20.11.2018

Startup Live Pitch Competition St. Pölten: VR Tennis Trainer ist Gesamtsieger

Vom 17.-18. November fand in St. Pölten die Startup Live Pitch Competition - diesmal in Kooperation mit tecnet - statt. Das Startup Virtual Reality Vienna räumte dabei den Hauptpreis ab: Ein Investment in Höhe von 10.000 Euro von Pioneers Ventures. Auch mit dabei: eine "Mikrowelle to go".
/artikel/startup-live-st-poelten
Der Gesamtsieg bei Startup Live St. Pölten ging an den VR Tennis Trainer.
(c) tecnet equity/Beatrice Weisgram. Der Gesamtsieg bei Startup Live St. Pölten ging an den VR Tennis Trainer.
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Aus einer Idee ein Business zu schaffen – so lautete auch diesmal wieder das Motto beim „Mini-Acceleration-Programm“ von Startup Live. Am 17. und 18. November wurden in St. Pölten in Kooperation mit tecnet potentielle Nachfolger von Runtastic, Shpock, mySugr oder Codeship gesucht, die alle etwas gemein haben: Alle Unternehmen standen einst auf der Startup Live-Bühne.

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“Mini-Acceleration-Programm” von Startup Live eines der besten in Europa

Beim Pitching Contest konnten die teilnehmenden Startups tolle Preise gewinnen: 10.000 Euro Investment von Pioneers Ventures, Zutritt zum Pioneers’19 und Medienvolumen. Das nach Eigendefinition “Mini-Acceleration-Programm” von Startup Live wurde im Vorjahr zu einem der besten in Europa gekürt und bietet Startup-GründerInnen Expetise vom Business-Modeling bis zum perfekten Pitch. Insgesamt nahmen zwölf Teams aus Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg in Wien daran teil. Als MentorInnen standen u.a. Doris Steinacher (accent – Gründerservice), Helmut Decker und Jens-Michael Kirchhof, (FH Wr. Neustadt), Daniel Ratzinger (Smartup St. Pölten) und Hans-Jörg Pointner (Ecovis) zur Verfügung.

Gesamtsieger: VR Tennis Trainer von Virtual Reality Vienna

Die Jury, bestehend aus Thomas Ecker (tecnet), Barbara Hölzl (Ecovis), Robin Gerl (RizUp), Hannes Baumbartner (Smartup St. Pölten und Philip Hofmacher (derbrutkasten) bestimmte die SiegerInnen in vier verschiedenen Kategorien. Als Gesamtsieger ging der VR Tennis Trainer von Virtual Reality Vienna hervor. Mithilfe eines Tracking-Systems werden die Bewegungen beim Tennisspielen aufgezeichnet und ausgewertet. Der VR Tennis Trainer analysiert anschließend die Daten und gibt Auskunft darüber, wie das eigene Tennisspiel zu verbessern ist. Dafür gab es den Hauptpreis: 10.000 Euro Investment von Pioneers Ventures und zwei Tickets für das Pioneers’19.

„Mikrowelle zum Mitnehmen“ und Sharing-Plattform für Kunstszene

Die weiteren Gewinner sind food-bowl in der Kategorie Idea-Stage. Severin und Alexander Enengl möchten eine „Mikrowelle zum Mitnehmen“ entwickeln. Die Warmhaltebox, die ohne Plastik auskommen soll, soll sich per Handysteuerung erwärmen. Sie sind eingeladen, am Wildcard Pitch for Berkeley teilzunehmen, und erhalten von Conda einen Crowdinvesting Businessplan und einen Financing Workshop.

Streampy bietet eine App an, die alle Musik-Streamingdienste kombiniert und die Songs an einem zentralen Ort bündelt. So lassen sich Playlists über die Grenzen eines Streamingdienstes hinaus erstellen. Für den besten Pitch beim Startup Live St. Pölten wird Streampy mit einem Media Package vom Brutkasten sowie einem Consulting Packagae von Ecovis belohnt. Den Spezialpreis räumte freilich open arts ab, eine Sharing-Plattform für KünstlerInnen und KunstliebhaberInnen. Auf dieser bieten KünstlerInnen ihre Performance bzw. Ausstellung an, GastgeberInnen ihre Location und Gäste sorgen für Speisen und Getränke. Wer möchte, kann freiwillig Spenden und die KünstlerInnen so auch finanziell unterstützen. freilich open arts erhält zwei Tickets für die Skinnovation Conference und ein Consulting Package von Ecovis.

Über tecnet

tecnet equity ist der erste Ansprechpartner für innovationsfreudige Forschungseinrichtungen und Hochtechnologieunternehmen in Niederösterreich. Das Team von Finanz- und Wissenschaftsexperten bietet Beratung und stellt Kapital zur Verfügung. Die tecnet unterstützt diese Innovatoren in technologieorientierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen, in Labors von Universitäten und Fachhochschulen und manchmal sogar in privaten Garagen, wo so lange an einer Idee getüftelt und geforscht wird, bis eine bahnbrechende neue Lösung das Licht der Welt erblickt.

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Sechs Plenary Sessions und zwölf Workshops

Das Programm spannt einen Bogen von technologischen Fähigkeiten und strategischen Infrastrukturen über Industrialisierung und Sicherheit bis hin zu technologischer Souveränität und europäischen Rahmenbedingungen. Im Zentrum stehen sechs international besetzte Plenary Sessions:

  • Strategic Infrastructures and Resilient Innovation Ecosystems
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Zwölf jeweils 90-minütige Workshops vertiefen die Plenardebatten und erweitern sie um konkrete technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen. Ergänzt wird das Programm durch Keynotes, Special Events, eine Exhibition Area und Möglichkeiten zur Vernetzung.

„Kein Schaufenster“, sondern ein „Denkraum“

„Die Technology Talks sind kein Schaufenster, in dem wir einander bereits Erreichtes präsentieren. Sie sollen ein Denkraum sein: ein Raum, in dem unterschiedliche Erfahrungen aufeinandertreffen, Annahmen überprüft, Lösungen weiterentwickelt und neue Kooperationen begründet werden“, sagt Brigitte Bach, Sprecherin der Geschäftsführung des AIT und Vorsitzende des Veranstaltungskuratoriums.

Andreas Kugi, Vorsitzender des Programm-Komitees und Scientific Director des AIT, ergänzt: „Entscheidend wird sein, wie wir wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in technologische Führungspositionen, industrielle Wertschöpfung und resilientere Systeme übersetzen können.“

Veranstalter ist das AIT, in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung. Die Konferenz findet direkt im Anschluss an das FFG-Forum am 9. September statt. Alle Infos gibt es unter www.technology-talks-austria.at.

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