22.06.2020

Studie von BCG und Ryte: Schlechte Websites sind eine Umsatzbremse

Eine aktuelle Studie von Ryte und BCG zeigt klar, dass sich schlechte Websites negativ auf den Umsatz auswirken. Am 23. Juni findet ein Webinar zu diesem Thema statt.
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Studie von Ryte und BCG: Schlechte Websites sind schlecht für den Umsatz
Eine schlechte Website frustriert User und schadet dem Umsatz. (c) Adobe Stock / WavebreakmediaMicro
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Der Corona-Lockdown hat viele verschiedene Ausprägungen angenommen, doch eine war für die digitale Wirtschaft besonders sichtbar: Die Verlagerung des analogen Lebens in die digitale Welt. So wurden Fitnessstunden online durchgeführt, es wurden vermehrt Onlinemedien gelesen und es wurde online eingekauft. Der Siegeszug des digitalen Lebens also? Nicht für alle, wie eine Studie von BCG gemeinsam mit Ryte zeigt.

Web-Traffic während des Lockdown

Denn so schnell wie die User im Rahmen des Lockdown auf die Websites der Anbieter strömten, so schnell waren sie auch schon wieder weg. Das zeigen unter anderem die folgenden Grafiken, welche die Impressions und Klicks von Anbietern im Onlinehandel illustrieren. Hier sieht man klar einen Anstieg in den ersten Wochen des Lockdown, gefolgt von anschließend wieder sukzessive nachlassenden Impressionen und Klicks.

Schlechte Websites sind das Problem

Was ist der Grund dafür? Man muss es so hart sagen, wie es ist: Schlechte Websites. Denn wenn die Seite nicht gut auf die Auffindbarkeit mit Suchmaschinen optimiert ist (Suchmaschineneoptimierung / SEO), dann kann wird sie von niemand gefunden werden. Und wenn sie langsam ist oder eine schlechte Navigation aufweist, ist der User frustriert und zieht wieder von dannen.

Fast ein Viertel aller URLs hat mindestens eine Seite mit Problemen – Seiten, die nur schleppend geladen werden, kaputte Seiten, die überhaupt nicht geladen werden, Seiten, die nicht intern verlinkt sind – und im Durchschnitt sind fast 40 Prozent dieser Probleme kritischer Natur, heißt es in der Studie. Die dadurch verlorenen User mindern die Effektivität der Marketingsausgaben um 20 Prozent, Unternehmen verschwenden dadurch monatlich tausende Dollar.

Tool von Ryte ermöglicht Website-Optimierung

Daher ist es heutzutage wichtiger denn je, einen gesunden Website-Auftritt zu haben. Und dabei hilft unter anderem das Tool von Ryte, mit welchem man das Qualitätsmanagement der eigenen Website bestens im Auge behalten kann. So zeigt etwa ein Ampelsystem an, welche Website-Fehler zuerst behoben werden sollten. Diese sind übersichtlich unterteilt in die Themenbereiche „Website Qualität“, „Content Qualität“ und „SEO“.

So ist in punkto „Website Qualität“ etwa sichtbar, wenn Seiten eine zu langsame Ladegeschwindigkeit oder eine zu große Gesamtgröße – also über 1 Megabyte aufweisen, beziehungsweise wenn einzelne Seiten kaputt oder fehlerhaft sind. In punkto „Content Qualität“ sollte verhindert werden, dass Inhalte auf der Website doppelt vorhanden sind, in der Fachsprache bezeichnet man dies als „Duplicate Content“. Auch dies kann die Software erkennen – ebenso wie das Problem, wenn Bilder nicht barrierefrei sind, also keine entsprechende Beschriftung für sehbehinderte Menschen aufweisen. In punkto SEO gibt es schließlich zahlreiche weitere Optionen – darunter die Möglichkeit, einen Text auf Keywords zu optimieren und das Verwalten nicht-indexierbarer Seiten.

Webinar rund um Website-Qualitätsmanagement mit Ryte und BCG

Um das Thema des Website-Qualitätsmanagements weiter zu vertiefen, führt Ryte gemeinsam mit BCG am 23. Juni ein Webinar zum Thema „The Real Cost of Poor Website Quality“ durch. Das Webinar findet in deutscher ebenso wie in englischer Sprache statt.

