17.05.2021

SMINNO: Ein sprachgesteuertes Cockpit-System inklusive Freisprechanlage fürs Fahrrad

Die Brüder Khesrau und Sohrab Noorzaie haben mit SMINNO ihren Angaben nach das erste sprachgesteuerte Cockpit-System und die Freisprechanlage für Zweiräder auf den Markt gebracht.
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SMINNO, Cockpit fürs Fahrrad, Armatur fürs Fahrrad, Fahrad-Cockpit,
(c) SMINOO/FB - Die SMINNO-Halterung verwandelt das Smartphone in ein Fahrrad-Cockpit.

Eigentlich solle man sich im Straßenverkehr auf nichts anderes als die Fahrt selbst konzentrieren. Da das aber in der Realität anders aussieht haben sich zwei Brüder Gedanken gemacht, wie das Fahrradfahren komfortabler und sicherer werden sowie der Auto-Experience näher kommen kann. Khesrau und Sohrab Noorzaie haben dabei die Einstellung, dass Mobilität in Zukunft mit dem Smartphone beginnt. Egal um welches Fahrzeug es sich handele, Fahrer bräuchten ein Cockpit, dass die Bewegung digitalisiert. Deshalb haben sie SMINNO entwickelt, eine smarte Cockpit-Handyhalterung fürs Fahrrad, die dem Radfahren zu mehr Gemütlichkeit und mehr Sicherheit verhelfen soll. Das Bike-Cockpit macht das Smartphone zum Armaturenbrett, so die Idee dabei.

SMINNO minimiert Störgeräusche

Die patentierte Halterung lässt sich am Fahrrad installieren und durch die spezielle Form sowie Materialien sollen Störgeräusche minimiert und die Lautsprecher des Handys verstärkt werden. Die dazugehörige sprachgesteuerte App bündelt Navigation, Musik, Tacho und Tracking auf einem Screen. Die Kontrastfarben des Dashboards schonen dem Unternehmen nach den Akku des Smartphones. Funktionen von Google Maps, Spotify und Apple Music werden zudem damit vereint.

„Für eine erhöhte Fahrsicherheit muss man das Handy für die Nutzung nicht nur nicht in der Hand halten, sondern kann es sogar per Sprachbefehlen steuern. So hat man jederzeit ein Fahrrad-Navi mit Richtungspfeilen am Lenker, kann Geschwindigkeit, Kalorien, Zeit, Strecke, Höhenmeter und CO2-Einsparung messen und während der Fahrt Musik hören“, so die Gründer.

Ob sie für ihre Idee der smarten Rad-Armatur in der „Höhle der Löwen“ ein Investment erhalten, können Interessierte heute Abend erfahren. Weiters dabei: mellow NOIR, Marschpat, Winemaster und mysleepmask.

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„Rekalibrieren statt pausieren“: Corporate Venturing im Krisenmodus

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(c) whataventure
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„Unternehmen, die heute rekalibrieren statt pausieren, bauen sich einen Vorsprung auf, den andere in drei Jahren nicht mehr aufholen können.“ – mit diesen Worten ordnet Stefan Peintner, CEO von whataventure, die aktuelle Marktlage im Corporate Venturing ein. Die neue Studie „The state of new business building 2026“, für die 50 Führungskräfte und Innovationsverantwortliche aus dem DACH-Raum befragt wurden, zeichnet ein Bild der Konsolidierung. Restrukturierungen, strategische Kurswechsel und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Druck auf Innovationsabteilungen massiv erhöht und bei vielen Unternehmen zu Budgetkürzungen geführt.

Kapitalintensive Instrumente besonders von Kürzungen betroffen

Die finanzielle Zurückhaltung der Unternehmen trifft vor allem die kapitalintensiven Instrumente im Corporate Venturing. Laut der Studie berichten 40 Prozent der Befragten im Bereich Venture Acquisitions über verringerte Mittel im vergangenen Jahr. Im Corporate Venture Building (CVB) verzeichnen 39 Prozent Budgetrückgänge, im Corporate Venture Capital (CVC) sind es 26 Prozent. Venture Clienting zeigt sich in diesem Umfeld resilienter: Hier vermelden nur 17 Prozent der betroffenen Befragten finanzielle Einschnitte.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der subjektiven Erfolgsbewertung der verschiedenen Instrumente wider. Entsprechend bewerten 81 Prozent der Befragten aus CVC-Units und 74 Prozent jener im Venture Clienting diese Instrumente als zumindest „eher erfolgreich“, während Corporate Venture Building mit 62 Prozent etwas schwächer abschneidet.

Strategie-Kopplung als Überlebenskriterium

Eine zentrale Erkenntnis der Studienautor:innen ist, dass die Phase der „breiten Exploration“ vorbei ist – das war bereits in der Studie vergangenes Jahr deutlich herausgekommen, wie brutkasten berichtete. Inzwischen werde die klare Kopplung an die Unternehmensstrategie zum Überlebenskriterium. Die erhobenen Daten untermauern diese These: 77 Prozent der nach eigener Einschätzung erfolgreichen New Business Building Units leiten ihre Themen direkt aus der übergeordneten Unternehmensstrategie ab. Bei den weniger erfolgreichen Initiativen tun dies nur 18 Prozent.

Für Einheiten, die ihre Aktivitäten als weniger erfolgreich einstufen, kristallisieren sich drei Kernprobleme heraus: 64 Prozent kämpfen mit dem Governance-Modell, 55 Prozent mit fehlendem Top-Management-Commitment und weitere 55 Prozent bemängeln eine unklare strategische Ausrichtung. Wer diese strategische Verbindung hingegen konsequent herstellt, treffe bessere Entscheidungen bei der Wahl der Instrumente und riskiere nicht den Verlust des internen Mandats, so die Schlussfolgerung in der Studie.

Mit externer Hilfe „mehr mit weniger“ erreichen

Um den gestiegenen Erwartungen bei gleichzeitig sinkenden Budgets gerecht zu werden, müssen Teams schlanker und zielgerichteter agieren. Unternehmen berichten der Studie zufolge von schnellerer Entscheidungsfindung und höherer Resilienz, wenn sie in kleinen Teams arbeiten und externe Partner gezielt einbinden. Diese Praxis nimmt spürbar zu: Die Nutzung externer Unterstützung im Corporate Venture Building stieg von 41 Prozent im Jahr 2025 auf 59 Prozent im Jahr 2026 an.

Optimismus trotz „Venture-Building-Winter“

Trotz der angespannten Ressourcenlage ist die Stimmung unter den Innovationsverantwortlichen keineswegs pessimistisch. Rund zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass New Business Building in den nächsten fünf Jahren wesentlich zum Wachstum und zur Stabilität ihrer Unternehmen beitragen wird.

Dass antizyklisches Handeln in dieser Phase ein Vorteil sein kann, unterstreicht Axel Deniz, CEO der Venture-Building-Unit Bosch Business Innovations, der in der Studie zitiert wird: „In Europa und den USA sehen wir einen Venture-Building-Winter, aber Bosch Business Innovations verdoppelt seine Einsätze – und das ist ziemlich außergewöhnlich.“ Die Konsequenz für Verantwortliche im DACH-Raum ist laut whataventure deutlich: Wer seine Aktivitäten jetzt schärft und liefert, baut Vorsprung auf; wer die Druckphase lediglich aussitzt, riskiert Budget und Mandat.

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