22.12.2025
FACHKRÄFTEMANGEL

Talente im Aufbruch: Wie Startups in Bosnien gegen die Abwanderung ankämpfen

Mostar und Sarajevo – zwei Städte voller Geschichte, Kontraste und Hoffnungsträger:innen. Während Bosnien-Herzegowina mit einer massiven Abwanderung junger Fachkräfte ringt, entsteht in der Startup-Szene ein vorsichtiger Gegentrend.
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Die bosnische Stadt Mostar. | © Unsplash

Dieser Artikel ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von November 2025 “Verantwortung” erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


Ein Spaziergang durch die Altstadt von Mostar: Hier treffen Tourist:innen aus aller Welt aufeinander, um die weltberühmte Steinbrücke, die „Stari Most“, zu fotografieren. Unten glitzert die Neretva, der Fluss, der durch die Stadt führt. In Sarajevo wiederum, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, laufen der osmanische Basar und die österreichisch-ungarischen Kaffeehäuser fließend ineinander. Doch die geschäftigen Straßen und die beeindruckende Architektur täuschen nicht über eine Sache hinweg: Die junge Generation des Landes ist auf dem Sprung – hinaus.

Laut einer Studie der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung aus 2024 denken rund zwei Drittel der jungen Menschen in Bosnien-Herzegowina über eine Auswanderung nach. Ökonom Branimir Jovanović vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) erklärt im Gespräch mit brutkasten: „Politische Instabilität, schwache Institutionen und ein Mangel an wirtschaftlichen Perspektiven: Das Problem ist nicht nur ökonomisch, sondern auch psychologisch – viele haben das Vertrauen in Staat und Zukunft verloren.“ Wirtschaftlich wie demografisch hat das Folgen: Schon heute fehlen Fachkräfte im Gesundheitswesen und in der IT; kleine Städte verlieren ihre jungen Familien. „Das Land altert, bevor es reich ist“, sagt Jovanović.

Das wiiw weist in Berichten auf den wirtschaftlichen Schaden hin: Durch den Verlust qualifizierter Arbeitskräfte verringert sich das Bruttoinlandsprodukt Bosniens langfristig um bis zu zwei Prozent pro Jahr. Die Reformfähigkeit der Verwaltung leide dadurch zusätzlich, weil Know-how und Innovationskraft abfließen.

Startups setzen Zeichen

Wie man gegen diesen Trend arbeitet, zeigt Senad Šantić. Der aus Mostar stammende Gründer flüchtete während des Kriegs in den 1990er-Jahren als Kind mit seinen Eltern nach Schweden. Er studierte Software-Engineering und Entrepreneurship, arbeitete eine Zeit lang im Silicon Valley in den USA – und kehrte 2016 nach Bosnien zurück. In Mostar gründete er das Tech-Startup ZenDev. Heute beschäftigt es rund hundert Menschen in Bosnien und Schweden. „Ich wollte beweisen, dass man von hier aus international arbeiten kann“, erklärt Šantić. „Wir outsourcen nicht nur – wir bauen Kompetenz auf.“ Dass viele seiner Mitarbeiter:innen freiwillig in Bosnien bleiben, liegt auch daran, dass ZenDev internationale Gehälter, flexible Arbeitsmodelle und Verantwortung bietet. „Es gibt hier eine Menge Talent, aber es braucht die richtigen Bedingungen“, so der bosnische Unternehmer.

