26.03.2020

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

Ist die Coronakrise ein Anlass, um massenhaft Geld direkt an die Bürger auszuzahlen? Vielleicht sogar direkt durch die Zentralbank? Klingt verlockend. Aber die Idee hat viele Haken.
/artikel/starten-jetzt-die-geld-helikopter
(c) Georg Schober / Adobe Stock / Syda Productions

Frisches Geld am Konto. Einfach so. Für alle. Ohne Fragen. Das klingt nach dem „bedingungslosen Grundeinkommen“, von dem man so oft hört. Aber es gibt noch eine Abwandlung davon. Das so genannte „Helikoptergeld“. Dabei handelt es sich um Einmalzahlungen direkt an Individuen oder Haushalte. In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber. Aber man sollte sich nicht zu früh freuen – und das Geld noch nicht verplanen. Denn die Idee hat viele Haken.

+++Warum der Goldpreis in einer Krise erstmal sinkt+++

Der Begriff geht zurück auf den berühmten Ökonomen Milton Friedman. Der schlug zwar keineswegs vor, Geld aus dem Hubschrauber abzuwerfen. Aber er verwendete das Bild, um den Effekt einer wachsenden Geldmenge auf Wirtschaft und Inflation zu beschreiben.

In Hong Kong und Singapur wurde bereits Geld ausbezahlt

Im Zuge der Coronakrise wurde bereits eine Variante von Helikoptergeld eingesetzt – in Hong Kong. Schon im Februar überwies die chinesische Zentralregierung umgerechnet 1200 Dollar an jeden Bewohner über 18. Singapur war deutlich geiziger. Dort gab es nur zwischen 100 und 300 Dollar pro Person. Die Zielsetzung: Ausfälle wegen der Epidemie zu ersetzen und Jobs zu erhalten. In Hong Kong wollten die Chinesen wohl zusätzlich die politisch gereizte Stimmung verbessern. Ob das funktioniert hat, wissen wir nicht – und auch die Wirkung von Helikoptergeld ist sehr umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.

+++Stillstand in der Coronakrise: Wenn der Börse die Sicherung rausfliegt+++

Nun muss man aber sagen: “Echtes” Helikoptergeld wurde tatsächlich noch nie versucht. Wenn eine Regierung Geld verteilt, das aus dem Budget kommt, wird es irgendwann dem Wirtschaftskreislauf wieder entzogen – meist durch Steuern. Das kann sehr viel später geschehen, etwa wenn die Regierung Schulden für die Finanzierung aufnimmt – ähnlich wie es alle Industriestaaten in der Coronakrise tun werden. Aber es muss geschehen. Es wurde also kein neues Geld geschaffen. In Friedmans Bild ging es aber um frisches Geld, direkt aus der Zentralbank. Das ist das “echte” Helikoptergeld. Unter Ökonomen gilt es als extreme Idee zur Bekämpfung einer Deflation.

Helikoptergeld wurde nicht für diese Krise konzipiert

Es geht ihnen nicht direkt darum, die Kaufkraft der Haushalte zu stärken, sondern um die Vermeidung einer gefährlichen Spirale, in der die Haushalte immer weniger Geld ausgeben und lieber abwarten, weil die Preise sinken (Deflation). Ob durch Helikoptergeld die Kaufkraft überhaupt gestärkt werden kann, ist höchst umstritten. Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.

+++Updates, Daten und Initiativen rund um den Coronavirus+++

Es gibt auch ein technisches Problem. In den USA, wo das soziale Netz sehr große Maschen hat, wird gerade Variante A des Helikoptergelds debattiert – also Geld vom Staat, nicht von der Zentralbank. Die Idee: Jeder Haushalt soll einen Scheck erhalten. Ja, einen Scheck. Die sind im Mutterland von Google, Facebook und Apple noch erstaunlich populär. Das Problem: Viele Menschen haben kein Bankkonto – etwa sieben Prozent der Amerikaner.

Sie könnten sich mit dem Scheck Bargeld holen, aber das ist ziemlich teuer. Das Geld tatsächlich einfach aus dem Hubschrauber abzuwerfen wäre eher unfair und würde im schwer bewaffneten Amerika wohl zu unschönen Szenen führen. Die Demokraten haben deshalb vorgeschlagen, einen digitalen Dollar zu schaffen. Die Idee ist nicht neu, jetzt gibt es aber einen konkreten Anlass dafür. Wie bei Kryptowährungen könnte jeder Bürger dann eine eigene Fed-Wallet eröffnen, auf die das Geld dann eingezahlt wird. Dieses System, so seine Proponenten, könnte auch in künftigen Krisen gute Dienste leisten.

Die Gefahr heißt Inflation. Hohe Inflation.

Eine dritte Variante des Helikoptergeldes würde die beiden Ansätze verbinden. Der Staat könnte Geld auszahlen, das er direkt von der Notenbank erhält.

