21.10.2020

Staatspreis Innovation 2020 geht an die Lenzing AG

Die Lenzing AG wurde für ihr Projekt „Lenzing Web Technology“ mit dem Staatspreis Innovation 2020 ausgezeichnet. Zudem wurden die Sonderpreise ECONOVIUS 2020 an die Cargometer GmbH und VERENA 2020 an die Easelink GmbH und Frauscher Thermal Motors GmbH vergeben.
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Staatspreis Innovation
BM Schramböck zeichnet die Lenzing AG mit Staatspreis Innovation 2020 aus, den Gert Kroner, VP Global RD der Lenzing Gruppe, entgegennimmt. | (c) BMDW/Fellner

Der Staatspreis Innovation wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) von der Austria Wirtschaftsservice (aws) organisiert und wurde in diesem Jahr bereits zum 40. Mal vergeben. Mit dem Preis werden jährlich innovative Projekte von Unternehmen in Österreich ausgezeichnet. 2019 ging der Preis an das niederösterreichische 3D-Druck Unternehmen In-Vision – der brutkasten berichtete.

Staatspreis Innovation für Lenzing AG

2020 konnte sich die Lenzing AG mit ihrem Projekt „Lenzing Web Technology“ durchsetzen, das gab das BMDW am Mittwoch in einer Aussendung bekannt.

Das Projekt Lenzing Web Technology beschäftigte sich mit einer Problemstellung der Vliesstoff-Produktion: Der Markt für Vliesstoffe umfasst etwa 280 verschiedene Anwendungen. Für all seine biologisch abbaubaren Produkte galt jedoch bisher: Zuerst mussten die Fasern hergestellt, gelagert und transportiert werden. In einem zweiten Produktionsschritt konnte ein Vlies hergestellt werden.

Ein elfköpfiges Kernteam der oberösterreichischen Lenzing AG erforschte daher mit der neuen patentierten „Lenzing Web Technology“ die Kombination von Faser- und Vliesherstellung in einem Schritt.

Dieses Verfahren basiert laut der Lenzing AG auf der sogenannten Lyocell-Technologie. Das Ergebnis sind voll biologisch abbaubare und kompostierbare Vliesstoffe, die in Wischtüchern, Hygieneartikeln und Gesichtsmasken eingesetzt werden können. Produktionsreste, wie der Randbeschnitt lassen, sich als Rohstoffe in dem Verfahren weiterverwenden. Neben der Vermeidung von Plastik soll so ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Die Sonderpreise

Im Rahmen des Staatspreises !!Innovation verleiht die Wirtschaftskammer Österreich den Sonderpreis ECONOVIUS an ein KMU, das sich durch besonders innovative Leistungen auszeichnet. Den diesjährigen ECONOVIUS konnte sich Cargometer GmbH für das Projekt „Frachtvermessung 4.0.“ sichern.

Mit dem von Verbund gestifteten Sonderpreis VERENA werden hingegen Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, erneuerbare Energien und E-Mobilität innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben. Dieser Preis ging heuer an Easelink sowie die Frauscher Thermal Motors GmbH.


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Die Hone-Gründer vl.: Carlo Kobe, Moritz Stephan und Oliver Brady | (c) Hone
Die Hone-Gründer vl.: Carlo Kobe, Moritz Stephan und Oliver Brady | (c) Hone

Er war gerade einmal 17 Jahre alt, als brutkasten 2017 erstmals über ihn berichtete. Damals hatte der Wiener Moritz Stephan gemeinsam mit Konstantin Klinger, mittlerweile Co-Founder und CEO des millionenfinanzierten Londoner Startups Seamflow, sein erstes Startup-Projekt gestartet. Mit dem Bücher-Lieferservice Lobu wollten die beiden Schüler der Wiener Hochbegabten-Schule Sir Karl Popper Schule damals Amazon und Co. lokal die Stirn bieten und holten sich wenig später eine kleine Investmentzusage bei 2 Minuten 2 Millionen.

Ein weiteres Mal war von Stephan im Jahr 2020 als Co-Founder des 2016 gegründeten Wiener Neustädter SpaceTech-Startups Tumbleweed zu lesen, das einen windbetriebenen Marsrover bauen wollte. Noch im selben Jahr verließ er aber laut seinem LinkedIn-Profil das Startup. Kein Wunder, war er doch seit 2019 an der Elite-Uni Stanford inskribiert. Eine weitere Gründung, diesmal mit Y-Combinator-Teilnahme, und einige Jobs, unter anderem bei Sarah Buchners Trunk Tools und zuletzt beim AI-Scaleup Cognition, folgten. Im Mai dieses Jahres ging Stephan schließlich gemeinsam mit den Co-Foundern Oliver Brady und Carlo Kobe, mit dem er bereits zuvor gemeinsam gegründet hatte, mit dem KI-Startup Hone an den Start.

