05.09.2025
KOOPERATION

Spin-off Austria Konferenz 2025: „Gemeinsam an einer Kultur der Ausgründungen arbeiten“

Am 8. Oktober findet die sechste Auflage der Spin-off Austria Konferenz im Techno-Z in Salzburg statt.
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(c) Spin-off Austria Konferenz
© Spin-off Austria

Die Ausgangslage ist bekannt und wird seit Jahren diskutiert: Österreichs Forschungseinrichtungen liefern exzellente Ergebnisse, bei deren Überführung in die Wirtschaft gibt es aber deutlichen Verbesserungsbedarf. Seit 2020 nimmt sich die Initiative Spin-off Austria – damals von den Investoren Hermann Hauser und Herbert Gartner gegründet – des Themas an. Seit 2024 wird die Konferenz vom Uni-Inkubatoren-Netzwerk AplusB organisiert.

Spin-off Austria Konferenz 2025 erstmals in Salzburg

Dieses Jahr, konkret am 8. Oktober, geht die Spin-off Austria Konferenz bereits zum sechsten Mal über die Bühne. Erstmals findet sie heuer in Salzburg statt. Im Techno-Z erwarten die Teilnehmer:innen neben Keynotes und einer Panel-Diskussion auch interaktive Workshops. Nach der Konferenz geht das Programm am Abend mit dem Spin-off Austria Gathering im Salzburger „Living Room“ weiter, wo die Besucher:innen unter anderem politische Statements sowie Pitches von Spin-offs aus dem FFG Fellowship-Programm zu sehen bekommen.

„Weit mehr als eine Fachtagung“

„Die Spin-off Austria Konferenz ist weit mehr als eine Fachtagung. Sie ist eine Plattform, auf der die zentralen Akteur:innen des österreichischen Innovationssystems zusammenkommen, um gemeinsam an einer Kultur der Ausgründungen zu arbeiten. Österreich hat eine starke Hochschullandschaft und somit ein gutes Umfeld, um wissenschaftliche Exzellenz in unternehmerische Realität zu überführen“, sagt Lisa Spöck, Bundessprecherin AplusB.

AplusB organisiert die Konferenz in Kooperation mit dem Entrepreneurship Center Network (ECN). Als Host fungiert die FH Salzburg. Die diesjährigen Hauptsponsoren sind unter anderem die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Zu den Programm-Highlights zählen:

  • Keynote: „Vom Plan zur Umsetzung: Best Practices für den Aufbau eines erstklassigen TTO“
  • Keynote: „Der aktuelle Stand der Ausgründungsaktivitäten“ – Werner Wutscher, Gründer und Managing Director von New Venture Scouting
  • Panel: „Neue Entwicklungen bei Unterstützungsangeboten für Ausgründungen“ mit Vertreter:innen von FFG, TU Wien / The Spinoff Factory, aws und New Venture Scouting
  • Workshops: Hands-on-Sessions zu Vertrags-Templates, Spin-off-Ökosystemen und weiteren Gründungsthemen
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Rendering der Anlage in Bruck an der Leitha | (c) OMV Aktiengesellschaft
Rendering der Anlage in Bruck an der Leitha | (c) OMV Aktiengesellschaft

Während man sich im Individualverkehr in den vergangenen Jahren tendenziell von der Idee verabschiedet hat, bleibt Wasserstoff vor allem für Schwerverkehr, Flugverkehr und Industrie eine zentrale Wette in der Energiewende. Konkret grüner Wasserstoff, der mittels Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Mit einer 140-Megawatt-Anlage im niederösterreichischen Bruck an der Leitha will der heimische Energieriese OMV im Joint Venture mit Masdar aus Abu Dhabi eine der größten Anlagen Europas bauen (brutkasten berichtete zuletzt über eine Förderzusage durch die aws über 123 Mio. Euro).

Direkte Pipeline zur Raffinerie Schwechat

Ab Ende 2027 soll die Anlage bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren und diesen direkt über eine 22 Kilometer lange Pipeline in die OMV-Raffinerie Schwechat liefern. Dort wird dieser dann in der Produktion von Kraftstoffen und chemischen Produkten eingesetzt und soll die direkten Emissionen um zehn Prozent bzw. 150.000 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. „Die Produktion von grünem Wasserstoff in Österreich ermöglicht es uns, den Einsatz nachhaltigerer Energie in unserer Produktion sowie für unsere innovativen Produkte zu erhöhen. Der Bau einer der größten Anlagen für grünen Wasserstoff in Europa ist ein wichtiger Meilenstein bei der Dekarbonisierung unserer industriellen Prozesse“, meint dazu Reinhard Florey, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO von OMV.

EIB-Darlehen: Nehammer betont Bedeutung für Souveränität

Die Kosten für den Bau der Anlage in Bruck an der Leitha sind mit insgesamt 600 Millionen Euro veranschlagt. Nach der genannten Förderung durch die aws holt sich die OMV nun den größten Brocken des notwendigen Budgets – 450 Millionen Euro – in Form eines Darlehens der Europäischen Investitionsbank (EIB). „Die Darlehenszusage der Europäischen Investitionsbank ist ein starkes Signal für das Vertrauen in die Transformationsstrategie von OMV und unsere Fähigkeit, Großprojekte umzusetzen, die zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen“, kommentiert Florey.

Reinhard Florey und Karl Nehammer beim Signing | (c) OMV Aktiengesellschaft

EIB-Vizepräsident und Ex-Bundeskanzler Karl Nehammer betont in einem Statement die Relevanz für die europäische Souveränität. „Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein des Übergangs zu einem wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und sicheren Energiesystem für Europa“, so Nehammer. „Diese Investition legt zudem den Grundstein für die künftige Produktion von nachhaltigen Flugkraftstoffen und unterstützt damit die Klima- und Energiesicherheitsziele der EU.“

OMV: „Netto-Null-Emissionen“-Ziel für 2050

Im Rahmen ihrer „Strategie 2030“ strebt die OMV bis Ende des Jahrzehnts eine Wasserstoff-Produktionskapazität von rund 900.000 Tonnen an. Dazu sind bereits kleinere Anlagen an verschiedenen europäischen Standorten in Betrieb. Anlagen für nachhaltigen Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel) und hydriertes Pflanzenöl (Hydrotreated Vegetable Oil) befinden sich in Umsetzung. Bis 2050 hat sich der Konzern das Ziel „Netto-Null-Emissionen“ gesetzt.

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