==> Anmeldung zum Webinar unter diesem Link

==> Mehr über die Studie von Ryte und BCG

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Bits & Pretzels Mitgründer und Managing Director Bernd Storm van's Gravesande © Bits & Pretzels

Weißwurst zum Frühstück, Brezn zur Beteiligungsverhandlung: Wenn München jedes Jahr im Herbst zur Wiesn bläst, verwandelt sich ein Teil der Stadt gleichzeitig in die größte Gründerbühne Europas. Seit 2014 zählt die Bits & Pretzels zu den wichtigsten Innovationsevents des Kontinents. Größen wie Barack Obama oder Arnold Schwarzenegger haben in München bereits ihre Weisheiten mit dem Publikum geteilt. Bei der dreitägigen Konferenz geht es aber nicht nur um Inspiration, sondern vor allem um Austausch und potenzielle Kundengewinnung. Genau darin sieht Bits-&-Pretzels-Mitgründer und Managing Director Bernd Storm van’s Gravesande eine relevante Alternative zur klassischen Kapitalaufnahme über VCs.


brutkasten: Die polarisierende These, mit der wir heute starten: VCs sind out, Corporates sind in. Wie kommst du dazu?

Bernd Storm van’s Gravesande: Ich möchte die zentrale und wichtige Rolle von VCs damit überhaupt nicht kleinreden – ohne Venture Capital gäbe es das ganze Startup-Ökosystem nicht, das muss uns klar sein. Aber die Überspitzung dient natürlich auch dazu, dass wir erkennen: Für viele Startups – nicht für alle – gibt es Alternativen. Nämlich, dass ein Ankerkunde manchmal passender ist als ein Ankerinvestor. Da muss man immer definieren: für wen, für welches Startup, in welcher Phase.

Aber ein Ankerkunde kann sehr wertvoll sein. Nehmen wir ein Beispiel, das gerade in aller Munde ist: Defense. Wir haben die Helsings, die Quantum Systems und so weiter. Das ist eine spezielle Branche, aber das Muster dahinter erkennen wir auch in anderen Branchen. Bei all diesen hast du nicht nur reine VCs, sondern etwa mit der Bundeswehr oder mit internationalen Staaten ganz konkrete Kunden, mit denen du nicht nur über potenzielle Umsätze sprichst, sondern über ganz konkrete.

Wenn du als Startup schon zahlende Kunden mitbringen kannst, ist das so viel mehr wert als jede Powerpoint oder Marktanalyse. Das ist der eigentliche Proof. Du hast einen Ankerkunden und das ist sehr viel wert, auch für künftige Partner- und Kundenbeziehungen oder spätere Finanzierungsrunden.

Ist das eine Entwicklung, die du erst in letzter Zeit beobachtest, oder war das eigentlich immer schon so?

Die Rahmenbedingungen haben sich verändert, es geht verstärkt in diese Richtung. Vor vier, fünf Jahren war Kapital sehr günstig, Venture Capital war auch leichter in höheren Bewertungsrunden aufzunehmen. Da war es nicht so zwingend notwendig, zähe Corporate Deals einzugehen. Diese Rahmenbedingungen haben sich geändert.

Gleichzeitig haben sich aus meiner Sicht auch die Corporates selbst entwickelt. Vor zehn Jahren war es fancy, Acceleratoren und Innovation Labs zu haben, Innovationsprogramme – ein bisschen Schaufensterdekoration. Daraus ist inzwischen ein existenzieller Druck geworden, vor allem im Bereich KI. Die Corporates sehen die Innovation von Startups nicht mehr als Nice-to-have, sondern stehen so stark unter Druck, dass sie darauf angewiesen sind und überlegen müssen, wie sie diese intern nutzen können. Das sind die zwei Hauptfaktoren, die sich geändert haben: die Rahmenbedingungen für die Kapitalaufnahme und die Dringlichkeit der Corporates, externe Innovation aufzunehmen oder mit Startups zusammenzuarbeiten.

