29.07.2020

Elon Musks Space X präsentiert seine „Dragon Space Suits“

In einem Anfang der Woche veröffentlichten Video gab das Weltraumunternehmen Space X einen Einblick in das Design seiner "Dragon Space"-Raumanzüge.
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Space X, Dragon Space Suits, Elon Musk, All, Space, Dragon Crew
(c) Space X - Die neuen Raumanzüge von Space X verbinden sich mit den Sitzen von Raumschiffen.

Space X, das Weltraumunternehmen von Elon Musk zeigte nun erstmals Details seiner „Dragon Space Suits“. Die Raumanzüge haben ein stromlinienförmiges Design und können mit den Sitzen des Dragon-Raumschiffs verbunden werden. Dabei kommen diverse Funktionen, etwa Kommunikation, aber auch die Atemluft über eine „Nabelschnur“ zu den Astronauten.

NASA-Astronauten trugen Dragon Space Suits bereits

Chris Trigg, Manager für Raumanzüge und Crew-Ausrüstung bei Space X, und Maria Sundeen, leitende Spezialistin für Raumanzüge, führen in einem von Space X veröffentlichten Video durch das Konzept, das Design und den Produktionsprozess des Anzugs, den bereits die NASA-Astronauten Bob Behnken und Doug Hurley bei ihrem Start Ende Mai zur ISS trugen.

„Die Crew muss sich nur buchstäblich anschließen, wenn sie Platz nimmt. Dann kümmert sich der Anzug von dort aus um sich selbst“, so Trigg.

Neue Wege entwickeln

Der Anzug und die Kapsel als Ganzes sind Teil der Pläne der NASA, neue Wege zu entwickeln, um Menschen in den Weltraum zu schicken. Das „Commercial Crew“-Programm wurde gestartet, um die Lücke zu schließen, die nach dem Ende des Space-Shuttle-Programms im Jahr 2011 entstanden war.

Zurück in die Heimat

Seitdem hatte die NASA Sitzplätze für Sojus-Raketen gemietet, die von der russischen Agentur Roscosmos betrieben wurden. Der Erfolg der SpaceX-Kapseln helfe dabei, diese Starts ein wenig näher an die Heimat zu bringen.

Space X Space Suit Lab

Der Anzug wurde erstmals im August 2017 über den Instagram-Account von Space X-CEO Elon Musk enthüllt. Der Milliardär stellte zu diesem Zeitpunkt fest, dass der Anzug „bereits auf doppelten Vakuumdruck getestet“ wurde. Als Musk etwas später auf Twitter damit konfrontiert wurde, dass der Anzug Ähnlichkeit mit jenen Anzügen hatte, die in den Halo- oder Mass Effect-Videospielen verwendet worden sind, antwortete Musk lediglich, dass auch er jene Spiele bereits gespielt habe.

„Dragon Space Suits“ für zukünftige Missionen

Neben dem „Coolness-Faktor“ der „Dragon Space Suits“ soll das Design auch dazu beitragen, zukünftige Missionen zu unterstützen, wie etwa beim in der Entwicklung befindlichen Raumschiff, das die ersten Menschen zum Mars schicken soll.

Benji Reed, Director of Crew Mission Management bei SpaceX, sagte gegenüber Inverse im Mai 2020: „Wir werden das, was wir aus diesen Anzügen gelernt haben, nehmen und die Daten daraus abrufen und für zukünftige Missionen anwenden.“

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Die Entrahmungsanlage und Michael Altrichter | (c) 2nd Cycle

Anfang 2024 ist 2nd Cycle mit dem Ziel gestartet, gebrauchte Photovoltaikmodule automatisiert zu prüfen und wiederzuverwerten. Nun meldet das Amstettner Startup den ersten Verkauf einer Anlage: Die DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG hat als erster Kunde eine vollautomatische Entrahmungsanlage für PV-Module erworben. Die Anlage ist laut Aussendung bereits in Betrieb.

Die Anlage erkennt unterschiedliche Modulformate und entfernt die Aluminiumrahmen automatisch. Sowohl intakte als auch bereits gebrochene, gerahmte Module können ohne mechanische Umrüstung verarbeitet werden. Das Unternehmen betont, dass die Anlage besonders materialschonend arbeite. Das soll zu einer hohen Reinheit der verwertbaren Rohstoffe Glas und Aluminium führen und damit den Wert der recycelten Materialien steigern. Nach eigenen Angaben handelt es sich um die erste vollautomatische Entrahmungsanlage für PV-Module am Markt.

