen-Frage. Das beginnt beim Infrastruktur-Ausbau und geht bis hin zu höheren Energiepreisen für Haushalte.“

Österreichs Pläne für ein internationales KI-Zentrum sollten ihrer Ansicht nach nicht allein als technische Sicherheitsfrage gesehen werden. Ebenso wichtig sei der Blick auf vertrauenswürdige und verantwortungsvolle KI.

„Außerdem ist fraglich, welche Aufgaben, Ressourcen und Entscheidungsbefugnisse das Zentrum tatsächlich erhalten soll. Wichtig wäre, dass es bestehende internationale Initiativen sinnvoll ergänzt und nicht lediglich eine zusätzliche institutionelle Ebene schafft“, sagen sie. „Ebenso braucht es transparente Entscheidungsprozesse, wissenschaftliche Unabhängigkeit und eine breite Beteiligung unterschiedlicher Akteur:innen.“

„Zivilgesellschaft einbinden“

Dabei müsse Österreich nicht bei null beginnen. Das Land verfüge über eine vielfältige Forschungslandschaft, europäisch vernetzte KI-Infrastrukturen und Initiativen wie die AI Factory Austria.

Diese Strukturen sollten der Women-in-AI-Führung nach von Anfang an strategisch eingebunden werden. Ein internationales Zentrum müsste dabei auf vorhandenen Stärken aufbauen und sie miteinander verbinden, raten sie.

„KI-Governance darf nicht ausschließlich von Regierungen, großen Technologieunternehmen und technischen Expert:innen geprägt werden“, so ihr Appell. „Auch die Zivilgesellschaft, unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und insbesondere bisher unterrepräsentierte Gruppen müssen eingebunden werden. Diversität ist dabei nicht nur eine Frage der Repräsentation, sondern auch der Qualität von Entscheidungen: Unterschiedliche Perspektiven helfen, gesellschaftliche Risiken, Diskriminierung und ungleiche Auswirkungen von KI frühzeitig zu erkennen.“

Hirschbrich: „Verankerung im diplomatischen Gefüge“

Mic Hirschbrich, Co-Founder von Apollo.ai sieht in diesem Vorhaben den Vorteil zusätzlicher Sichtbarkeit und eines breiteren Zugangs zu einem zentralen Thema unserer Zeit. „Es ist eine weitere Absicherung der Verankerung unseres Landes im diplomatischen Gefüge“, sagt er.

„Dazu werden wir im KI-Bereich die kommenden Jahre sehr viel Anstrengung brauchen. Ein Grundset globaler Spielregeln scheint mir fast noch bedeutender zu sein, als nationale oder kontinentale Alleingänge bei der KI-Regulierung. Als Land haben wir nach IAEO und Co. sicher die notwendige Glaubwürdigkeit und hätten damit dauerhaft wichtige KI-Player im Land, was sich auch auf den Standort positiv auswirken wird.“

Mofidian: „Einfluss nehmen“

Wirtschafts- und Tech-Anwalt Manuel Mofidian glaubt, dass Wien für die Entwicklung neuer Ansätze globaler KI-Governance eine „außergewöhnlich gute Ausgangsposition“ hat.

„Wir sind einer von vier großen Amtssitzen der Vereinten Nationen weltweit und der einzige innerhalb der Europäischen Union“, sagt er. „Hier treffen internationale Diplomatie, jahrzehntelange europäische Erfahrung mit Supranationalität und die österreichische Tradition der Neutralität aufeinander. Dazu kommt, dass Wien bereits ein international anerkannter Standort für die Bewältigung globaler technologischer Risiken ist. Denken wir nur an die Internationale Atomenergie-Organisation, die IAEA, die hier internationale Standards für nukleare Sicherheit entwickelt. Österreich hat bereits bewiesen, dass es durch Diplomatie, internationale Institutionen und politische Initiative weit über seine Größe hinaus Einfluss nehmen kann.“

Neutralität als Stärke für Glaubwürdigkeit

Auch sollte man Österreichs Neutralität wieder stärker als außenpolitische Stärke begreifen.

„Wenn die Neutralität, derzeit teils heiß diskutiert, weiterhin dem politischen Willen der österreichischen Bevölkerung entspricht, sollten wir sie nicht als eine Art politisches Sorglos-Paket verstehen, das uns vor den Konflikten der Welt bewahrt“, sagt er. Vielmehr könne sie dem Land bei globalen Herausforderungen helfen, als glaubwürdiger Initiator und Vermittler ernst genommen zu werden.

„Gerade bei Künstlicher Intelligenz sehe ich hier eine große Chance. Wir sprechen über ein potenziell wesentlich umfassenderes globales Risikofeld als etwa in der internationalen Luftfahrt. KI kann praktisch sämtliche digitalisierten Bereiche unserer Gesellschaft betreffen“, mahnt Mofidian.

