13.05.2022

Solbytech: Wie ein Salzburger Startup erneuerbare Energie visualisiert

Das Salzburger Startup Solbytech entwickelt Lösungen für die Energiewende. Mit seinem jüngsten Info-Display-System solarmetrics visualisiert es die eingespeiste Energiemenge von PV-Anlagen.
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Das Team von solbytech | (c) der brutkasten

Viele Unternehmen setzen bereits auf nachhaltige Energiequellen und engagieren sich damit aktiv für die Energiewende. Das genaue Ausmaß dieser ressourcenschonenden Prozesse bleibt aber oft unbekannt, denn bloße Erzeugungsdaten sind für den Durchschnittsbürger schwer greifbar. Genau an diesem Punkt möchte das Salzburger Startup Solbytech mit seinem neuen Info-Display-System solarmetrics ansetzen.

Solbytech wurde 2019 gegründet und beschäftigt sich seitdem mit der mobilen Datenkommunikation für Photovoltaikanlagen. Unter anderem war das Startup auch Teil der Startup Salzburg Factory und konnte so die Salzburg AG als Partner für sich gewinnen.

Info-Display-System solarmetrics

Das Info-Display-System solarmetrics visualisiert die eingespeiste Energiemenge eigener Photovoltaikanlagen anhand aussagekräftiger Infografiken und setzt die erzeugten Kilowattstunden mit leicht verständlichen Vergleichswerten in Beziehung. Der Betrachter erhält somit nicht nur Auskunft über die tatsächliche Stromproduktion der Anlage, sondern auch über den Umfang der Nutzung und der damit einhergehenden CO2 Kompensation. Wie Co-Founder & CTO Manuel Dorfer erläutert, soll dadurch auch die Sensibilisierung zum Thema Nachhaltigkeit und in weiterer Folge das Image des Unternehmens gesteigert werden.

Von Tages- über Monats- bis hin zu Jahresauswertungen sind zahlreiche Intervalle der Datenvisualisierung möglich. Das Wirkungsausmaß der PV-Anlagen wird in schlüssigen Diagrammen aufbereitet und kann auf Wunsch hin auch auf das Corporate Design des Auftraggebers angepasst werden. Neben farblichen Adaptionen der Graphen und Gestaltungselementen wird dabei auch das Unternehmenslogo integriert.

Die weiteren Funktion

Für einen möglichst flexiblen Einsatz bietet das Info-Display-System solarmetrics laut Dorfer weitere Funktionen an: Eigene Inhalte, wie z.B.: Veranstaltungskalender, Menü- oder Dienstpläne, Produktankündigungen oder Mitarbeiter- und Kundeninformationen, können hochgeladen und in die Abfolge der Slides beliebig miteinbezogen werden. Über den integrierten Foliendesigner können zudem eigene Designs entworfen und Inhalte veröffentlicht werden. Die Einbindung externer Inhalte, wie z.B.: Wetter, Livestreams oder Nachrichten, ist ebenfalls möglich. solarmetrics ist dabei als Content-Management-System aufgebaut und wird über einen zentralen Zugang verwaltet und koordiniert – somit sind Änderungen und Korrekturen rund um die Uhr durchführbar.

Solbytech Produkt-Portfolio

Neben solarmetrics hat das Startup auch weitere Produkte im Portfolio. Solbyvise soll beispielsweise eine stabile Datenübertragung zwischen dezentraler Energieerzeugung und Monitoringsystemen ermöglichen. Die Systemlösung umfasst ein eigens entwickeltes Router-Monitoring & Managementsystem, das eine sichere und stabile Verbindung zwischen der Anlage und dem eigentlichen Monitoringsystem herstellt. Dadurch wird unter anderem auch eine Fernwartung ermöglicht der PV-Anlagen ermöglicht. Zudem bietet das Startup mit solbysec auch Cybersecurity-Lösungen für Unternehmen an.


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v.l.n.r.: David Riedl und Laurenz Sutterlüty, die beiden Gründer und Geschäftsführer von EnerCube | © Kathrin Gollackner

Die Nächte werden länger, die Temperaturen beginnen zu sinken. Kurzum: Die Heizsaison beginnt. Der Salzburger Heizzentralen-Hersteller EnerCube bietet mit seinen Wärmepumpen-Heizzentralen eine nachhaltige Heizungsmöglichkeit an. Nun bringt er im Zuge der strategischen Partnerschaft mit Panasonic eine neue Modellreihe auf den Markt, die vor allem für große Gebäude gedacht ist. Damit soll die Wärmewende in Gewerbe, Industrie und kommunalen Gebäudebeständen vorangetrieben werden.

Fertigung in Europa

EnerCube integriert bei der neuen Reihe Luftwärmepumpen der Big Aquarea M-Serie von Panasonic in seine Heizzentralen. Gefertigt werden die Wärmepumpen in Europa in einer tschechischen Panasonic-Fabrik in Pilsen. EnerCube verantwortet die Entwicklung und ganzheitliche Fertigung der Heizzentralen und greift dabei auf die etablierte Wärmepumpentechnologie von Panasonic zurück.

Schneller Tausch, geringe Investitionskosten

Das Salzburger Unternehmen setzt auf vorgefertigte Heizzentralen, wobei die einzelnen Komponenten bereits im Werk zusammengesetzt werden. Das soll einen schnellen Tausch garantieren. Zusätzlich seien die Investitionskosten laut dem Salzburger Unternehmen geringer als bei bestehenden Modellreihen. „Wir wollen den Heizungstausch so einfach machen, dass sich auch große Gebäudebestände mit überschaubarem Aufwand und wirtschaftlich tragfähigen Investitionskosten auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umstellen lassen“, sagt David Riedl, Co-Gründer und Geschäftsführer von EnerCube.

Co-Gründer und ebenfalls Geschäftsführer Laurenz Sutterlüty ergänzt: „Mit der neuen Modellreihe erweitern wir unser Angebot an vorgefertigten Heizzentralen auf Basis von Panasonic Luftwärmepumpen und schaffen damit Lösungen, die durch ihre kompakte Bauweise, hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit überzeugen.“ Die neuen Geräte erreichen bis zu 180 kW Wärmepumpenleistung, wodurch größere Gebäude mit einer Einheit, auch Cube genannt, versorgt werden können. Die Einheiten werden außerhalb der Gebäude aufgestellt und benötigen laut EnerCube nicht mehr Platz als die Fläche eines Autoparkplatzes. Neben dem Heizen können die Cubes auch zum Kühlen und zur Warmwasserbereitung verwendet werden.

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