Bei der Bits & Pretzels haben wir ja nicht nur Investoren und Kunden, sondern auch 500 CIOs, weil wir verstehen, dass diese künftige Kunden- oder Entwicklungsbeziehung in unserer Wirtschaft notwendig sein wird – wir reden über Europa, über Deutschland. Das ist keine temporäre Reaktion, nach dem Motto: Weil Kapital teurer ist, machen wir eben was anderes. Es geht klar in die Richtung, dass man idealerweise sehr früh im Rahmen der Produktentwicklung gemeinsam mit Ankerkunden erste Umsätze generiert und am Markt Fortschritte erzielt.

Gibt es Red Flags, bei denen du sagen würdest: Finger weg von dieser Corporate-Venturing-Beziehung?

Red Flag ist ein hartes Wort, aber vorsichtig wäre ich bei Innovationslaboren. Ich würde jedem empfehlen, direkt zum Bereichsleiter oder zur Bereichsleiterin mit Umsatz- und Kostenverantwortung zu gehen, weil man dann bei den Entscheider ist. Ich würde mich nur eng committen, wenn man einen Kontakt auf Vorstands- oder Bereichsvorstandsebene hat – einen C-Level-Sponsor, weil man sonst nicht alle Türen öffnen kann.

Man muss sich vor Augen halten: Wenn du ein Corporate als Kunden siehst, ist das ein toller Proof, aber auch ein Riesen-Pain. Ein häufiges Problem, ein Stolperstein, ist die Geschwindigkeit. Wenn ich als kleiner Gründer an einen DAX-Konzern herantrete, bin ich startklar, ich fange morgen mit der Entwicklung an. Aber die brauchen so viele Abstimmungen – Rechtsabteilungen, Bereichsleiter, Einkaufsprozesse, Integrationsschnittstellen, IT-Implementierungsbudgets. Das dauert. Das muss man als Gründer wissen, das geht nicht von heute auf morgen. Was ich aus eigener Erfahrung und von vielen anderen auf der Bits & Pretzels gehört habe, nenne ich „Pilotitis“: Lass uns mal einen kostenlosen Proof of Concept machen und dann weitersehen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit geht das nie in den Echtbetrieb, das ist die falsche Herangehensweise.

Beim Thema Kundenrisiko: Wenn Corporates Exklusivität wollen, dann höchstens temporär, sechs, zwölf Monate, aber bitte nicht 24 Monate – sonst bist du gefangen und kannst nur hoffen, dass sie dir Folgeprojekte geben. Ein weiteres mögliches Warnsignal: Wenn sich der Einkaufsprozess so in die Länge zieht, dass etwa ein Betriebsrat zustimmen muss, sollte man sich fragen, ob das trotzdem der richtige Kunde ist – als Gründer hat man ja ohnehin schon Zeitdruck, etwas FOMO und ein bisschen Paranoia.

Wo passen die VCs in diesem Bild trotzdem noch rein? Wo macht es weiterhin mehr Sinn, auf VC zu setzen statt auf Corporates als Pilotkunden?

Grundsätzlich immer, wenn man ein skalierbares Tech-Business-Modell hat. Ich sage nur, dass VC nicht mehr die einzige Option ist. Die Anzahl der Finanzierungsrunden geht runter, die Anzahl der Gründungen geht hoch – also müssen sich Gründer zwangsläufig überlegen, wo sie außer von VCs Geld herbekommen. Umsatz ist das neue Risikokapital, plakativ gesagt. Das kann für viele funktionieren, weil nicht alle von Milliardenrunden wie bei Helsing oder von den gerade raisenden Health-Tech-Companies gesegnet sind. Wir reden auch über den Mittelstand der Gründungen, der ebenfalls Umsatz braucht – und kein VC-Geld zu bekommen heißt nicht automatisch, keinen Erfolg am Markt zu haben. Viele bekommen keinen VC. Und ich plädiere dafür, zu überlegen, dass Umsatz auch gutes, für viele sogar das passende Kapital sein kann.

