10.09.2019

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

Im Rahmen der Vergabe des Social Impact Award 2019 am 3. Oktober wird auch ein Community Award vergeben. Von Heute bis 24. September kann das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs aus neun Finalisten im Online-Voting bestimmt werden.
/artikel/social-impact-award-2019-voting
Social Impact Award 2019 - was ist das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs?
(c) Alexander Gotter: Impression von der Award-Zeremonie 2018

whatchado holte ihn 2011, Collective Energy 2014, die New Austrian Coding School (damals refugees{code}) 2017 und liberty.home 2018 – den Social Impact Award (SIA), der dieses Jahr bereits in die zehnte Runde geht. Seit 2009 zeichnet SIA vielversprechende Social Startups und Projektideen junger Menschen aus – zunächst in Österreich und mittlerweile in 19 weiteren Ländern. Wer holt den Social Impact Award 2019?

+++ 10 Jahre SIA: Von Wien aus in 20 Länder +++

Was ist das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs?

Im Frühjahr wurden aus knapp 60 Einreichungen neun Finalisten ausgewählt. Diese arbeiten seitdem im SIA-Inkubator an ihren Social Ventures. Am 3. Oktober ist es dann soweit: Dann werden die Gewinner-Teams des Social Impact Award 2019 gekürt. Dazu gibt es auch dieses Jahr einen Community Award, der mittels Online-Voting ermittelt wird. Voting-Teilnehmer können dabei ihre persönlichen drei Favoriten auswählen.


Die 9 Social Impact Award 2019-Finalisten

hinter-land

hinter-land ist ein interaktiver Audioguide, der zukunftsorientierten Initiativen in ländlichen Räumen eine Stimme geben und so ein neues Bild vom Land jenseits von Schrumpfung und romantischer Idylle vermitteln soll. Die lokal Engagierten erzählen selbst von ihren Motivationen und Visionen, von Hindernissen und Erfolgen. Die „EntdeckerInnen“, ob einheimisch oder Tourist, hören die Geschichten über ihr Smartphone und können ihre eigenen Ideen einbringen.

Der Sozial Pod

Der Sozial Pod hat die Vision, die soziale Landschaft in ihrer Vielfalt sicht- und hörbar zu machen. Mithilfe eines kostenlosen Podcasts und neuen sozialen Medien werden Geschichten, Interviews und Reportagen zu sozialen Themen in Österreich dargestellt. „Der Sozial Pod möchte Österreich die Augen öffnen, Wegschauen bekämpfen und soziale Problemlagen enttabuisieren“, erklären die Gründerinnen.

Vienna Hobby Lobby

Die Vienna Hobby Lobby bietet ein kostenloses Freizeitprogramm für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien in Wien. Da Schüler immer mehr Zeit vor dem Smartphone verbringen, sollen ihnen spannende Alternativen für die Freizeitgestaltung ermöglicht werden.

Feelgood-Kids

„Wir machen Kinder auf altersgerechte, spielerische Art und Weise mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung vertraut, um dadurch ihre emotionalen und sozialen Kompetenzen zu stärken“, erklären die Feelgood-Kids-Gründerinnen. Die Kinder würden dabei u.a. die Verbalisierung von Gefühlen, ein gesundes Selbstwertgefühl, Steigerung der Selbstwahrnehmung, Entwicklung von Resilienz und die Förderung von sozialer Interaktion mit anderen lernen.

Lenkerbande

Die Lenkerbande soll niederschwelligen Zugang zu Selbsthilfewerkstätten bieten, in denen Fahrräder vor dem Müll bewahrt, aufbereitet und weitergegeben werden.

Kunterbunt

Kunterbunt bezieht Obst und Gemüse von Landwirten, das aufgrund verschiedener Normen nicht in den Supermarkt kommen würde (zu groß, zu klein, Verfärbung, etc.). Diese Produkte werden direkt an Endkonsumenten vermittelt.

Uniting Women

Uniting Women will die Bildungslücke schließen, die es in vielen Ländern zum Thema Frauengesundheit und Sexualerziehung gibt. Dazu produziert das Social Startup Videos für einen eigenen YouTube-Kanal. „Zusätzlich planen wir ein Netzwerk mit lokalen Behörden und NGOs zu errichten, um eine größere Wirkung zu erzielen und somit Frauenrechte nachhaltig global zu stärken“, erklären die Gründerinnen.

Hempstatic

Hempstatic will den Übergang zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in der Baubranche beschleunigen und Vorbild für verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sein. Das Unternehmen ist auf die Gestaltung und Herstellung von Designer-Bauelementen, die keine CO2-Belastung erzeugen und wiederverwertbar sind spezialisiert. Die erste Produktlinie ist ökologisch verträglichen akustischen Systemen aus Agrarrückständen gewidmet.

frida

frida bietet unabhängige und kostenlose Rechtsberatung in den Rechtsbereichen Asyl- und Fremdenrecht an.


⇒ Zur offiziellen Page mit Voting


Disclaimer: Eva Juratovac, Mitgründerin des Social Impact Award 2019-Finalisten-Projekts Feelgood-Kids, ist eine Mitarbeiterin der Brutkasten Media GmbH.

