23.02.2021

SpoonCatcher: Kochlöffel-Halter momentan nur auf persönliche Anfrage erhältlich

Der SpoonCatcher von Petro Vincentic möchte nicht die Küche revolutionieren. Dafür aber das Kochen erleichtern. Mit dem Kochlöffel-Halter, der direkt an einem Topf angebracht werden kann, sollen unliebsame Flecken bei der Essenszubereitung der Vergangenheit angehören.
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Manchmal sind Erfindungen so derart einfach, sodass man sich fragen möge, wieso kam keiner vorher drauf. So ein Fall ist der SpoonCatcher von Petro Vincentic. Dabei handelt es sich um einen Kochlöffelhalter, der direkt auf einem handelsüblichen Topf – auch mit Deckel – angebracht werden kann.

SpoonCatcher übers Kontaktformular erhältlich

Der Behälter besteht aus hitzebeständigem und lebensmitteltauglichem Silikon und ist spülmaschinengeeignet. Der SpoonCatcher wird in Deutschland produziert und ist aktuell nur auf persönliche Anfrage über das Kontaktformular erhältlich. Momentan sind die SpoonCatcher in den Farben rot, grün und weiß erhältlich. Der Preis für ein Einzelstück beträgt rund acht Euro – ein dreier Set in allen Farben knapp 20 Euro.

Investor gesucht

Erfinder Vincentic versucht mit der Einfachheit und Funktionalität seiner Erfindung, bei der er lästiges Kleckern auf Kochflächen verhindern will, Dienstag Abend in der Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ sein Glück in Form eines Investors zu finden. Andere Startups, die pitchen: Kumari, Halo Kinderjacke, s’Fachl und Do-Du-Bag.

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calliora
© calliora - Frederik Träuble und Jonas Wildberger.

Das Münchner Startup calliora von Frederik Träuble und Jonas Wildberger entwickelt eine KI-Plattform für Krankenhäuser, die den Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand reduzieren und Erlöse besser absichern soll. Nach Angaben des Unternehmens begleitet die Software Behandlungsfälle von der Aufnahme bis zur Abrechnung und verknüpft dafür Informationen aus verschiedenen bestehenden Systemen.

calliora: Fokus auf Dokumentation und Abrechnung

Ein Schwerpunkt liegt auf Dokumentation und Abrechnung. Die Plattform unterstützt bei der Kodierung und prüft Fälle auf typische Prüfmuster des Medizinischen Dienstes. Zudem sollen abrechnungsrelevante Informationen frühzeitig erkannt und für die weitere Bearbeitung im Krankenhaus bereitgestellt werden. Für das Controlling bietet calliora eigene Auswertungen und Analysen an.

Hinter dem Produkt steht die Annahme, dass Informationen zu einem Behandlungsfall in Krankenhäusern über zahlreiche unterschiedliche Systeme und Prozesse verteilt sind. Fehlen Angaben oder werden sie nicht an der richtigen Stelle übernommen, kann dies zu zusätzlichem Bearbeitungsaufwand oder zu Problemen bei der Abrechnung führen. Calliora will diese Lücken durch eine zentrale, KI-gestützte Verarbeitung der vorhandenen Informationen verringern.

Bertelsmann und Angel-Investoren dabei

Nun hat das Münchner Startup eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen US-Dollar abgeschlossen: „Unsere Pre-Seed-Runde wird von BHI – Bertelsmann Healthcare Investments und redalpine angeführt. Mit dabei sind Angel-Investoren aus Krankenhausmanagement und KI, darunter Dr. Ulrich Wandschneider (ehemaliger CEO von Asklepios und Mediclin AG), Sara Siegel (Global Health Sector Leader, Deloitte), Peter Sarlin (Postscriptum, NestAI, QuTwo & Silo AI) und Frank Hutter (Prior Labs)“, schreibt das Startup in einem LinkedIn-Post.

Die Plattform soll bereits bei der Aufnahme eines Falls unterstützen und prüfen können, ob eine Behandlung ambulant, stationär oder als Hybrid-DRG abzurechnen ist. Dabei dokumentiert sie die dafür maßgeblichen Gründe. Im weiteren Verlauf soll die Software fehlende Informationen, Fristen und mögliche nächste Schritte erkennen und das Klinikpersonal dort einbinden, wo eine menschliche Prüfung erforderlich ist.

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