10.03.2020

Startup stellt eLearning-Software zum Umgang mit dem Coronavirus gratis zur Verfügung

Das Darmstädter Software-Startup Dojo Technologies stellt ab sofort seine e-Learning-Plattform „Casble“ für Gesundheits- und Bildungsunternehmen kostenfrei zur Verfügung, damit diese schnell und pragmatisch Schulungen für den Umgang mit dem Coronavirus erstellen können.
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Casble, e-learning, Corona, Bildung, panik, Hysterie
(c) Stock/Adobe/Jane - Deutsches Startup stellt e-learning Plattform Casble kostenfrei zur Verfügung.

Das Netz und Mund zu Mund-Propaganda sind voller Falsch- und Fehlinformation zum Umgang mit dem Coronavirus. Hamsterkäufe, Panik und Hysterie sind nur einige Folgen, die die Sorge rund um Ansteckungsgefahr gebären. Zu Lösung dieses Problems bietet ein deutsches Startup seine Hilfe an. Casble ist eine Cloud-basierende Software von Dojo Technologies, die Lernen mithilfe von Online-Kursen, die sich an den User anpassen, ermöglicht. Durch Personalisierung soll das Lernerlebnis effizienter werden, so die Idee. Nun stellen die Entwickler ihre Plattform offiziellen Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung.

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„Bildung darf nicht stoppen und Gesundheitseinrichtungen sind das Rückgrat in der gegenwärtigen Krise. Wir haben uns daher entschlossen, sie bei der Schulung von Patienten und Mitarbeitern kostenfrei zu unterstützen und fordern auch alle auf, die dabei helfen wollen, uns zu unterstützen“, sagt Sean-Justin Goßler, Co-Founder und Geschäftsführer von Dojo Technologies.

Mit Casble digital unterrichten

Einrichtungen könnten digitale Schulungen über den richtigen Umgang mit dem Virus erstellen, Institutionen der Bildung ihren Unterricht und Vorlesungen in den digitalen Raum verlegen. Der Gründer meint, dass gerade in diesen Zeiten die Personalisierung der Online-Kurse besonders von Vorteil sei. Der Kurs passe sich an die Eingaben der Teilnehmer an, spiele nur relevante Inhalte aus und vermeide Hysterie und Panik.

Schulungen kostenfrei erstellen

„Geschlossene Bildungs- oder Gesundheitseinrichtungen, die schnell Schulungen für den Umgang mit dem Corona-Virus erstellen wollen, können jetzt kostenfrei auf unsere Casble-Plattform zurückgreifen“, so Goßler.


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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber
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Sie wird regelmäßig als möglicher Hebel genannt, um Startups abseits von klassischen Förderungen staatlich zu unterstützen: die öffentliche Beschaffung. Gleichzeitig wird kritisiert, dass diese oft nicht die kommunizierten Zielsetzungen, etwa in der Stärkung der heimischen Innovationslandschaft, widerspiegelt. Das will die österreichische Bundesregierung nun mit einem „nationalen Aktionsplan Strategische Öffentliche Beschaffung“ ändern, der bis Jahresende unter Federführung von Wirtschafts- und Innovationsministerium ausgearbeitet werden soll.

Öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für Startups etablieren

Der Aktionsplan soll „als Handlungsleitfaden für den Bund, seine Beteiligungen sowie weitere öffentliche Auftraggeber dienen“. Ziel sei es, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und europäische Wertschöpfung stärker in Beschaffungsprozessen zu verankern. Ein besonderer Schwerpunkt liege darauf, öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für innovative Unternehmen und Startups zu etablieren. Damit sollen „neue Technologien schneller zur Marktreife gelangen und zusätzliche Impulse für Wachstum und privates Kapital entstehen“.

