23.02.2021

SpoonCatcher: Kochlöffel-Halter momentan nur auf persönliche Anfrage erhältlich

Der SpoonCatcher von Petro Vincentic möchte nicht die Küche revolutionieren. Dafür aber das Kochen erleichtern. Mit dem Kochlöffel-Halter, der direkt an einem Topf angebracht werden kann, sollen unliebsame Flecken bei der Essenszubereitung der Vergangenheit angehören.
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Manchmal sind Erfindungen so derart einfach, sodass man sich fragen möge, wieso kam keiner vorher drauf. So ein Fall ist der SpoonCatcher von Petro Vincentic. Dabei handelt es sich um einen Kochlöffelhalter, der direkt auf einem handelsüblichen Topf – auch mit Deckel – angebracht werden kann.

SpoonCatcher übers Kontaktformular erhältlich

Der Behälter besteht aus hitzebeständigem und lebensmitteltauglichem Silikon und ist spülmaschinengeeignet. Der SpoonCatcher wird in Deutschland produziert und ist aktuell nur auf persönliche Anfrage über das Kontaktformular erhältlich. Momentan sind die SpoonCatcher in den Farben rot, grün und weiß erhältlich. Der Preis für ein Einzelstück beträgt rund acht Euro – ein dreier Set in allen Farben knapp 20 Euro.

Investor gesucht

Erfinder Vincentic versucht mit der Einfachheit und Funktionalität seiner Erfindung, bei der er lästiges Kleckern auf Kochflächen verhindern will, Dienstag Abend in der Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ sein Glück in Form eines Investors zu finden. Andere Startups, die pitchen: Kumari, Halo Kinderjacke, s’Fachl und Do-Du-Bag.

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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