04.05.2016

Star Wars Schach startet als Augmented-Reality-Game auf Kickstarter

Dem Star Wars Vorbild entsprechend bringt VFX-Legende Phil Tippett mit "HoloGrid" ein Augmented-Reality-Schach auf den Markt. Pünktlich zum Star Wars Tag am 4. Mai startet die Kickstarter-Kampagne.
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Screenshot Kickstarter.com - HoloGrid möchte 100.000 Dollar sammeln.

Star Wars Kenner wissen: An Bord des Raumschiffes Millenium Falcon wird „Dejarik“, eine Art Monster-Schach, gespielt. Nach diesem Vorbild bringt der Erfinder des Film-Spiels, Phil Tippett, nun zusammen mit HappyGiant „HoloGrid: Monster Battle“, ein Augmented-Reality-Spiel, auf den Markt. Tippett war in den ersten drei Star Wars Teilen das Mastermind hinter den Special Effects, zuvor hatte der heute 64-Jährige bereits an RoboCop und Jurassic Park mitgearbeitet.

Da es sich bei HoloGrid aber nicht um ein offizielles Star-Wars-Projekt handelt, kann Tippett weder auf den Namen „Star Wars“, noch die Original-Figuren aus dem Film zurückgreifen. Auch das Kapital zur Umsetzung seines Spiels muss er anderweitig aufteiben.

Redaktionstipps

Kickstarter soll finanzielle Unterstützung für Star Wars Schach sichern

Um das Projekt finanzieren zu können, startet nun pünktlich zum Star Wars Tag am 4. Mai eine Kickstarter-Kampagne. In 34 Tagen sollen über die Crowdfunding-Plattform insgesamt 100.000 US-Dollar gesammelt werden. Schon ab einer Spende von 25 Dollar bekommen die Unterstützer das Spiel gratis. Das bedeutet nicht nur, dass sie die App kostenlos herunterladen können, sie bekommen auch ein Set realer Spielkarten. Diese können via Smartphone oder Handy eingescannt werden, während die App das Spielfeld und die getätigten Züge in Echtzeit anzeigt.

Hinter alldem steckt eine Technik namens Phototelemetry, die die von Tippett angefertigten Monster in digitale Polygon-Modelle umwandelt. „Jahrelang habe ich mich damit beschäftigt, Monster zu entwerfen, mit denen die Regisseure spielen konnten. Jetzt mache ich zum ersten Mal Monster, mit denen ihr spielen könnt. Wir freuen uns über die neuen Herausforderungen der Augmented- und Virtual-Reality“, teilte Tippett in einer Aussendung mit.

Der Liefertermin für das Spiel ist für November angesetzt. Vorerst wird es für Android und iOS verfügbar sein, es sind aber auch Versionen für aktuelle Virtual-Reality-Brillen und Windows geplant.

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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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