Hanke: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß“

Innovationsminister Peter Hanke führt aus: „Mit rund 70 Milliarden Euro jährlich verfügt der Staat über enorme Gestaltungskraft. Diese wollen wir künftig gezielt einsetzen, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu stärken und europäische Souveränität auszubauen.“

Hier gelte es neue Wege zu gehen: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen eine Beschaffung, die europäische Souveränität und Innovationskraft in den Vordergrund stellt“, so Hanke. Der Staat soll dabei „als Ankerkunde vorangehen“ und innovativen Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Lösungen erstmals im Markt einzusetzen. „Das stärkt unsere Startups, schafft heimische Wertschöpfung und macht Österreich technologisch unabhängiger“, meint der Minister. Bundesbeteiligungen wie die ÖBB und ASFINAG seien dabei bereits Vorreiter. Ziel sei es, dass die Republik ihre Rolle als Eigentümer konsequenter ausbaue.

Und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer ergänzt: „Der Staat soll nicht nur einkaufen, sondern Innovationen den Weg in den Markt ebnen. Wenn die öffentliche Hand als Erst- und Referenzkunde vorangeht, schaffen wir Marktchancen für heimische Unternehmen, stärken europäische Wertschöpfung und machen aus Innovation schneller wirtschaftlichen Erfolg. Genau diesen Paradigmenwechsel treiben wir jetzt voran.“

Spinoff-Gründungen als konkrete KPI für „Austrian Quantum Cluster“

Zeitgleich geben die beiden Minister per Aussendung auch ein Update zu weiteren Maßnahmen im Bereich der in der Industriestrategie 2035 (brutkasten berichtete) definierten Schlüsseltechnologien. In der AI Factory Austria seien demnach 53 von insgesamt 80 Millionen Euro Projektkosten als Investition in einen Supercomputer vorgesehen, der kommendes Jahr in Wien in Betrieb gehen soll.

Zudem nennen die Ministerien einige KPIs für den „Austrian Quantum Cluster“, in den heuer 30 Millionen Euro aus dem Fonds Zukunft Österreich fließen (brutkasten berichtete). Demnach soll der „erste Megacluster Österreichs“ unter der Ägide von aws (Austria Wirtschaftsservice), FFG (Forschungsförderungsgesellschaft), CDG (Christian Doppler Forschungsgesellschaft) und FWF (Wissenschaftsfonds) etwa mindestens fünf Spinoffs hervorbringen und mindestens acht Millionen Euro Folgeinvestitionen für Startups bzw. Scaleups hebeln. „Wir wollen Quantentechnologie nicht nur erforschen, sondern in Österreich entwickeln, produzieren und vermarkten. Unser Ziel ist klar: Aus Spitzenforschung soll Spitzenindustrie werden“, kommentiert Hattmannsdorfer. Dabei setze man auf „Fokus statt Gießkanne“.

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Startup stellt eLearning-Software zum Umgang mit dem Coronavirus gratis zur Verfügung

  • Das Netz und Mund zu Mund-Propaganda sind voller Falsch- und Fehlinformation zum Thema Umgang mit dem Corona-Virus.
  • Casble ist eine Cloud-basierende Software von Dojo technologies, die Lernen mithilfe von Online-Kursen, die sich an den User anpassen, ermöglicht.
  • Nun stellen die Entwickler ihre Plattform offiziellen Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung.
  • Einrichtungen könnten digitale Schulungen über den richtigen Umgang mit dem Virus erstellen; Institutionen der Bildung ihren Unterricht und Vorlesungen in den digitalen Raum verlegen.

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  • Nun stellen die Entwickler ihre Plattform offiziellen Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung.
  • Einrichtungen könnten digitale Schulungen über den richtigen Umgang mit dem Virus erstellen; Institutionen der Bildung ihren Unterricht und Vorlesungen in den digitalen Raum verlegen.

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  • Das Netz und Mund zu Mund-Propaganda sind voller Falsch- und Fehlinformation zum Thema Umgang mit dem Corona-Virus.
  • Casble ist eine Cloud-basierende Software von Dojo technologies, die Lernen mithilfe von Online-Kursen, die sich an den User anpassen, ermöglicht.
  • Nun stellen die Entwickler ihre Plattform offiziellen Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung.
  • Einrichtungen könnten digitale Schulungen über den richtigen Umgang mit dem Virus erstellen; Institutionen der Bildung ihren Unterricht und Vorlesungen in den digitalen Raum verlegen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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