Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR. Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt. Damit sind nicht nur die vermittelten Fähigkeiten krisensicher, sondern auch das Kursformat selbst, heißt es von Talent Garden.
„Die letzten Monate haben auch uns als digital-affines Unternehmen wieder einmal aufs Neue gezeigt, was Flexibilität wirklich bedeutet“, sagt dazu Stefan Bauer, Director der Talent Garden Innovation School in Wien: „Innerhalb kürzester Zeit haben wir unser Kursangebot nicht nur digitalisiert, sondern zudem auch noch neue Teilzeit-Kurse entwickelt.“
21 Stipendien für Talent Garden Innovation School
Ab Oktober 2020 werden bis zu 200 weitere Menschen an den Kursen teilnehmen. Und 21 von ihnen haben die Möglichkeit, die Kurskosten mit einem Stipendium zu decken, was einem Gesamtbetrag von über 80.000 Euro entspricht.
Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Stipendium ist eine Bewerbung bis 21. August. Eine Jury vergibt anhand der eingereichten Projekte drei Stipendien pro Kurs.
Die Formate der Talent Garden-Kurse
Die sieben Kurse starten im Oktober 2020, angeboten werden drei „Bootcamps“ im Vollzeit-Format sowie vier berufsbegleitende „Programs“. Die intensiven Online Bootcamps (CodeMaster, Growth and Digital Marketing, UX Design) finden Montag bis Freitag statt und dauern 12 Wochen. Die flexibleren Online Programs sind auch für Berufstätige geeignet, die sich in den Bereichen Business Data Analysis, Digital HR, Growth Marketing oder UX/UI Design freitagnachmittags und samstagvormittags weiterbilden wollen.
Im neuen Online-Format werden unterschiedliche Lernelemente vereint. So gibt es nicht nur aufgezeichnete Video-Lektionen, sondern auch eine Mischung aus Live Teaching Sessions, Praxisprojekten, Vorträgen von Expertinnen und Experten und informellem Networking.
Die Bewerbung für die Kurse erfolgt direkt über die Website der Talent Garden Innovation School. Die Bewerbungsfrist für die Stipendien läuft noch bis 21. August 2020, außerdem sind limitierte Frühbucherrabatte verfügbar.
fixed: Erste Doku von refurbed zeigt die Vielschichtigkeit von E-Waste
Im April 2026 machte sich refurbed Co-Founder Kilian Kaminski mit einem Team auf, um den Umgang mit E-Waste in Ghana in einer Dokumentation festzuhalten. Der bislang erste Film des Wiener Scaleups hinterfragt außerdem Europas Verständnis von globalem Elektroschrott. Gestern präsentierte Kaminski die Dokumentation in den Breitenseer Lichtspielen, wo brutkasten vor Ort war.
fixed: Erste Doku von refurbed zeigt die Vielschichtigkeit von E-Waste
Im April 2026 machte sich refurbed Co-Founder Kilian Kaminski mit einem Team auf, um den Umgang mit E-Waste in Ghana in einer Dokumentation festzuhalten. Der bislang erste Film des Wiener Scaleups hinterfragt außerdem Europas Verständnis von globalem Elektroschrott. Gestern präsentierte Kaminski die Dokumentation in den Breitenseer Lichtspielen, wo brutkasten vor Ort war.
Schrotthändler Fuseini Yakubu arbeitet im informellen Sektor von Accra. (c) refurbed
Ein Blick auf Ghanas Hauptstadt Accra. Im sogenannten „informellen Sektor“ der E-Waste-Verarbeitung liegt Agbogbloshie, eine der größten Elektromüllhalden der Welt. Hier werden Berge an Elektroteilen gesammelt, sortiert, repariert und weiterverarbeitet. Das ist die Einstiegszene der neuen refurbed-Doku „fixed“.
Brennende Müllberge im globalen Süden sind Bilder, die uns in Europa bekannt sind und unser Narrativ über Elektroschrott prägen. Während kaputte Geräte in Europa sehr schnell als Müll betrachtet werden, was die Wegwerfgesellschaft ankurbelt, hat sich in Ghana durch den E-Müll eine formelle wie auch informelle Reparatur- und Recyclingwirtschaft entwickelt.
Um die unterschiedliche Wahrnehmung von E-Waste aufzuzeigen, hat ein Team rund um refurbed-Co-Founder Kilian Kaminski im April die erste eigene Doku „fixed – Accras Antwort auf Europas Elektroschrott“ vor Ort in Ghana gedreht.
Elektroschrott als Krise, aber auch als Ressource
„In den letzten Jahren drehten sich Gespräche rund um Nachhaltigkeit oft um CO2-Emissionen, und das ist auch wichtig. Aber im Hintergrund brodelt eine weitere Krise, die ständig wächst: der Elektroschrott. Dazu gehören Berge von ausrangiertem Elektroschrott, giftige Umgebungen und Gemeinschaften, die für Konsumgewohnheiten bezahlen müssen, die sie selbst gar nicht verursacht haben“, hält Kaminski in seinen Begrüßungsworten bei der Präsentation der Dokumentation fest.
