28.09.2022

Startup wird mit Wasser aus Salzburg Weltmeister in Los Angeles

Das Salzburger Startup Gaisbergwasser erzielte zwei Goldmedaillen bei internationalem "Blind Tasting" in Los Angeles.
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Gaisbergwasser, LA, Weltmeister Wasser
(c) Gaisbergwasser - Erneut ein großer Erfolg für Gaisbergwasser.

Nach der Goldmedaille für „Gaisberg still“ bei der internationalen Blindverkostung der amerikanischen Fine Water Society im vergangenen Jahr konnte das Salzburger Startup „Gaisbergwasser“ einen weiteren Erfolg verbuchen. Bei der diesjährigen Blindverkostung, die am 27. August 2022 in Los Angeles stattfand, kürten fünf internationale Wassersommeliers sowohl „Gaisberg still“, als auch „Gaisberg prickelnd“ zum Geschmackssieger – in der Hauptkategorie „ausgewogene Mineralisierung“.

Gaisbergwasser: nachhaltig und in begrenzten Mengen

„Doppelgold 2022 ist nach der Goldmedaille im vorigen Jahr natürlich das i-Tüpferl. Aufgrund der zahlreichen Anfragen aus dem Ausland, vor allem aus Übersee, könnte man jetzt natürlich viel aus der Marke machen“, sagt Christian Hetz, Gründer des Startups. „Ich hoffe aber eher auf unsere qualitätsbewusste Zielgruppe im gehobenen Gastro- und Hotelleriebereich in Österreich und dem benachbarten Ausland, sodass wir weiterhin regional und nachhaltig, in begrenzten Mengen, abfüllen und unsere kleine Firma dennoch erfolgreich führen können.“

Premium-Kunden als Fokus

Gaisbergwasser wird, eigenen Angaben nach, in sehr überschaubaren Mengen sowie – anders als industriell abgefüllte Wässer – mit hohem manuellem Aufwand abgefüllt und liefert derzeit primär an die österreichische Premiumgastronomie. In der neuen Alu-Edition kann das Produkt auch im Onlineshop des Startups bestellt werden.

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Die xchannels.ai-Gründerinnen Isabell Claus und Ashley Zvaniashvili. © xchannels.ai

Nur 16 Wochen nach der Gründung meldet xchannels.ai internationalen Erfolg bei der Kundengewinnung. Das von Ashley Zvaniashvili und Isabell Claus geführte Unternehmen mit Sitz in Wien baut eine KI-gestützte Plattform zur automatisierten Erstellung und Distribution von Marketing-Content über Social Media, Presseportale und Webseiten hinweg. Das Ziel: Marken auch in KI-Suchsystemen wie ChatGPT und Perplexity sichtbar zu machen.

Acht Länder, 50 Kund:innen

Seit der Gründung im April 2026 hat das Marketing-Startup sein Angebot auf acht Länder ausgerollt: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Irland, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Laut Mitgründerin Isabell Claus nutzen mittlerweile rund 50 Unternehmen die Plattform, von größeren Organisationen bis hin zu Startups sei alles dabei.

Ein Großkunde als Ausgangspunkt

Den Ausgangspunkt der internationalen Präsenz bildet laut Claus ein einzelner Großkunde: „Wir haben ursprünglich mal angefangen mit einem Unternehmen, das in 34 Ländermärkten aktiv ist, und davon haben wir sukzessive einige schon übernommen“, so Claus im Gespräch mit brutkasten. Weitere Standorte dieses Kunden sollen demnach folgen.

Weil xchannels.ai dadurch von Beginn an mit unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Besonderheiten arbeiten musste, sei die Erschließung weiterer Märkte in der Folge leichter gefallen, erklärt die Gründerin.

Wachstum über Partnerschaften

Für weiteres Wachstum setzt das Gründerinnenteam laut Claus zunehmend auf Partnerschaften statt auf Einzelakquise. Ein Beispiel ist die Kooperation mit der Deutschen Telekom, über die brutkasten bereits berichtete. „Wir wollen mit Partnern schneller wachsen, als jedes einzelne Unternehmen direkt bei uns anzubinden und zu gewinnen“, meint Claus. Über Partner sollen sich künftig größere Kundengruppen aus einer Region gleichzeitig erschließen lassen.

Standorte in London und New York geplant

Aktuell beschäftigt das Startup laut eigenen Angaben acht Vollzeitmitarbeitende, verteilt auf Wien und Berlin. Die Aufgaben sind zwischen den Gründerinnen geteilt: Mitgründerin Ashley Zvaniashvili leitet die technischen Themen und die App-Entwicklung, Claus selbst kümmert sich um Business-Development, große Partnerschaften und die internationale Expansion.

Wie diese Expansion aussehen soll, ist bereits klar skizziert: Die für London und New York angekündigten Standorte sollen laut Claus reale Büros werden, keine rein virtuelle Präsenz: „Wir waren jetzt recht oft in London, und das ist schon nochmal ein anderes Klima – da geht es darum, die Netzwerke vor Ort zu stärken“, erklärt sie. In den Städten sollen dafür in erster Linie Relations- und Partnership-Positionen entstehen, während der Kern des Unternehmens in Wien bleibt.

Beispielhafter Content-Distributions-Screen von xchannels.ai © xchannels.ai

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