Trotz des Erfolgs seines Unternehmens sieht Šantić auch die Grenzen in Bosnien: „Die Gesetzeslage ist altmodisch, alles braucht lange. Venture Capital ist kaum verfügbar und Zahlungsanbieter wie Stripe funktionieren gar nicht. Wer digital denkt, muss kreativ werden.“

Senad Šantić, ZenDev. | © Zendev

Ähnlich sieht das Adnan Ahmethodžić vom Venture Studio Ministry of Programming (MoP) in Sarajevo. Auch das MoP zählt zu den Leuchtturmprojekten in dem Land, das noch immer vom Krieg in den 90ern geprägt ist. Das Unternehmen begleitet weltweit Startups, von der Idee bis zum Markteintritt. „Wir wollen ein Umfeld schaffen, in dem kreative Tech-Köpfe nicht nur bleiben, sondern sich auch entfalten können – und so zeigen, dass exzellente Produktentwicklung auch aus Bosnien kommen kann“, erklärt Ahmethodžić. MoP arbeitet mit internationalen Kund:innen, investiert aber auch gezielt in lokale Startups. Doch auch Ahmethodžić kritisiert die Finanzierungsmöglichkeiten im Land: „Kleine Startups bekommen Anschubfinanzierung – aber wenn sie wachsen wollen, müssen sie ins Ausland.“

Der begrenzte Binnenmarkt bleibt eines der größten Wachstumshemmnisse für Gründer:innen in Bosnien und Herzegowina: Mit nur rund 3,2 Millionen Einwohner:innen und einem Bruttoinlandsprodukt von etwa 26 Milliarden Euro ist die Kaufkraft des Landes überschaubar. Auch Ahmethodžić beobachtet, dass viele Gründer:innen nicht an mangelndem Können, sondern an fehlenden Strukturen und Anleitungen scheitern: „Es gibt viel Wissen im Land, aber nichts, um es in Kapital zu verwandeln.“

Die Unternehmerin Jovana Musić leitet Hub387, den ersten Co-Working-Space und Tech-Campus in Bosnien und Herzegowina. „Wir haben 2014 mit zehn Startups begonnen, heute sind hier Dutzende Teams aktiv“, sagt Musić. Ihr Konzept: Lernräume, Co-Working, internationale Mentorships. Direkt angeschlossen ist die Academy387, eine private Tech-Schule, die bereits mehr als 6.000 Absolvent:innen hervorgebracht hat. „Wir wollten die Lücke zwischen Universität und Arbeitsmarkt schließen“, erklärt Musić.

Jovana Musić, Hub387. | © Hub387

Und das hat auch funktioniert: Viele Absolvent:innen finden ihren ersten Job im Inland. Doch auch hier bleibt Geld das Problem – internationale Partner, etwa aus der Schweiz und Deutschland, finanzieren Stipendien. Der Staat? Bisher vor allem stiller Beobachter. „Seit Kurzem sieht man Interesse auf kommunaler Ebene, etwa rund um Steuererleichterungen und Förderprogramme. Aber es fehlt eine nationale Strategie“, so Musić. Weiters kritisiert sie den fehlenden Innovationsgeist vieler Gründer:innen im Land.

Finanzierung und Vertrauen

Das Fazit: Viele Unternehmer:innen sehen große Hürden in der Finanzierung; internationale Investor:innen seien vorsichtig, berichten Šantić und Ahmethodžić. „Viele Kapitalgeber sehen Bosnien nur als Risikoregion. Dabei gibt es hier eine sehr lebendige Szene und junge Leute mit Drive“, sagt Šantić von ZenDev im Gespräch mit brutkasten.

Adnan Ahmethodžić, Ministry of Programming. | © Miriam Al Kafur

Auch Adi Škaljić von der Boris Divković Foundation betont die systematischen Probleme: „Ohne eine grundlegende Verwaltungsreform werden viele junge Menschen den Eindruck behalten, dass das Ausland der einfachere Weg ist. Aber wenn sie die Wirkung ihrer Stimme spüren, sehen sie wieder Zukunft im Land.“ Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, politische Bildung und das Vertrauen in die Demokratie zu stärken. In Škaljićs Augen braucht Gründungskultur auch demokratische Strukturen rundherum.