Alle drei Varianten haben Haken. Eine Zahlung vom Staat kann etwa auch per Steuersenkung geschehen – das wäre nachhaltiger und leichter verständlich. Die Direktzahlung von der Zentralbank (egal ob digital, per Hubschrauber oder über den Umweg Staat) dürfte nur in einem Szenario extremer Deflationsgefahr wirklich überlegt werden – sonst riskiert man eine gewaltige Inflation. Helikoptergeld könnte so viel mehr zerstören als es aufbaut.

+++Umsätze bei Bitpanda trotz Coronakrise auf dem Höchststand+++

Und in Europa, wo die Staatsfinanzierung durch die Notenpresse ausdrücklich verboten ist, scheint dieser Weg überhaupt ausgeschlossen. Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise. Der Gedanke: Die Nachfrage sei durch den Lockdown nicht zurückgegangen, sie wurde nur „eingesperrt“. Wenn jetzt noch zusätzliches Geld dazu käme – woher auch immer – würde das die Inflation massiv anheizen, so die Analysten.

Die Russen haben sogar ganze Firmen aus dem Helikopter abgeworfen

Eine besonders ambitionierte Form von Helikoptergeld haben wir nach dem Ende des Kommunismus in Russland gesehen. Da wurden Gutscheine für Unternehmensbeteiligungen an die Menschen verteilt. Nach Jahrzehnten der kommunistischen Schreckensherrschaft wollte man die Bevölkerung an den “Produktionsmitteln” beteiligen. 98 Prozent der Bevölkerung wurden in der Aktion bedacht, die von 1992 bis 1994 lief. Rund 15.000 Staatsfirmen wurden so privatisiert.

Aber viele Menschen wussten nicht, was sie mit den Gutscheinen anfangen sollten. Oder sie waren arm und brauchten schnell Geld. Die Gutscheine wurden meist vom Management der betreffenden Firma aufgekauft. Oder von findigen Geschäftsleuten. So entstanden auch einige Oligarchen.


Über den Autor

Niko Jilch ist Wirtschaftsjournalist, Speaker und Moderator. Nach acht Jahren bei der „Presse“ ging er Ende 2019 zum Thinktank „Agenda Austria“, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Bereiche „Geldanlage und digitale Währungen“ abdeckt, sowie digitale Formate aufbaut, etwa einen neuen Podcast. Twitter: @jilnik

==> Mehr über die Kolumne „Junges Geld“

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
20.10.2026

Mit Wiener Startup: Stadtwerke Klagenfurt starten Inhouse-GPT-Projekt

Künstliche Intelligenz im Unternehmensalltag nutzen, ohne sensible Daten aus der Hand zu geben: Die Stadtwerke Klagenfurt machen gemeinsam mit dem Wiener Startup BReact vor, wie ein souveräner, DSGVO-konformer KI-Assistent funktionieren kann, unterstützt durch die IÖB-Toolbox-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws).
/artikel/mit-wiener-startup-stadtwerke-klagenfurt-starten-inhouse-gpt-projekt
20.10.2026

Mit Wiener Startup: Stadtwerke Klagenfurt starten Inhouse-GPT-Projekt

Künstliche Intelligenz im Unternehmensalltag nutzen, ohne sensible Daten aus der Hand zu geben: Die Stadtwerke Klagenfurt machen gemeinsam mit dem Wiener Startup BReact vor, wie ein souveräner, DSGVO-konformer KI-Assistent funktionieren kann, unterstützt durch die IÖB-Toolbox-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws).
/artikel/mit-wiener-startup-stadtwerke-klagenfurt-starten-inhouse-gpt-projekt
Die Stadtwerke Klagenfurt versorgen die Region unter anderem mit Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und verantworten den öffentlichen Personennahverkehr. © Stadtwerke Klagenfurt

Ob E-Mails, vertrauliche Kunden-Dokumente oder interne Richtlinien: Viele österreichische Unternehmen haben verstanden, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz unausweichlich wird, stehen allerdings vor der Herausforderung, KI sicher in die eigenen Arbeitsabläufe zu integrieren. Bei den Stadtwerken Klagenfurt entschied man sich bewusst gegen Standard-Lizenzen externer US-Hyperscaler und entwickelte stattdessen eine maßgeschneiderte Inhouse-Lösung: den „Stadtwerke GPT“, auch liebevoll „Susi-Sorglos“ genannt.

Die Vision: Ein DSGVO-konformer „Büro-Buddy“

Das Hauptziel war von Beginn an klar definiert: eine sichere Umgebung zu schaffen, in der Mitarbeiter:innen Bedenken bezüglich des Datenschutzes komplett ausräumen können. „Wir wollten unseren Mitarbeitern einen souveränen, DSGVO-konformen Chatbot anbieten, den sie komplett bedenkenlos nutzen können, wo sie personenbezogene Daten von Kunden reinkopieren und vertrauliche Dokumente hochladen können“, erklärt Peter Weratschnig, IT-Bereichsleiter der Stadtwerke Klagenfurt.

