03.08.2020

Stepstone-Manager Rudi Bauer wechselt zu WeAreDevelopers

Rudi Bauer, ehemaliger Stepstone-Manager mit jahrelanger Berufserfahrung, wechselt zu WeAreDevelopers.
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Rudi Bauer
Rudi Bauer wechselt von Stepstone zu WeAreDevelopers. © Margit Hubner

Rudi Bauer, vormals Geschäftsführer von StepStone Österreich und globaler Chief Evangelist der StepStone-Gruppe, steigt als Vice President Digital Classified bei WeAreDevelopers ein.

Die WeAreDevelopers-Gründer über den neuen Manager

„Wir freuen uns, Rudi als neues Mitglied des WeAreDevelopers-Managements gewonnen zu haben. Rudi ist einer der führenden Experten im europäischen Online-Stellenbörsen-Markt und bringt einen beachtlichen Track-Record mit“, so die WeAreDevelopers-Gründer und -Geschäftsführer Sead Ahmetovic und Benjamin Ruschin: „Es ehrt uns, dass sich Rudi dazu entschieden hat, Teil unserer Organisation zu werden und wird maßgeblich für das internationale Wachstum unserer IT-Jobplattform verantwortlich zeichnen.“

Rudi Bauer über den Wechsel zu WeAreDevelopers

„Nachdem der “War for Talents” erst am Anfang steht und wir allesamt diesbezüglich erst die Spitze des Eisbergs erlebt haben, braucht es wahre Spezialisten, die einerseits Verständnis für eine Zielgruppe mitbringen und damit andererseits Unternehmen helfen können, die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Zielgruppe zu erkennen. WeAreDevelopers hat mich von der ersten Minute mit dem Zugang der “Place to be” für Developer zu sein, beeindruckt. Das ist genau der richtige Weg, um den Engpass an Developern und IT-Fachkräften entgegentreten zu können und diesen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen”, so Rudi Bauer, neuer Vice President Digital Classifieds bei WeAreDevelopers.

Über Rudi Bauer

Rudi Bauer ist 54 Jahre alt, Vater von drei erwachsenen Kindern und er liebt Musik, Reisen und Sport und seinen kleinen Lagotto names Teo. Rudi Bauer verfügt über 28 Jahre Management- und Führungserfahrung in der Telekom-, IT- und Werbebranche.

„Er hatte schon immer einen besonderen Hang zu Themen rund um die komplexen Beziehungen zwischen Unternehmen und Menschen,“ heißt es in der heutigen Presseaussendung: „Darüber hinaus ist er auch Mitbegründer der Wiener Agentur active concepts mit den Schwerpunkten Unternehmenskultur, Coaching, Strategieberatung und Teamentwicklung. Aufgrund seines breiten Erfahrungsspektrums inspiriert Rudi Bauer als Experte mit fundiertem Know-how und Best-Practice-Beispielen für den Recruiting-Alltag, der kritischen Betrachtung aktueller Trends in der Personalbranche und einem differenzierten Blick auf HR-relevante gesellschaftliche und demografische Veränderungen.“

Im WeAreDevelopers-Podcast verrät Rudi Bauer mehr über seine Beweggründe für den Einstieg bei WeAreDevelopers.

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Die Gründer Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler vor einem Sammelmodul | © Social Cycle

Jeder kennt es: Der Softdrink ist getrunken und übrig bleibt nur die leere Plastikflasche. Was soll man mit ihr machen? Wegwerfen und so Pfandsammlern die Arbeit erschweren oder doch bis zum nächsten Supermarkt gehen und dort die Flasche ordnungsgemäß retournieren? Genau diesem Problem nehmen sich die beiden Gründer von Social Cycle, Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler, an. Sie haben ein System zum Pfandsammeln entwickelt, das herkömmliche Pfandringe ersetzen soll. Laut den Gründern ist es u.a. flexibler einsetzbar, sauberer und billiger.