Škaljić betont, dass die Ursachen des Brain-Drains, also des Auswanderns qualifizierter Fachkräfte, tiefer reichen als rein ökonomische Anreize. „Wenn die besten Köpfe gehen, verliert das Land nicht nur Arbeitskräfte, sondern auch jene Generation, die das Land eigentlich führen sollte“, sagt er im Gespräch mit brutkasten. Besonders der Wegzug junger Familien schwäche die gesellschaftliche Mitte. Die Politik müsse deshalb nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern Vertrauen: „Wir arbeiten daran, die Idee zurückzubringen, dass Politik moralisch sein kann“, so Škaljić. Durch Bildungsinitiativen in kleineren Städten und die Ausbildung lokaler Entscheidungsträger:innen will die Stiftung Teilhabe ermöglichen. Das ist nicht einfach: Škaljić erklärt, dass das Land „administrativ immer noch in den 1980ern steckt. Für jede Gründung braucht man zig Stempel, für jede Entscheidung muss man durch mehrere Ebenen gehen, bis etwas fixiert ist.“

Adi Škaljić, Boris Divković Foundation. | © Miriam Al Kafur

Internationale Skepsis

Der Zugang zu Kapital bleibt die Achillesferse. Zwar gibt es einzelne Fonds, etwa Swiss EP oder Fil Rouge Capital aus Kroatien, doch vielfach müssen Gründer ihre Firmen in der EU registrieren, um Investments zu erhalten, so Musić von Hub387.

Besonders Investoren aus dem Westen zögern, berichten alle Interviewpartner: Korruption, politische Unsicherheit und ein zersplittertes Verwaltungssystem schrecken ab. In Bosnien gibt es zehn Kantone, zwei Entitäten und die gesamtstaatliche Ebene. „Wer hier ein Unternehmen gründen möchte, muss mehr Formulare ausfüllen als in Wien und Stockholm zusammen“, sagt Šantić von ZenDev.

Rücküberweisungen spielen in der bosnischen Wirtschaft eine zentrale Rolle. Laut Weltbank betrugen sie 2023 rund 10,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Damit zählt Bosnien-Herzegowina zu den Ländern Europas, die am stärksten von Geldtransfers ihrer Diaspora abhängen. Im Langfristvergleich schwankt der Anteil laut Weltbank zwischen neun und elf Prozent des BIP, bleibt aber konstant hoch.

Kroatien als Vorbild?

Ein Blick ins EU-Nachbarland Kroatien zeigt, was die EU-Integration bewirken kann. „Der Zugang zu Förderprogrammen und die Perspektive auf Stabilität geben Jungunternehmen dort einen großen Vorteil“, sagt Wissenschaftler Jovanović vom wiiw. Der Unterschied sei deutlich spürbar, gerade bei der Kapitalverfügbarkeit. „In Sarajevo haben wir Talent, aber keine Hebel“, vergleicht Musić mit dem Nachbarland. „Unsere Gründer:innen arbeiten doppelt so hart für die selbe Sichtbarkeit.“

Branimir Jovanović, Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche. | © Hans Schubert

Kroatien profitiert nicht nur von Fördergeldern, sondern auch vom Vertrauen der Märkte und besserer Infrastruktur. Doch auch dort verließen nach dem EU‐Beitritt zunächst Zehntausende das Land. „Man darf die ersten Jahre nicht unterschätzen“, sagt Jovanović, „langfristig aber hilft Integration, Rückkehr attraktiv zu machen.“ Paradoxerweise bringt die schwächelnde Konjunktur in Europa aber auch in Bosnien erste Rückkehrer:innen: hoch qualifizierte Entwickler:innen, die sich in der Europäischen Union bereits profiliert haben. „Seit 2024 sehen wir mehr Bewerbungen von Leuten aus der Diaspora“, erklärt Musić. Auch ZenDev in Mostar profitiert von den Rückkehrenden: „Mehrere Mitarbeitende kamen zurück, mit internationalen Netzwerken im Gepäck“, gibt Šantić einen Einblick in seine Mitarbeiter:innendemografie.