Neben der Chatbot-Funktion dient die KI als intelligenter „Büro-Buddy“. Über ein Retrieval-Augmented-Generation-System (RAG) wurden ca. 2.000 Seiten an internen Dokumenten, von Konzernrichtlinien bis hin zu IT-Anleitungen, eingebunden, um Fragen zu regulatorischen Vorgaben oder Systembedienungen direkt zu beantworten.

Der Gamechanger: Die Austria Wirtschaftsservice (aws)-Förderung

Das Projekt hat man nicht alleine umgesetzt, sondern entstand durch den Kontakt mit dem Wiener KI-Startup BReact, das 2022 von Raphael Fakhir und Nemanja Klincov gegründet wurde. Der entscheidende Impuls für die Realisierung lag in der Förderlandschaft. Denn das finanzielle Gesamtinvestment bewegte sich im fast sechsstelligen Bereich, erklärte Weratschnig im Interview.

Hier kam die IÖB-Toolbox-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) als entscheidender Beschleuniger ins Spiel. „Ohne diese Förderung hätten wir es nicht gemacht“, betont Weratschnig rückblickend. Die Förderung reduzierte das finanzielle Risiko für die Stadtwerke entscheidend und machte den Weg frei für die gemeinsame Entwicklung mit dem Startup.

Das Förderungsprogramm aws IÖB-Toolbox richtet sich an öffentliche Beschaffer und hat den Zweck, die Planung und Umsetzung von IÖB-Challenges als innovativem Instrument der Markterkundung, juristische und/oder technische Expertise für die Erstellung von Unterlagen für eine geplante Ausschreibung (Modul Prepare), sowie die Durchführung von innovativen Beschaffungen (Modul Transfer) zu ermöglichen. Damit sollen Anreize für eine verstärkte Innovationsnachfrage durch den öffentlichen Sektor gesetzt werden, insbesondere für Vorhaben mit positiven Beiträgen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Europäische KI-Architektur On-Premise

Auch technisch setzten die Partner auf digitale Souveränität: Als Sprachmodell dient ein Modell des französischen KI-Unternehmens Mistral, das Mitte des Jahres auch das Linzer Startup EmmiAI kaufte. Die Datenhaltung erfolgt laut Weratschnig ausschließlich On-Premise in eigenen IT-Systemen. Lediglich die reine GPU-Rechenleistung wird bei einem italienischen Anbieter angemietet. „Sobald das Modell nachdenkt, tut es das in dieser Infrastruktur ohne persistente Datenspeicherung. Danach sind keine Datenspuren außerhalb unseres IT-Systems zu finden“, erklärt der IT-Bereichsleiter. Das Resultat ist der angestrebte „Susi Sorglos“-Bot für den internen Arbeitsalltag.

Große Begehrlichkeiten & wertvolle Erkenntnisse

Nach der schrittweisen Bereitstellung als internes Web-Service stieß das Tool auf enormes Interesse in den Fachbereichen. Neben Fachfragen zu Richtlinien entstehen bereits Ideen für eigene Teil-Wissensdatenbanken oder interaktive Schulungsassistenten.

Gleichzeitig liefert das Projekt wertvolle Erkenntnisse für künftige KI-Initiativen. „Der Benefit aus unseren Lessons Learned ist fast ebenso hoch einzustufen wie das Tool an sich“, fasst Weratschnig zusammen. Seine zentralen Ratschläge an andere Unternehmen: Von Beginn an die eigene IT-Architektur und Lieferkette der Dienstleister genau prüfen sowie die Qualität der zugrundeliegenden Analog-Dokumente gründlich analysieren.


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Starten jetzt die Geld-Helikopter?

  • In Krisenzeiten wird das Helikoptergeld immer wieder vorgeschlagen. Und wegen der globalen Coronakrise reden Ökonomen und Politiker jetzt wieder vermehrt darüber.
  • Die Wirkung von Helikoptergeld ist umstritten. Vor etwas mehr als 20 Jahren hat etwa Japan Konsumschecks an die Bevölkerung verteilt, die nach sechs Monaten ablaufen. Also eine Art Schwundgeld, das man ausgeben muss oder es sonst verliert. Die Effekte auf die Wirtschaft waren kaum zu spüren.
  • Wenn jeder Haushalt von einem Tag auf den anderen die doppelte Geldmenge zur Verfügung hätte, würden sich die Preise für Waren und Dienstleistungen auch verdoppeln. Niemand wäre reicher, niemand ärmer. Einen Vorteil hätte nur, wer schnell handelt – und sein Geld ausgibt, bevor alle Händler ihre Preise angepasst haben. In einer Deflation könnte das helfen. Aber die droht aktuell nicht.
  • Die Deutsche Bank warnt generell und in drastischen Worten vor dem Einsatz von Helikoptergeld in irgendeiner Form während der Coronakrise.