Sammeln mit einer Röhre

Social Cycle setzt auf eine röhrenartige Konstruktion, in die leere Flaschen und Dosen gesteckt werden können. Ihr Sammelsystem ist wesentlich günstiger als herkömmliche Pfandringe. „Unser System kostet zwischen 79 und 99 Euro. Die Pfandringe kosten alleine in der Produktion schon 300 Euro, mit genau der gleichen Kapazität an Flaschen. Außerdem spart man sich die Montage“, sagt der Unternehmensberater. Die Sammelkonstruktionen von Social Cycle werden nämlich nur mit Schellen fixiert, was für zusätzliche Flexibilität sorge. „Du kannst dann einfach die Module z.B. vom Bahnhof abmontieren und dann bei einem Fest montieren“, erklärt Schwarz.

Zudem sei die Reinigung wesentlich einfacher als bei allen anderen Systemen am Markt. Weiters passen die Module laut dem Co-Founder besser ins Stadtbild als bisherige Sammelsysteme. „Wir haben auch das Feedback bekommen, dass es einfach viel besser im öffentlichen Raum ausschaut, was natürlich eins der größten Probleme bei den Pfandringen ist“, erklärt Schwarz.

So sehen die Sammelmodule von Social Cycle aus. | © Social Cycle

Wien als nächstes Ziel

Social Cycle ist bereits an über 150 Standorten in Österreich und Deutschland vertreten, unter anderem in Bregenz, Steyr und Kahl am Main. Nur in Wien fehlen noch jegliche Pfandsammelsysteme. Auf brutkasten-Anfrage erklärt das Büro des Wiener Klimastadtrats Jürgen Czernohorszky (SPÖ), dass Pfandsammelsysteme auch zur „Ablagerung sonstiger Abfälle“ verwendet würden, was zu höheren Reinigungskosten führe.

„Dabei haben wir eben unser System genau so entwickelt, dass es dieses Problem nicht gibt“, erklärt Schwarz. Ab September gebe es erneut Gespräche mit der SPÖ, den NEOS und den Grünen. Der 25-Jährige ergänzt: „Wir rechnen zu 100 Prozent mit einem positiven Ausgang. Wir sind wirklich überzeugt, dass es einfach eine perfekte Lösung auch für Wien ist.“

Dem Büro des Klimastadtrats sind Gespräche im Herbst nicht bekannt. Es erklärt, dass das Einwegpfand u. a. das Ziel verfolge, Getränkeverpackungen in den Recyclingkreislauf zurückzuführen. „Die Einführung von Pfandsammelbehältnissen würde diesem Grundgedanken entgegenstehen, da dadurch ein Anreiz entstehen kann, Pfandgebinde bewusst im öffentlichen Raum zurückzulassen und deren Rückführung auf Dritte zu verlagern“, ergänzt das Büro.

Präsenz in ganz Europa

Das im März 2026 gegründete Unternehmen finanziert sich mittels Bootstrapping. Investoren soll es keine geben. Als Kunden kommen für Social Cycle Städte, Gemeinden und Abfallverbände in Frage. Die Gründer wollen ihr Produkt durch konstantes Feedback verbessern und sich so gegenüber ihrer Konkurrenz durchsetzen. Dabei setzen sie auf Mundpropaganda, Medienberichte und die eigene Kommunikation z.B. mittels Mails. Schwarz und Linsbichler denken trotz langsamen Wachstums bereits an die nächsten großen Schritte. Das Startup soll u.a. nach Holland und Irland expandieren und seine Präsenz in Deutschland verstärken. Schwarz möchte mit dem Pfandsammelsystem auch in Hamburg und Berlin vertreten sein. „Unser Ziel ist es wirklich, dass unsere Module in die Infrastruktur eingebunden sind wie Mistkübel, in ganz Europa“, stellt der Co-Founder fest.

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