Jovanović vom wiiw bestätigt die Tendenz: „Langfristig kehren Menschen zurück, wenn sie Fortschritt spüren.“ Dabei habe die Diaspora – rund zwei Millionen Menschen – großes ökonomisches Potenzial und die Möglichkeit, ihr Heimatland voranzubringen. „Würden diese Leute strategisch investieren, statt bloß Geld an die Familie, die noch im Land ist, zu schicken, wäre das der größte Hebel gegen Abwanderung.“ Bosnien und Herzegowina gehört zu den Ländern mit der prozentuell größten Auslandsbevölkerung ­weltweit.

Wer heute durch Sarajevo oder Mostar geht, trifft auf eine Generation, die sich zwischen zwei Polen bewegt: Abwanderung und Aufbruch. Viele junge Unternehmer:innen haben Auslandserfahrung, internationale Kontakte – und bleiben trotzdem. „Du brauchst Mut, um hier zu gründen“, sagt Šantić, „aber wenn niemand bleibt, ändert sich nie etwas.“


Hinweis: Diese Reportage ist im Zuge des Projektes „Eurotours 2025“ des österreichischen Bundeskanzleramtes entstanden.


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Foto: epilogy.photography

Während der ViennaUP wurde Wien einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Startup-Welt. Inmitten dieser Woche voller Begegnungen, Ideen und Innovationen setzte ein Event einen ganz besonderen Akzent: Im Wien Museum, mit weitem Blick über den Karlsplatz, kamen zahlreiche Founder, Investor:innen, Corporate-Partner und Wegbegleiter:innen zusammen, um ein Jubiläum zu feiern, das sinnbildlich für den internationalen Fokus des österreichischen Innovationsstandorts steht: 10 Jahre Global Incubator Network Austria (GIN).

Schon beim Eintreten wurde spürbar, was GIN über das vergangene Jahrzehnt ausgemacht hat – das Zusammenspiel aus österreichischen Wurzeln und globaler Reichweite. Gründer:innen aus Wien trafen auf asiatische Startups, die diese Woche in der Stadt zu Gast waren, um in Europa Fuß zu fassen.

Foto: epilogy.photography

Eine von ihnen war Nga Chi Lydia Yip, Co-Founderin und CSO von Elleon Biotech aus Hongkong. Ihr Startup hat ein Reagenz entwickelt, mit dem sich markierte Zellen – etwa Krebs- oder virusinfizierte Zellen – mit bloßem Auge oder per Smartphone sichtbar machen lassen, ganz ohne teure Mikroskope oder geschultes Personal. „Ich habe in den letzten Tagen mehr wertvolle Leads getroffen als in zwei Jahren in Hongkong“, erzählte sie. Über das GIN-Programm war sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Antikörper-Produktion – und wurde bei einem der Networking-Momente tatsächlich fündig. „Ich liebe den Vibe hier. Die Leute sind wirklich da, um einander zu helfen.“

Genau diese Atmosphäre baut GIN seit 2016 systematisch auf: Verbindungen, die weit über ein einzelnes Programm oder eine Delegationsreise hinausreichen.

Ein Jahrzehnt Brückenbauen zwischen Österreich und Asien

Seit seiner Gründung 2016 verfolgt GIN ein klares Ziel: innovative Startups beim internationalen Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig Österreich als zentralen Innovationsstandort zu stärken. Unter dem Leitgedanken „Connecting the Circles of Growth“ hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das weit über klassische Förderprogramme hinausgeht.

Die Bilanz nach zehn Jahren spricht für sich: 756 unterstützte Startups, 71 internationale Programm-Batches, 7 zentrale Partnerregionen und über 30 internationale Innovationspartner. Im Zentrum stehen die beiden Programme GO ASIA und GO AUSTRIA, die den Austausch in beide Richtungen ermöglichen – ein zweiseitiger Ansatz, der GIN zu einer einzigartigen Brückenbauerin macht. Geschichten wie jene von Elleon Biotech zeigen, was das konkret bedeutet.