Gleichzeitig hat der E-Schrott eine innovative Reparaturkultur in Ghana entwickelt. Dr. Michael Osei Asibey, Experte für Umweltpolitik an der ghanaischen KNUST-Universität, forscht seit Jahren intensiv zum Recyclingsektor und plädiert im Film für ein radikales Umdenken. Seine prägnante Formel „Waste is a resource in the wrong place“ (Abfall ist eine Ressource am falschen Ort) bringt das Kernanliegen der Dokumentation auf den Punkt: Elektronik darf kein kurzlebiges Wegwerfprodukt sein. Vielmehr müssen wir ausgediente Geräte als wertvolle Materiallager begreifen, die dauerhaft in einem Kreislaufsystem gehalten werden.
Co-Founder von refurbed Kilian Kaminski (r.) bei den Dreharbeiten in Ghana. (c) refurbed
Vielschichtige Blockaden der Kreislaufwirtschaft
Politische, wirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche Blockaden verhindern in Europa die Umsetzung von flächendeckenden Kreislaufwirtschaften. Kaminski sieht Blockaden in der Politik vor allem darin, dass der Fokus meist auf kurzfristigen Themen liegt. „Man konnte das gut im März 2020 beobachten, als Covid kam. Plötzlich waren Nachhaltigkeit und die Kreislaufwirtschaft nicht mehr die wichtigen Themen. Das Thema Nachhaltigkeit wird immer als ein Zukunftsproblem behandelt, obwohl es eigentlich ein aktuelles Problem ist, weil wir jetzt dagegen vorgehen müssen“, so der Co-Founder von refurbed.
Unternehmen seien gefragt, auf langlebige Produkte zu setzen. Die Praxis der künstlichen Obsoleszenz – also das bewusste Kaputtgehen von Geräten für schnellere Upgrades – sollte nicht weiter gefördert werden.
„Und als Privatpersonen sollten wir wirklich überdenken: Was und wie konsumieren wir? Behalten wir vielleicht ein Produkt länger? Geben wir alte Produkte weiter? Also einfach ein Verständnis zu entwickeln, dass der Wert des Gerätes viel höher ist, als wir eigentlich denken. Es geht nicht nur um den finanziellen Wert. Die Rohstoffe, die in den Produkten sind, haben einen sehr langen Lebenszyklus und kommen oftmals aus der gesamten Welt zurück zu einem Ort.“
Durch die Dokumentation soll ein differenzierteres Bild von E-Waste geschaffen werden. (c) refurbed
Kreislaufwirtschaft als Thema für Startups
Im Thema Kreislaufwirtschaft stecke für Startups und Jungunternehmen laut Kaminski gerade sehr viel Potenzial. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann die Wirtschaft den Fokus auf diese Themen lege. „Wir stehen mit der Kreislaufwirtschaft ganz am Anfang. Und ich glaube, jetzt kann man vor allem die großen Unternehmen speziell mit Geschäftsmodellen, die die Kreislaufwirtschaft im Herzen haben, viel mehr challengen, als mit Geschäftsmodellen, die einfach dasselbe machen, wie es seit 100 Jahren gemacht wurde. Und das beinhaltet ja am Ende des Tages ganz viele Nachhaltigkeitsthemen, egal ob es Energie oder Rohstoffe sind.“
Auf die Frage, welches Problem Kaminski heute als Startup lösen würde, antwortet er: „Ich würde nach wie vor den E-Waste bekämpfen.“
Über refurbed
Ziel des 2017 von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl in Wien gegründeten Unternehmens refurbed ist es, den Konsum in ganz Europa dauerhaft zu verändern. Mittlerweile ist das Scaleup in 24 europäischen Ländern aktiv und zählt zu den führenden Online-Marktplätzen für generalüberholte Produkte.
Die ganze Dokumentation von refurbed wurde gestern auf YouTube veröffentlicht und vorab präsentiert.
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Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School
Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR.
Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt.
Mit 21 Stipendien kann man sich die Kurskosten ersparen.
Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Stipendium ist eine Bewerbung bis 21. August.
Eine Jury vergibt anhand der eingereichten Projekte drei Stipendien pro Kurs.
Die sieben Kurse starten im Oktober 2020, angeboten werden drei „Bootcamps“ im Vollzeit-Format sowie vier berufsbegleitende „Programs“.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School
Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR.
Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt.
Mit 21 Stipendien kann man sich die Kurskosten ersparen.
Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Stipendium ist eine Bewerbung bis 21. August.
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Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School
Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR.
Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt.
Mit 21 Stipendien kann man sich die Kurskosten ersparen.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
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Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School
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Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School
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Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School
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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?
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Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School
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