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
28.05.2026

TikTok Shop startet in Österreich: Was der Launch für heimische Unternehmen bedeutet

Ab 15. Juni können TikTok-Nutzer:innen in Österreich direkt in der App einkaufen. Heimische Unternehmen können sich bereits ab 1. Juni registrieren – mit dem Wiener Scaleup Neoh als Launch-Partner. Im brutkasten-Interview erklärt TikTok-Shop-Chefin Ningxin Wu die Hintergründe zum Launch.
/artikel/tiktok-shop-startet-in-oesterreich
28.05.2026

TikTok Shop startet in Österreich: Was der Launch für heimische Unternehmen bedeutet

Ab 15. Juni können TikTok-Nutzer:innen in Österreich direkt in der App einkaufen. Heimische Unternehmen können sich bereits ab 1. Juni registrieren – mit dem Wiener Scaleup Neoh als Launch-Partner. Im brutkasten-Interview erklärt TikTok-Shop-Chefin Ningxin Wu die Hintergründe zum Launch.
/artikel/tiktok-shop-startet-in-oesterreich
TikTok
Mit „Sell Across Europe" sollen heimische KMU künftig EU-weit verkaufen können | (c) AdobeStock

Nach Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Irland und Großbritannien folgt die nächste Ausbaustufe: Am 15. Juni geht TikTok Shop in Österreich, Belgien, den Niederlanden und Polen live. Bemerkenswert: In den Vorab-Berichten internationaler E-Commerce-Medien tauchte Österreich bislang gar nicht auf – die Branche hatte primär Polen, Benelux und Skandinavien als nächste Märkte erwartet.

Laut TikTok nutzen über 2,7 Millionen Menschen in Österreich die Plattform monatlich. Sie sollen künftig direkt in der App über Shoppable Videos, Live-Shopping-Formate und einen eigenen Shop-Tab einkaufen können, ohne TikTok zu verlassen. Für österreichische Unternehmen öffnet sich die Registrierung bereits zwei Wochen früher, am 1. Juni.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne?

„Wir expandieren schrittweise. Dieses Jahr ist der richtige Zeitpunkt für Österreich“, erklärt Ningxin Wu, die TikTok Shop in Österreich, den Niederlanden, Belgien und Polen verantwortet. Man wolle „Learnings aus Deutschland, Italien und anderen Märkten direkt einsetzen“.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne? Wu nennt drei Punkte: digital affine Kund:innen, eine Vorliebe für lokale und hochwertige Produkte – ein Muster, das man auch in Deutschland beobachtet habe – und Live-Shopping bzw. -Selling, das in dieser Form bisher keinen breiten Player in Österreich habe.

Ein österreichisches Scaleup als Anker

Zum Start setzt TikTok auf ein Einladungsmodell. Als einziger österreichischer Launch-Partner ist das Wiener Scaleup Neoh unter den ersten Marken – bekannt für zuckerreduzierte Riegel und Süßwaren-Innovationen. Das 2016 gegründete Unternehmen hat seine Discovery-E-Commerce-Strategie zuvor bereits in Deutschland erfolgreich erprobt.

„TikTok Shop ist für uns mehr als ein neuer Kanal – es ist eine andere Art zu verkaufen“, sagt Lisa Krapinger-Rüther, SVP Digital bei Neoh. „Das Einkaufserlebnis entsteht direkt im Content, organisch und authentisch. Wir haben in Deutschland gesehen, wie gut das funktioniert: Produkte, die sich über echte Community-Empfehlungen verkaufen, ohne sich wie klassische Werbung anzufühlen.“

Neben Neoh werden zum Start unter anderem deutsche Marken wie Hitschies, Judith Williams, More Nutrition und Svenja Walberg auf dem österreichischen Markt verfügbar sein. Der Roll-out ist schrittweise geplant, User:innen sollen mehr und mehr Marken und Produkte finden können.

„Sell Across Europe“: Die Chance für heimische KMU

Strategisch relevant für die heimische Startup- und KMU-Landschaft dürfte vor allem die Funktion „Sell Across Europe“ werden, die kurz nach dem Launch freigeschaltet wird: Mit einer einzigen Registrierung können Händler:innen in alle EU-Märkte verkaufen, in denen TikTok Shop verfügbar ist. Produktbeschreibungen lassen sich pro Markt lokalisieren, der Versand erfolgt direkt oder über TikTok-Logistikpartner.

„Österreichische Mittelständler haben durch TikTok Shop jetzt eine Plattform, ihre Produkte europaweit zu verkaufen“, sagt Wu. Lokale Produkte – sie nennt Ski-Sportartikel und Delikatessen – seien bisher häufig nur im Inland entdeckbar gewesen.

Eine Größenordnung liefert Christian Blum, Communications Lead bei TikTok Shop: Nach einem Jahr TikTok Shop in Deutschland habe man laut NielsenIQ 15 Prozent Penetration bei den Online-Shopper:innen erreicht. EU-weit – ohne UK – verzeichne man laut Unternehmensangaben dreistelliges Wachstum beim täglichen Umsatzvolumen seit dem Launch, mit über 100.000 lokalen Verkäufer:innen.

Die Temu-Frage: Wie grenzt man sich ab?

Während TikTok Shop wirbt, geraten Plattformen wie Temu und Shein wegen Billigimporten und Produktsicherheit zunehmend unter Druck. Wie grenzt sich TikTok ab? Wu verweist auf “Discovery-E-Commerce” als neue Art des Online-Shoppings, das vorläufige Einladungsmodell und generell eine strenge Listing Policy auf TikTok Shop, die EU-Compliance-Anforderungen wie der seit Dezember 2024 geltenden General Product Safety Regulation (GPSR) entsprechen müsse.

Konkrete Zahl: Laut TikTok seien 2025 weltweit 700 Millionen Produkte präventiv geblockt worden, bevor sie überhaupt gelistet werden konnten. Zusätzlich verifiziere man Identität, Mehrwertsteuernummer und Bankdaten der Händler:innen; neue Verkäufer:innen durchlaufen eine Probezeit.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Voting: Das vielversprechendste Social Startup-Projekt Österreichs