Foto: epilogy.photography

Zur Beginn reflektierten Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG) und Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer aws) über die Vision hinter GIN, die gemeinsame Steuerung der beiden Programme und den Blick nach vorne. „Zehn Jahre Global Incubator Network Austria bedeuten zehn Jahre messbaren Impact für das österreichische Startup-Ökosystem und weit darüber hinaus“, betont Henrietta Egerth. „Allein am aktuellen GIN-Programm nehmen 56 Startups aus sieben asiatischen Zielregionen teil – mehr als jemals zuvor.“

Panel: Local Roots, Global Reach

Unter dem Titel „Local Roots, Global Reach: The New Rules of Internationalization“ diskutierte ein hochkarätig besetztes Panel die veränderten Spielregeln internationaler Expansion. Marcus Berger (CEO, Aviloo), Ayashi Das Majumder (Co-Founderin & COO, Sensegrass), Markus Lang (General Partner, Speedinvest) und Andreas Mühlberger (Infineon Technologies Austria) brachten vier sehr unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die zentrale Botschaft: Für einen kleinen Exportmarkt wie Österreich ist Internationalisierung essenziell – gleichzeitig aber komplexer geworden, und sie gelingt nur durch starke Partnerschaften und langfristige Begleitung.

Foto: epilogy.photography

Workshop: Impulse für die nächsten zehn Jahre

Im interaktiven Workshop-Teil, moderiert von Viktoria Ilger (Venture Clienting Austria), wurden die Gäste selbst zu Mitgestaltenden. An mehreren Tischen diskutierten sie in kleinen Runden über die zentralen Fragen rund um Internationalisierung. Begleitet wurde der Nachmittag von einem Live-Graphic-Recording-Team, das die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse in Echtzeit visuell festhielt – ein wachsendes Bild, das ebenso entstand wie die Insights selbst und am Ende eindrucksvoll präsentiert wurde.

Foto: epilogy.photography

Blick nach vorne: Indien als nächster Meilenstein

Mit der geplanten Erweiterung von GIN GO ASIA nach Indien ab 2027 wurde ein klares Signal für die nächste Phase gesetzt. Bereits heute holt das aktuelle GO AUSTRIA Programm sieben indische Deep-Tech-Startups nach Österreich. Indien zählt mittlerweile über 130 Startup-Unicorns und entwickelt sich mit enormer Dynamik zu einem der wichtigsten Technologie- und Wachstumsmärkte der Welt. Mit der India-Austria Startup Bridge wurde bereits vor zwei Jahren ein erstes Instrument geschaffen, um indische Startups nach Österreich zu holen – ab 2027 öffnen sich die Türen gezielt auch für österreichische Startups in diesen Zukunftsmarkt. So festigt GIN Österreichs Rolle als europäisches Gateway für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

Foto: epilogy.photography

Eine Community feiert

Zum Abschluss wurde sichtbar, was GIN über die Zahlen hinaus ausmacht: eine globale Community aus Foundern, Partner:innen, Mentor:innen und Freund:innen. In einem Happy-Birthday-Video schickten Wegbegleiter*innen aus aller Welt ihre Glückwünsche. Das GIN-Team kam auf die Bühne, die Gläser wurden erhoben – und der Nachmittag mündete in eine Feier, die anschließend bei GIN & Friends am Karlsplatz ihre Fortsetzung fand. Für Lydia Yip stand da nur noch ein letztes Meeting an, bevor auch sie dazustieß: „Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschäftsreise so viel Freude macht.“


Das Global Incubator Network Austria (GIN) ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. Ziel ist es, Start-ups, Investor:innen und Innovationspartner:innen international zu vernetzen und den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

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