Und er ergänzt: „Gleichzeitig zeigen uns die vergangenen Jahre, wie schnell klassische internationale Kooperationsmechanismen an ihre Grenzen stoßen, wenn fundamentale nationale Interessen aufeinanderprallen. Mein Ansatz wäre deshalb, die globale Erfahrung und den Kooperationsanspruch der Vereinten Nationen mit der europäischen Erfahrung aus der Supranationalität zu verbinden.“

Die EU habe seiner Ansicht nach über Jahrzehnte gezeigt, wie souveräne Staaten bestimmte Kompetenzen gemeinsam ausüben und verbindliche überstaatliche Entscheidungen ermöglichen können. „Warum sollten wir diese Erfahrung nicht nutzen, um für ausgewählte, besonders wichtige Fragen der globalen KI-Governance neue institutionelle Modelle zu entwickeln?“

Keine Weltregierung

Dabei gehe es ihm ausdrücklich nicht um eine Weltregierung oder um Überregulierung, sondern um verhältnismäßige Regeln und wirksame gemeinsame Strukturen zur Bewältigung globaler Risiken. „Vielleicht bietet uns Künstliche Intelligenz die Gelegenheit, an Österreichs internationale Tradition anzuknüpfen und Wien zu einem Ort zu machen, an dem nicht nur über globale KI-Herausforderungen gesprochen, sondern auch an neuen Modellen verbindlicher internationaler KI-Zusammenarbeit gearbeitet wird.“

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tech2b: Diese Startups sind die Leuchttürme von Oberösterreichs Wirtschaft

  • tech2b unterstützt Gründer/innen in Oberösterreich mit Know-how, Kapital und Kontakten, um aus Ideen Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln.
  • Darüber hinaus hilft tech2b den Startups, ihre Produkte selbst oder in Kooperation mit den führenden Unternehmen des Landes auf den Markt zu bringen und schnell zu wachsen.
  • Im Laufe des tech2b-Gründungsprogramms werden Geschäftsideen strukturiert, zielgerichtet weiterentwickelt und am Markt umgesetzt.
  • Die Zahl der unterstützten Startups ist dabei über die letzten Jahre kontinuierlich gewachsen: Aktuell begleitet tech2b rund 40 Startups im Jahr in verschiedenen Phasen der Gründung.
  • Insgesamt ist Oberösterreich ein Spitzenstandort für Startups: Wie auch in der aktuellen Ausgabe des Austrian Startup Monitors 2019 wissenschaftlich erhoben wurde, werden nur in Wien mehr Startups gegründet als in Oberösterreich.
  • Allen Startups, die von der aktuellen Corona Krise betroffen sind, bietet der Inkubator tech2b seit April kostenlose Beratung und Informationen zu den bestehenden Hilfspaketen der Bundesregierung und des Landes OÖ an.

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  • Darüber hinaus hilft tech2b den Startups, ihre Produkte selbst oder in Kooperation mit den führenden Unternehmen des Landes auf den Markt zu bringen und schnell zu wachsen.
  • Im Laufe des tech2b-Gründungsprogramms werden Geschäftsideen strukturiert, zielgerichtet weiterentwickelt und am Markt umgesetzt.
  • Die Zahl der unterstützten Startups ist dabei über die letzten Jahre kontinuierlich gewachsen: Aktuell begleitet tech2b rund 40 Startups im Jahr in verschiedenen Phasen der Gründung.
  • Insgesamt ist Oberösterreich ein Spitzenstandort für Startups: Wie auch in der aktuellen Ausgabe des Austrian Startup Monitors 2019 wissenschaftlich erhoben wurde, werden nur in Wien mehr Startups gegründet als in Oberösterreich.
  • Allen Startups, die von der aktuellen Corona Krise betroffen sind, bietet der Inkubator tech2b seit April kostenlose Beratung und Informationen zu den bestehenden Hilfspaketen der Bundesregierung und des Landes OÖ an.

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tech2b: Diese Startups sind die Leuchttürme von Oberösterreichs Wirtschaft

  • tech2b unterstützt Gründer/innen in Oberösterreich mit Know-how, Kapital und Kontakten, um aus Ideen Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln.
  • Darüber hinaus hilft tech2b den Startups, ihre Produkte selbst oder in Kooperation mit den führenden Unternehmen des Landes auf den Markt zu bringen und schnell zu wachsen.
  • Im Laufe des tech2b-Gründungsprogramms werden Geschäftsideen strukturiert, zielgerichtet weiterentwickelt und am Markt umgesetzt.
  • Die Zahl der unterstützten Startups ist dabei über die letzten Jahre kontinuierlich gewachsen: Aktuell begleitet tech2b rund 40 Startups im Jahr in verschiedenen Phasen der Gründung.
  • Insgesamt ist Oberösterreich ein Spitzenstandort für Startups: Wie auch in der aktuellen Ausgabe des Austrian Startup Monitors 2019 wissenschaftlich erhoben wurde, werden nur in Wien mehr Startups gegründet als in Oberösterreich.
  • Allen Startups, die von der aktuellen Corona Krise betroffen sind, bietet der Inkubator tech2b seit April kostenlose Beratung und Informationen zu den bestehenden Hilfspaketen der Bundesregierung und des Landes OÖ an.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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