Auf der Bits & Pretzels findet auch heuer wieder der CIO AI Summit statt, den ich intern kuratiere und hoste. Da kommen 500 CIOs aus dem deutschen Mittelstand, aus der deutschen Industrie und von Großunternehmen zusammen, tauschen sich zunächst untereinander aus, und dann öffnen wir den Raum, damit jeder Gründer und jede Gründerin mit ihnen in Kontakt treten kann. Genau das sind mögliche Kontaktpunkte, um Ankerkunden zu gewinnen – und auch für jedes österreichische Startup, das den deutschen Markt als relevant erachtet, eine sehr effiziente Möglichkeit, Industriekontakte zu knüpfen.

Wenn wir schon bei der Bits & Pretzels sind: Wie ist es euch eigentlich gelungen, Steven Bartlett heuer als Speaker zu gewinnen und auf welche Highlights darf man sich sonst noch freuen?

Beharrlichkeit. Es ist nicht das erste und nicht das zweite Mal, dass wir angefragt haben, das erste Mal ungefähr 2024. Wir haben als Veranstalter den Luxus, aber auch die Bürde, zu überlegen, wer passt, wer motiviert, wer inspiriert, wer den Leuten Energie im Raum gibt und die Gespräche entfacht. Und da waren wir uns immer einig, dass Steven Bartlett ein toller Mensch ist – selbst Gründer, und durch seine Empathie in seinen Interviews betont er immer wieder genau diesen menschlichen Aspekt hinter dem Unternehmen, hinter der Gründung. Das passt sehr gut zu unserem heurigen Motto „Human After All“. Dazu kommt seine enorme Expertise: Er ist ein sehr guter Speaker, ein bisschen Celebrity, aber eben auch ein fantastischer Fachexperte, der die Leute begeistern kann – und das wollen wir. Also leider keine wahnsinnige Story von einem zufälligen Treffen beim Kaffee in London, sondern schlicht Hartnäckigkeit, bis er endlich Zeit hatte.

Ein bisschen in dieselbe Richtung geht auch Trevor Noah, den wir ebenfalls dabei haben: Auch er ist Unternehmer, hat für Microsoft eine KI-Serie gemacht, ist also vom Fach. Ich glaube, solche Personen können unsere Themen nochmal ganz anders beleuchten, aus einer anderen Perspektive, und die Leute begeistern. Ein bisschen Out-of-the-box-Denken eben – deshalb holen wir sie.


Die Bits & Pretzels 2026 findet heuer von 28. bis 30. September 2026 wieder in München statt.

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AI Summaries

Studie von BCG und Ryte: Schlechte Websites sind eine Umsatzbremse

  • so schnell wie die User im Rahmen des Lockdown auf die Websites der Anbieter strömten, so schnell waren sie auch schon wieder weg.
  • Denn wenn die Seite nicht gut auf die Auffindbarkeit mit Suchmaschinen optimiert ist, dann kann wird sie von niemand gefunden werden.
  • Und wenn sie langsam oder schlecht strukturiert ist, sind die User frustriert.
  • Daher ist es heutzutage wichtiger denn je, einen gesunden Website-Auftritt zu haben.
  • Und dabei hilft unter anderem das Tool von Ryte, mit welchem man das Qualitätsmanagement der eigenen Website bestens im Auge behalten kann.
  • Um das Thema des Website-Qualitätsmanagements weiter zu vertiefen, führt Ryte gemeinsam mit BCG am 23. Juni ein Webinar zum Thema „The Real Cost of Poor Website Quality“ durch.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

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  • Und wenn sie langsam oder schlecht strukturiert ist, sind die User frustriert.
  • Daher ist es heutzutage wichtiger denn je, einen gesunden Website-Auftritt zu haben.
  • Und dabei hilft unter anderem das Tool von Ryte, mit welchem man das Qualitätsmanagement der eigenen Website bestens im Auge behalten kann.
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  • Daher ist es heutzutage wichtiger denn je, einen gesunden Website-Auftritt zu haben.
  • Und dabei hilft unter anderem das Tool von Ryte, mit welchem man das Qualitätsmanagement der eigenen Website bestens im Auge behalten kann.
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  • Daher ist es heutzutage wichtiger denn je, einen gesunden Website-Auftritt zu haben.
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