Baustein einer vollautomatischen Recyclingstraße

Die Entrahmungsanlage ist eine zentrale Komponente einer von 2nd Cycle entwickelten vollautomatischen Recyclingstraße für gebrauchte PV-Module. Die Prozesskette ist auf Zero-Touch-Betrieb, hochreine Wertstofffraktionen und einen Durchsatz von bis zu 90 Modulen pro Stunde ausgelegt. Weitere Module für Reinigung, Entfernung der Anschlussdose und Delamination seien teilweise bereits entwickelt oder stünden kurz vor dem Abschluss, heißt es in der Aussendung. DAKA kann die Entrahmungsanlage eigenständig betreiben und später um weitere Komponenten ergänzen.

(c) 2nd Cycle

„Mit der ersten Kundenanlage zeigen wir, dass sich die automatisierte Aufbereitung von PV-Modulen in den industriellen Betrieb eines Entsorgungsunternehmens integrieren lässt. Entscheidend sind ein stabiler Prozess, definierte Fraktionen und ein planbarer Durchsatz“, sagt Simon Prüller, CEO und Co-Founder von 2nd Cycle.

Als Argument für den Bedarf verweist das Startup auf Zahlen des Joint Research Centre der Europäischen Kommission. Dieses erwartet für die EU-27 ein kumuliertes Aufkommen von sechs bis 13 Millionen Tonnen PV-Abfall bis 2040 und 21 bis 35 Millionen Tonnen bis 2050.

Altrichter: „Dieser Stein ist ein massives Gebirge“

2nd Cycle wurde im Jänner 2024 von einem fünfköpfigen Team um Simon Prüller als FlexCo gegründet. Bereits bei der Gründung sollen Business Angel Michael Altrichter und die Amstettner Müller Gutenbrunn Group mit jeweils sechsstelligen Beträgen eingestiegen sein. Im Oktober 2025 folgte eine Finanzierungsrunde über rund eine Million Euro, unter anderem mit eQventure, Angels United und Buzzard Energy. Damals erwirtschaftete das Startup bereits erste Umsätze mit der automatisierten Prüfung von PV-Modulen, etwa mit einem Auftrag der EVN zum Test des beim Hochwasser 2024 überfluteten Photovoltaik-Kraftwerks Dürnrohr.

Altrichter ordnet den ersten Verkauf entsprechend ein: „Das erste verkaufte Produkt ist für jedes Startup ein Meilenstein. Im Falle von 2nd Cycle ist dieser Stein ein massives Gebirge: Das Produkt ist riesig, der Sales-Prozess komplex, der Markt entwickelt sich dynamisch. Umso beeindruckender ist dieser Erfolg!“

Zuletzt wurde 2nd Cycle auch mehrfach ausgezeichnet. Im September gewann das Startup beim Generali SME EnterPRIZE 2026 die Startup-Kategorie, die mit 10.000 Euro dotiert ist. Beim Riz up Genius Ideen- und Gründerpreis hatte das Projekt schon vor der Gründung den zweiten Platz in der Kategorie ökologisch genial belegt, bei der heurigen Jubiläumsverleihung war 2nd Cycle als Alumni vertreten.

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AI Summaries

Elon Musks Space X präsentiert seine „Dragon Space Suits“

  • Die Raumanzüge von Space X führen ein stromlinienförmiges Design und haben die Möglichkeit sich mit den Sitzen des Dragon-Raumschiffs zu verbinden.
  • In einer symbiotischen Art und Weise connected eine „Nabelschnur“ der „Dragon Space Suits“ die Astronauten mit diversen Funktionen wie der Kommunikation bis zur Luft zum Atmen.
  • Das „Commercial Crew“-Programm wurde gestartet, um die Lücke zu schließen, die bis zum Ende des Space-Shuttle-Programms im Jahr 2011 entstanden war.
  • Der Anzug wurde erstmals im August 2017 über den Instagram-Account von Space X-CEO Elon Musk enthüllt.
  • Neben dem „Coolness-Faktor“ der „Dragon Space Suits“ soll das Design auch dazu beitragen, zukünftige Missionen zu unterstützen, wie etwa beim in der Entwicklung befindliche Raumschiff, das die ersten Menschen zum Mars schicken soll.

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  • Der Anzug wurde erstmals im August 2017 über den Instagram-Account von Space X-CEO Elon Musk enthüllt.
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