15.01.2018

Shpock bei Google und Apple in „Best of“-Listen

Die "Flohmarkt-App" Shpock schaffte es in die "Android Excelence Apps of 2018" bei Google und in die "Best of 2017 - Trends of the Year" bei Apple.
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Shpock: Das Team wächst weiter
(c) Shpock: Das Team wächst weiter

Es muss wohl zu den Zielen zählen, die man als App-Betreiber hat: Von Apple und Google aktiv empfohlen zu werden. Beides innerhalb kurzer Zeit gelang nun der Wiener „Flohmarkt-App“ Shpock, die bereits 2015 einen Exit hingelegt hatte und seitdem kontinuierlich weiter wächst. Bei Google schaffte es die App jüngst in die Liste der „Android Excellence Apps of 2018“. In der 15 Apps-langen Aufstellung sind etwa auch Größen wie Airbnb und LinkedIn zu finden. Bei Apple kam Shpock bereits Ende vergangenen Jahres in die „Best of 2017 – Trends of the Year“ im Bereich „Sustainability“. In der deutlcih größeren Aufstellung (Alleine der „Sustainability“-Bereich enthält 18 Einträge), sind in anderen Kategorien etwa auch Snapchat, Amazon, Netflix und die „Runtastic Results Workout App“ zu finden.

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Shpock in Österreich unter den iOS-Top 10-Downloads

„Mit Auszeichnungen von den weltweit größten Playern in dieser Branche starten wir mit starkem Rückenwind in ein spannendes neues Jahr“, sagt CEO Bernhard Baumann. Damit zähle man zu den „internationalen Pionieren im App-Business“. Im Heimatmarkt Österreich läuft es besonders gut für Shpock. Dort schaffte man es 2017 neben Platzhirschen wie Facebook, Instagram und WhatsApp in die Top 10 Download-Charts für iOS. „Dass sich unsere Erfolge vor allem im User-Zuspruch widerspiegeln und nicht nur von Experten gewürdigt werden, ist für uns die wichtigste Auszeichnung“, kommentiert Baumann.

40 offene Stellen und weitere Werbeformate

Das Unternehmen hat mittlerweile ein 150-köpfiges Team, das aus 30 verschiedenen Nationen kommt. Und dabei soll es nicht bleiben. „Um weiter zu wachsen, sind wir ständig auf der Suche nach motivierten Talenten“, sagt Baumann. Derzeit seien 40 Positionen auf der Shpock-Jobs-Page ausgeschrieben. Auch die App dürfte also unter dem Fachkräfte-Mangel leiden. In einer Aussendung nennt Baumann noch eine konkret geplante Entwicklung für 2018: „Wir werden verstärkt neue Werbeformate implementieren, um den Bedürfnissen der Werbepartner zu entsprechen“, sagt er. (PA/red)

+++ Bernhard Baumann über Shpock +++


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Die Wiener High-Tech-Gruppe TTTech stellt sich neu auf. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 gründet das Unternehmen die TTTech Systems SE, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft, in der die Geschäftsfelder Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastruktur gebündelt werden. Zur kritischen Infrastruktur zählt TTTech etwa Anwendungen in der Energieerzeugung. Laut Aussendung wachsen diese Märkte gerade in Nordamerika und Europa stark.

Das Portfolio der neuen Gesellschaft umfasst Komponenten, Produkte und komplette Plattformlösungen für sicherheitsrelevante Anwendungen. Zum Einsatz kommen sie nach Unternehmensangaben in Kommunikations- und Avionikarchitekturen von Verkehrsflugzeugen, militärischen Luftfahrzeugen, Advanced-Air-Mobility-Plattformen, Satelliten, Raumfahrzeugen und Trägerraketen. Technologien und Produkte von TTTech kommen unter anderem in der europäischen Trägerrakete Ariane 6 und bei der NASA-Mondmission Artemis II zum Einsatz.

Nächster Schritt nach NXP-Deal und Invest-AG-Einstieg

TTTech ordnet die Gründung als weiteren Schritt seiner langfristigen Wachstumsstrategie ein. Anfang 2025 hatte die Gruppe ihre Anteile an der von ihr mitbegründeten TTTech Auto an NXP verkauft und sich danach stärker auf ihre Kerngeschäfte konzentriert. Erst im August stieg zudem die Linzer Invest AG mit 11 Prozent bei TTTech ein (brutkasten berichtete).

Das Unternehmen verweist auf die weltweit steigende Nachfrage nach sicheren, resilienten und zunehmend autonomen Technologien. Gleichzeitig würden technologische Souveränität, Versorgungssicherheit und digitale Resilienz an Bedeutung gewinnen.

„Europa braucht in Bereichen wie Raumfahrt, Verteidigung, kritischer Infrastruktur und industrieller Automatisierung starke Technologieunternehmen mit langfristiger Perspektive. Mit der TTTech Systems SE schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Stärken gezielter einzusetzen und neue Wachstumschancen in internationalen Märkten zu nutzen“, wird Georg Kopetz, CEO und Mitgründer von TTTech, in der Aussendung zitiert.

Eddie Myers wird CEO

An der Spitze der TTTech Systems SE steht Eddie Myers. Er ist am 15. Juli zu TTTech gekommen und derzeit als CEO von TTTech North America tätig. Die Leitung der neuen Gesellschaft übernimmt er mit 1. Oktober zusätzlich. Myers soll laut Aussendung Branchenkenntnisse und Verbindungen in Nordamerika, einen Kernmarkt von TTTech, einbringen und die weltweite Marktpositionierung der Tochter vorantreiben.

Hauptsitz bleibt Wien

Sowohl TTTech als auch die TTTech Systems SE haben ihren Hauptsitz in Wien. Die Stadt soll auch künftig das Zentrum der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gruppe bleiben, ergänzt durch Engineering-Teams in Deutschland, Finnland, Serbien und Rumänien.

Für Kunden, Partner und Lieferanten ändert sich mit dem Übergang der Geschäftsbereiche laut TTTech nichts. Produkte, Dienstleistungen, laufende Projekte und Supportleistungen würden in gewohnter Form fortgeführt. Bestehende Verträge, Zertifizierungen und Geschäftsbeziehungen bleiben demnach gültig, ebenso die bisherigen Ansprechpartner und Prozesse.

„Gleichzeitig steht dieser Schritt für Kontinuität. Unsere Kunden und Partner können weiterhin auf die technologische Exzellenz und Verlässlichkeit vertrauen, für die TTTech seit Jahrzehnten steht“, so Kopetz.

Die TTTech Group beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1.200 Mitarbeitende an zwölf Standorten in elf Ländern.

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