✨ AI Kontextualisierung
Die vom steirischen E-Commerce-Startup Smarda entwickelte Cloud-Software ist eine Lösung, die für die automatisierte Erstellung barrierefreier Onlineshops und Websites gemäß dem international anerkannten Standard WCAG 2.2 AA zertifiziert ist. Mit der Auszeichnung beim Summit International Award in Portland, USA, würdigte die SIA-Fachjury das sogenannte „Accessible AI Shop System“ als „zukunftsweisende Technologie im digitalen Handel“.
Smarda: Einsatz von KI zur Automatisierung
Das Unternehmen wurde von Horst Schalk und Alexander Wenzl 2019 gegründet und setzt auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die KI automatisiert viele der redaktionellen Auflagen, wie zum Beispiel das Erstellen von Alternativ-Texten für Bilder, die für User:innen mit einer Sehbeeinträchtigung wichtig sind, um Inhalte zu verstehen. Diese Automatisierung soll sicherstellen, dass jedes Projekt von Beginn an barrierefrei, rechtssicher und EU-konform umgesetzt wird.
„Diese Auszeichnung zeigt, dass Barrierefreiheit im E-Commerce kein Nice-to-have, sondern ein Must-have ist – technologisch machbar, wirtschaftlich relevant und gesellschaftlich notwendig“, sagt Co-Gründer und CEO Schalk. Das Ziel der Lösung: barrierefreies Einkaufen und Surfen – ohne Mehraufwand für Shop-Entwickler, Webdesigner oder Betreiber.
Zeichen zur Teilhabe setzen
Mit dem prämierten System möchte sich Smarda nicht nur als Technologieführer in Sachen barrierefreier Weblösungen positionieren, sondern zugleich auch ein international starkes Zeichen für digitale Teilhabe setzen. Laut Umfragen werden, so Schalk, 50 Prozent der Online-Shops allein in Deutschland aufgrund mangelhafter Rechtssicherheit mit empfindlichen Strafen abgemahnt. Ab dem 28. Juni 2025 wird die Barrierefreiheit für viele Shops und Websites EU-weit zur Pflicht und bei Verletzung derer können Strafen von bis zu 80.000 Euro drohen.





