21.12.2020

Social Media Ranking: Die Performance der Startups aus Österreich im November 2020 inklusive TikTok

Gemeinsam mit Storyclash präsentiert der brutkasten das monatliche Social Media Ranking österreichischer Startups. Update: Seit November fließen auch Performance Daten des Social Media Challengers TikTok in die Charts ein.
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Social Media Ranking November 2020
Social Media Ranking November 2020

Mit Insights von TikTok erweiterte Storyclash im letzten Monat seine Auswertungen zum Social Media Ranking. Mit dem neuen Software-Feature schafft das Linzer Startup eine Übersicht von Kennzahlen zu TikTok Videos, wie Interaktionen, Kommentare, Shares, Videoaufrufe und Hashtags. TikTok ergänzt nun Facebook, Twitter, YouTube und Instagram (inklusive Stories) als fünfte Plattform des Rankings.

Im direkten Vergleich mit dem Vormonat konnten sich zwei österreichische Startups neu in die Top 15 des Social Media Rankings katapultieren. Gratulation an dieser Stelle für das starke Plus an Interaktionen und Engagement durch Fans und Follower auf den jeweiligen Channels an Durchblicker und Studo. Letztere konnten im November ein sattes Plus von 261 Prozent erreichen und steigen auf Platz 10 ein.

Social Media Best Performer aus Österreich

Seit vielen Monaten führen sie das Startup Ranking auf den Top Plätzen an: (1) Gronda Gastro, (2) Meinunfallauto sowie (3) Waterdrop. Anders als im Ranking des letzten Monats konnte sich Meinunfallauto aber im November den zweiten Platz sichern.

Die Top Postings im November 2020

Wir präsentieren euch in diesem Ranking nicht nur die erfolgreichsten Social Media Auftritte, nämlich jene mit den höchsten Interaktions- und Engagement Rates, sondern auch solche Postings mit der besten Performance auf den sozialen Netzwerken. Die Auflistung findet ihr oben in diesem Beitrag unter “Top Posts”. Hier könnt ihr euch ganz leicht durch die verschiedenen Post Kategorien wie Fotos, Videos, Statusmeldungen u.ä. klicken.

Social Media Monitoring aus Linz

Die für das Ranking verwendeten Daten stammen allesamt von Storyclash. Das Social Media Monitoring Tool des Linzer Startups ermöglicht es, die Verbreitung von Inhalten auf sozialen Netzwerken in Echtzeit zu erfassen und darauf aufbauend ein transparentes Ranking zu erstellen.

Disclaimer: Gemessen werden im Storyclash Startup Ranking Interaktionen wie Likes, Shares, Comments, Interactions u.ä., auf Facebook, Youtube, Instagram (inkl. Stories), Twitter und TikTok. Wobei Klicks auf Link-Postings nicht berücksichtigt werden und somit auch nicht (!) ins Ranking einfließen.

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Das Gründungsteam von AI Baseline: Xenia Galkina, CEO, und Alexander Czech, CTO | © APA-Fotoservice / Krisztian Juhasz
Das Gründungsteam von AI Baseline: Xenia Galkina, CEO, und Alexander Czech, CTO | © APA-Fotoservice / Krisztian Juhasz

KI-Agenten sollen in Unternehmen und Organisationen zunehmend komplexe Aufgaben übernehmen – etwa die Analyse von Hunderttausenden Seiten interner Berichte, Dokumente und Richtlinien. Bisherige Retrieval-Systeme stoßen dabei jedoch an technische und ökonomische Grenzen, meint man beim Wiener Startup AI Baseline. Ein KI-Agent beginne bei aktuellen Ansätzen nämlich für jede neue Frage eine eigenständige Suche, wodurch dieselben Dokumente immer wieder neu verarbeitet werden müssten. Das führe zu einem hohen Verbrauch an kostenpflichtigen Modell-Tokens, Rechenleistung und Zeit. Bei anspruchsvollen Fragen könne die Beantwortung bis zu 40 Minuten dauern, während die zugrunde liegenden Textfragmente oft nicht mehr bis zur Originalquelle zurückverfolgt werden können.

„Knowledge Space“ für mehr Effizienz und Transparenz

Um dieses Zusammenspiel aus Effizienz- und Transparenzproblemen zu lösen, hat das von CEO Xenia Galkina und CTO Alexander Czech gegründete Unternehmen eine neue Retrieval-Architektur entwickelt. Das System bildet Informationen in einer logisch verknüpften Ebene ab, wodurch die Herkunft der Daten über die Struktur des sogenannten „Knowledge Space“ erhalten bleibt. Da die aufwendige Strukturierung einmalig bei der Datenaufnahme erfolgt, soll der anschließende Rechercheprozess auch bei großen Datenmengen wirtschaftlich und nachvollziehbar bleiben. Das Versprechen des Startups: Organisationen müssen bei KI-Anfragen nicht mehr zwischen Geschwindigkeit, Kosten und Qualität wählen.

Überzeugende Benchmark-Vergleiche

Eigenen Benchmark-Tests zufolge soll der „Research Mode“ von AI Baseline im Vergleich zu herkömmlichem agentischen RAG eine um 44 Prozent höhere Antwortqualität liefern, bis zu 22-mal schneller arbeiten und 72 Prozent weniger Input-Tokens verbrauchen. Bei maximaler Performance erreicht das System laut Unternehmensangaben mehr als die doppelte Antwortqualität bei nahezu neunfacher Geschwindigkeit und rund 15 Prozent geringeren Kosten.

20.000 GPU-Stunden auf Supercomputer Leonardo im AI:AT Hub

Das im Dezember 2025 gegründete bzw. im Hub aufgenommene Startup wird von NVIDIA Inception sowie AWS unterstützt und ist Mitglied im AI:AT Coworking Hub der AI Factory Austria. Für die Entwicklung der ersten Produktversion nutzte das bootstrappende Team unter anderem 20.000 GPU-Stunden auf dem europäischen Supercomputer Leonardo, die über die AI Factory Austria und EuroHPC bereitgestellt wurden. „Die Arbeit im AI:AT Hub war für uns ein echter Booster“, heißt es von CEO Xenia Galkina. Der Zugang zu Hochleistungsinfrastruktur habe es erst möglich gemacht, die Technologie in dieser Größenordnung umzusetzen. CTO Alexander Czech verweist zudem auf den Wert des Netzwerks: „Ebenso wertvoll ist die Community: Der Austausch mit anderen Gründern […] und der Zugang zu Experten […] haben uns geholfen, über die Technologie selbst hinauszudenken“.

Die Lösung richtet sich laut AI Baseline vor allem an technische Teams in regulierten und datenintensiven Branchen wie Life Sciences, Healthcare, Recht, Finanzforschung und dem öffentlichen Sektor. Während der aktuellen Beta-Phase kann die Architektur über eine API oder als Claude Skill getestet werden. Zudem sucht das Unternehmen derzeit Design-Partner für seine Ingestion Engine.

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