12.10.2020

Straffr: Das Fitbit unter den Fitnessbändern

Straffr ist ein smartes Fitnessband, dessen Gründer am 12.10. bei "Die Höhle der Löwen" pitchen.
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Straffr
(c) Straffr

Alles kann heutzutage smart sein – warum also auch nicht Fitnessbänder? Dieser Mission verschreibt sich auch das Startup Straffr von Stefan Weiss (CEO), Hanno Storz (COO) und Torben Hellmuth (CTO), dessen Produkt am 12. Oktober in der Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt wird.

Die Motivation hinter Straffr

„Wir wollen jedem Menschen zu jeder Zeit ein professionelles Training ermöglichen“, heißt es auf der Website des 2018 gegründeten Startups in Bezug auf die Unternehmensmission: „Wir kennen selbst das Problem von zu wenig Bewegung und die Gründe hierfür: keine Zeit, keine Möglichkeit oder keine Motivation. Mit Straffr wollen wir diesen Ausreden entgegenwirken.“

Die Gründer sind selbst demnach laut Eigenangabe „sportbegeisterte Tech-Enthusiasten, die Straffr selbst erfunden, de­signt und entwickelt haben. Wir freuen uns über jeden, der uns auf unserem Weg begleitet!.“

Straffr: Fitnessband + App

Konkret besteht Straffr aus einem Fitnessband, in welches Sensoren eingebaut sind, welche das Ausmaß der Straffung ermitteln. Der Sensor kann via USB geladen werden, es sollen Trainings im Ausmaß von 21 Stunden mit einer Akkuladung möglich sein. Per Schnellladung können 50 Prozent Kapazität in 20 Minuten aufgeladen werden.

Ergänzt wird dies durch eine App, in der über 50 unterschiedliche Übungen vermerkt sind. Diese Übungen wurden von Physiotherapeuten und professionellen Trainern entwickelt, wie es von dem Unternehmen heißt. Das Training wird dabei automatisch getracked. Die Trainierenden bekommen somit auch direktes Feedback zu ihrem Trainingsverhalten. Die App ist für Apples iPhone und für Android-Smartphones erhältlich.

Preis und Verfügbarkeit für das Straffr Band

Auf der Website des Unternehmens wird das smarte Straffr-Band mit einem Preis von 99,99 Euro angeboten – womit in etwa in der Preiskategorie eines Fitness-Armbands rangiert. Als Liefer-Zeitpunkt für das Startup-Produkt wird der November 2020 angegeben. Enthalten sind hier:

  • STRAFFR Band
  • STRAFFR App (iOS/ Android)
  • USB-C Kabel
  • Reisetasche
  • Anleitung

Mit knapp 180 Euro schlägt wiederum das „Straffr Pro Package“ zu Buche, das unter diesem Link verfügbar ist. Hier gibt es nicht ein Fitnessband, sondern gleich zwei – in den Stärken Medium und Strong.

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(c) BKA / Valentin Brauneis

Rund 60 kostenlose Bildungsangebote, mehr als 145 Kurse und über 1.200 Stunden digitale Lerninhalte: Das ist der Umfang des ersten Maßnahmenpakets der DKO-Wirtschaftsplattform, das Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll am Dienstag im Bundeskanzleramt präsentiert hat. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft unterzeichnete er den DKO-Pakt für digitale Kompetenzen.

Die Angebote sind für die gesamte österreichische Bevölkerung kostenlos und laut Staatssekretariat zu mehr als 70 Prozent orts- und zeitunabhängig online absolvierbar. Inhaltlich stehen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Programmieren, digitale Grundkompetenzen und Datenkompetenz im Mittelpunkt, ergänzt um Themen wie digitale Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit. Gebündelt werden die Angebote zentral auf der Plattform digitalaustria.gv.at. 15 Partner haben bereits konkrete Angebote in das erste Paket eingebracht.

„Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, so Pröll. Durch den Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft übernehme man „gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Standorts“.

Konzerne als Content-Lieferanten

Auffällig ist die Zusammensetzung der 30 Partner: Neben Ministerien, Sozialpartnern und heimischen Playern wie A1, ÖBB oder Dynatrace prägen vor allem US-Techkonzerne das Angebot, darunter Google, Microsoft, Amazon, Apple, IBM, Oracle und Cisco. Auch das südkoreanische Unternehmen Samsung ist dabei. Viele der eingebrachten Programme wie IBM SkillsBuild oder die Google Zukunftswerkstatt bestanden bereits und werden nun unter dem staatlichen Dach zusammengeführt. Als konkret neues Commitment kündigte Google 2.000 zusätzliche Stipendien für Google Career Certificates über die Plattform The Female Factor an.

Der Pakt selbst verfolgt drei Ziele: die digitalen Basiskompetenzen der Bevölkerung zu heben, mehr Menschen für IT-Berufe zu gewinnen und digitale Kompetenzen anhand gemeinsamer Standards vergleichbar zu machen. Als Orientierung dienen der Nationale Referenzrahmen Digitale Kompetenzen, der europäische Rahmen DigComp und das österreichische KI-Basiscurriculum.

Das Bildungsangebot ist der erste von drei Umsetzungsschritten. Im September soll ein zentraler Infopoint zu IT-Berufswegen folgen, der Informationen zu Ausbildungen mit Praxisangeboten wie Praktika und Schulbesuchen bündelt. Für November sind österreichweite Aktionstage zu KI-Kompetenzen mit Workshops und Open Company Days geplant, bei denen die Bevölkerung Künstliche Intelligenz unmittelbar ausprobieren kann.

„Die DKO-Wirtschaftsplattform ist damit nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine gemeinsame Arbeits- und Umsetzungsplattform“, so Pröll abschließend.

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