„AI Engines“ als nächste Ausbaustufe über KI-Agenten

Das Produktversprechen von Hone: „AI Engines“, die im Unternehmen Ownership für konkrete Resultate übernehmen. „Chatbots geben Antworten. Agenten erledigen Aufgaben. Engines liefern Ergebnisse, und wir geben ihnen die Verantwortung, echten Wert zu schaffen – gemessen in Dollar anstatt in Tokens oder Vibes“, so der Claim des Startups. „Man richtet sie auf eine Geschäftskennzahl aus, und die Engine übernimmt den Rest. Sie arbeitet sich selbst ein, baut die notwendigen Agenten, Fähigkeiten und Wissensspeicher auf, arbeitet mit den richtigen Personen zusammen und wird durch Erfahrung immer besser.“

Von den Unternehmen festgelegte Regeln, an welchen Stellen es menschliche Bestätigung braucht, etwa im Umgang mit sensiblen Daten, sollen dabei für die notwendige Sicherheit sorgen. Man schließe mit „AI Engines“ letztlich eine „große Lücke“ zwischen dem, wozu Frontier-KI fähig ist und dem, was Unternehmen tatsächlich damit herausholen, heißt es von Hone.

„Fünf weitere Moritze“

Das Konzept überzeugte nun auch eine Reihe von Investoren: Mit Benchmark und Index Ventures übernehmen zwei US-VCs den Lead in einer 60 Millionen US-Dollar schweren Finanzierungsrunde nur vier Monate nach der Gründung. Elad Gil, Hanabi, Definition, Diffusion, Lux, SV Angel, and Align komplettieren die Finanzierungsrunde.

In einem Blog-Beitrag von Index Ventures zum Investment heißt es, man habe Stephan bereits in seiner Zeit beim vorigen Arbeitgeber Cognition als Ausnahmetalent kennengelernt. „Weithin als Umsetzungsmaschine angesehen, war er ein Ein-Mann-Entwicklungsteam. Sein Name wurde im Unternehmen zum Synonym für Exzellenz und Produktivität; man sagte nur halbscherzhaft, dass Cognition ‚fünf weitere Moritze‘ bräuchte“, schreiben Shardul Shah und Mark Xu von Index unter anderem.

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Staatspreis Innovation 2020 geht an die Lenzing AG

  • Der Staatspreis Innovation wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort von der Austria Wirtschaftsservice (aws) organisiert und wurde in diesem Jahr bereits zum 40. Mal vergeben.
  • Mit dem Preis werden jährlich innovative Projekte von Unternehmen in Österreich ausgezeichnet.
  • 2019 ging der Preis an das niederösterreichische 3D-Druck Unternehmen In-Vision – der brutkasten berichtete.
  • 2020 konnte sich die Lenzing AG mit ihrem Projekt „Lenzing Web Technology“ durchsetzen, das gab das BMDW am Mittwoch in einer Aussendung bekannt.
  • Mit dem von Verbund gestifteten Sonderpreis VERENA werden hingegen Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, erneuerbare Energien und E-Mobilität innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben.
  • Dieser Preis ging heuer an Easelink sowie die Frauscher Thermal Motors GmbH.

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  • 2020 konnte sich die Lenzing AG mit ihrem Projekt „Lenzing Web Technology“ durchsetzen, das gab das BMDW am Mittwoch in einer Aussendung bekannt.
  • Mit dem von Verbund gestifteten Sonderpreis VERENA werden hingegen Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, erneuerbare Energien und E-Mobilität innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben.
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  • Mit dem Preis werden jährlich innovative Projekte von Unternehmen in Österreich ausgezeichnet.
  • 2019 ging der Preis an das niederösterreichische 3D-Druck Unternehmen In-Vision – der brutkasten berichtete.
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  • Mit dem Preis werden jährlich innovative Projekte von Unternehmen in Österreich ausgezeichnet.
  • 2019 ging der Preis an das niederösterreichische 3D-Druck Unternehmen In-Vision – der brutkasten berichtete.
  • 2020 konnte sich die Lenzing AG mit ihrem Projekt „Lenzing Web Technology“ durchsetzen, das gab das BMDW am Mittwoch in einer Aussendung bekannt.
  • Mit dem von Verbund gestifteten Sonderpreis VERENA werden hingegen Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, erneuerbare Energien und E-Mobilität innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben.
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