20.01.2026
ÜBERNAHME

Storyclash: Exit an französisches Unternehmen Kolsquare

Das oberösterreichische Scaleup Storyclash vermeldet den Exit an Kolsquare, einem französischen Unternehmen, das eine All-in-One-Lösung für Influencer-Marketing bietet.
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Storyclash
Philip Penner (l.) und Andreas Gutzelnig von Storyclash.

Storyclash von Philip Penner und Andreas Gutzelnig startete als Social-Media-Monitoring-Startup und wurde 2021 zur Influencer-Plattform. Nun geben die Linzer den Exit an Kolsquare bekannt, einer französischen Influencer-Firma, mit der es über die Jahre bereits engen Kontakt gab. Storyclash bleibt vorerst als Plattform und Marke bestehen (by Kolsquare). Die beiden Gründer bleiben operativ tätig, auch der Standort bleibt erhalten.

Storyclash: „Plattform mit europäischen Werten“

Das Linzer Startup verfolgt seit 2016 die Mission, Marken und Agenturen in der DACH-Region dabei zu unterstützen, durch Innovation, Daten und KI smartere und effektivere Influencer-Strategien aufzubauen.

Der Zusammenschluss mit Kolsquare ermögliche es, diesen Weg zu beschleunigen. „Durch die Kombination komplementärer Technologien, Teams und Expertise schaffen wir ein echtes europäisches Powerhouse im Influencer-Marketing“, schreibt das Scaleup auf LinkedIn. „Gemeinsam mit Kolsquare bauen wir eine einheitliche, erstklassige Plattform auf, die in europäischen Werten wie Transparenz, technologischer Souveränität und verantwortungsvoller Innovation verankert ist. KI steht im Zentrum dieser Ambition und erschließt neue Möglichkeiten in der Creator-Discovery, der Performance-Analyse und der Kampagnenoptimierung.“

Nicht die erste Übernahme

Kolsquare ist seit 2024 Teil von team.blue und in mehreren europäischen Märkten aktiv, darunter Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien und in den nordischen Ländern. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen sein Wachstum unter anderem durch die Übernahmen von Woomio und Inflead beschleunigt. Mit Storyclash möchte Kolsquare nun gezielt seine Verankerung im DACH-Raum stärken und zusätzliche KI-Expertise ausbauen.

Beide Unternehmen richten sich an Marken, Agenturen und öffentliche Organisationen, die Influencer-Kampagnen datenbasiert planen, steuern und auswerten. Mit der Übernahme zählen nun Kolsquare und Storyclash gemeinsam rund 2.000 Unternehmen in mehr als 30 Ländern zu ihren Kunden.

Im Zuge der Übernahme integrieren Kolsquare und Storyclash ihre Plattformen technologisch, um KI-gestützte Auswertungen und die Kampagnensteuerung weiter auszubauen. Beide Firmen setzen Künstliche Intelligenz ein, um Creator-Daten zu analysieren, Kampagnenleistungen vorherzusagen und Prozesse zu automatisieren. Neben diesem technologischen Ausbau betont Kolsquare auch regulatorische und gesellschaftliche Aspekte: Das Unternehmen ist als Certified B Corporation zertifiziert und setzt mit seinen Funktionen bewusst auf Transparenz, Compliance und Nachhaltigkeit im Influencer-Marketing.

Storyclash: „Europäische Präsenz“

„Wir haben Storyclash durch unseren Fokus auf kontinuierliche Innovation – insbesondere im Bereich KI – zu einem der führenden SaaS-Anbieter für Influencer-Marketing für D2C-Marken im DACH-Raum aufgebaut“, sagt Gutzelnig, Co-Founder und CEO von Storyclash. „Die Übernahme durch Kolsquare verschafft uns eine beschleunigte europäische Präsenz sowie die notwendige Unterstützung, um unseren Kund:innen und Kunden künftig einen noch größeren Mehrwert zu bieten.“

Quentin Bordage, CEO von Kolsquare, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, Storyclash bei Kolsquare willkommen zu heißen. Das Team hat im DACH-Raum hervorragende Arbeit beim Aufbau einer starken lokalen Kundenbasis geleistet. Besonders überzeugt haben uns die Qualität der Storyclash-Technologie, ihre Vorreiterrolle als KI-gestützte Lösung sowie das beeindruckende Portfolio an Marken und Agenturen. Diese Übernahme ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Mission, Marken von morgen – unabhängig von ihrem Standort – mit den Möglichkeiten von Influencer-Marketing zu stärken.“

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Beyond Gravity Austria
© Beyond Gravity Austria/Canva - Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria.

Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) zählt mit rund 57 Millionen Euro Umsatz (2025) und rund 250 Mitarbeitenden zu den größten österreichischen Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eigenen Angaben nach eine Exportquote von rund 100 Prozent. Erst kürzlich hat der Weltraumzulieferer seine Produktionsfläche in Niederösterreich verdoppelt – brutkasten berichtete über den 4,5-Millionen-Euro-Ausbau.

Beyond Gravity: Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten

Nun wird die nächste Generation von US-Wettersatelliten mit Technologie aus Österreich ausgestattet. Beyond Gravity Austria liefert – wie man vermeldet – hochpräzise Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten, die ab 2032 für die US-Wetterbehörde NOAA ins All starten sollen. Gebaut werden die Satelliten vom US-Unternehmen Lockheed Martin in Colorado.

Die Navigationsempfänger aus Wien werden – so der Claim – die Position der Satelliten in rund 36.000 Kilometern Höhe mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern bestimmen.

„Im Rahmen unseres ersten Vertrags mit Lockheed Martin werden wir Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten liefern. Je genauer die Position des Satelliten durch unseren Empfänger bestimmt wird, desto genauer sind die Wetter- und Umweltdaten“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria. Die Wettersatelliten namens GeoXO sollen die Vorhersage von Unwettern sowie die Überwachung von Umwelt- und Klimaphänomenen in der westlichen Hemisphäre deutlich verbessern.

Nicht die erste NASA-Partnerschaft

Beyond Gravity Austria lieferte schon mehrmals Technik für NASA-Satelliten, etwa einen Navigationsempfänger für den 2018 gestarteten NASA-Umweltsatelliten ICESat-2 oder Navigationsempfänger für den 2024 gestarteten Klimaschutzsatelliten PACE inklusive Thermalisolation für ein NASA-Instrument des Satelliten.

Die Wettersatelliten GeoXO (Geostationary Extended Observations) werden in einer geostationären Umlaufbahn über dem Äquator betrieben. In dieser Höhe von rund 36.000 Kilometern bewegen sie sich mit derselben Geschwindigkeit, wie die Erdrotation und können dadurch kontinuierlich dieselbe Region der Erde beobachten.

© zVg – Infografik zu den GeoXO-Wettermissionen.

„Unsere GEORIX-Empfänger bieten selbst in einer Entfernung von 36.000 Kilometern eine Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern. Damit setzen wir neue Maßstäbe für präzise Echtzeit-Navigation an Bord von Satelliten“, so Kober. Im Jahr 2023 wurde der erste GEORIX-Navigationsempfänger ins All geschickt; er bestimmt die Position des NASA-Klimainstruments TEMPO, das atmosphärische Gase (Ozon, Stickstoffdioxid und Formaldehyd) sowie Aerosole über Nordamerika misst.

Rund 30 Satelliten nutzen Navigationsempfänger von Beyond Gravity

Insgesamt nutzen derzeit etwa 30 Satelliten Navigationsempfänger von Beyond Gravity zur Positionsbestimmung. Die Empfänger kommen bei Satelliten von der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) bis zur geostationären Erdumlaufbahn (GEO) zum Einsatz, also in Entfernungen von etwa 1.000 Kilometern bis 36.000 Kilometern von der Erde. Alle weltraumgestützten Navigationsempfänger werden am österreichischen Standort von Beyond Gravity in Wien entwickelt und produziert.

Die GeoXO-Mission soll Bilder und atmosphärische Messungen der westlichen Hemisphäre der Erde und eine Echtzeit-Erfassung der Blitzaktivität liefern sowie kurzfristige Wettervorhersagen und Warnungen vor Extremwetter und Umweltgefahren unterstützen.

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