Shöpy: Grazer Startup-Onlineshop startet nun auch in Deutschland
Im ersten Lockdown startete Shöpy seinen Onlineshop nur für Startup-Produkte in Österreich. Nun im zweiten Lockdown folgt die Expansion nach Deutschland.
So mancher fühlte sich im ersten Lockdown, als der Startup-Produkte-Onlineshop Shöpy launchte, an den Namen des mäßig erfolgreichen Post-Onlineshops Shöpping erinnert. Das „Ö“ macht die Sache eben sehr österreichisch. Eigentlich, denn das Duo hinter der Plattform, Christian Pittner und Thomas Leskowsky, lässt sich von einem Buchstaben nicht davon abhalten, nach Deutschland zu expandieren.
Heute erfolgte der Launch im großen Nachbarland. Auch auf shoepy.de sollen ausschließlich Startup-Produkte angeboten werden. Damit wolle man den kleinen Unternehmen auch die Mühen eines eigenen Onlineshops abnehmen, heißt es vom Grazer Startup. Für diese ist die Nutzung der Plattform kostenlos. „Gestartet sind wir mit einer Hand voll Produkten von Startups, die ich persönlich kannte und binnen weniger Monate sind wir rasant auf mehr als 600 Produktvariationen gewachsen“, erzählt Gründer Pittner.
Shöpy-Co-Founder: „Bitte bestellen Sie für Weihnachten nicht bei Amazon“
Neben den üblichen Produktkategorien kann auch nach Produkten der Startup-Shows „Die Höhle der Löwen“ und „2 Minuten, 2 Millionen“ gefiltert werden. „Durch die starke Serverstruktur hat es auch während der Ausstrahlung präsentierender Startups noch keine einzige Überlastung gegeben“, betont man bei Shöpy.
Als großen Konkurrenten sieht man beim Grazer Startup, wie schon im Frühling kundgetan, übrigens den überlegenen Weltmarktführer Amazon. Leskowsky versucht es in einer Aussendung mit einem klassischen Appell: „Bitte bestellen Sie für Weihnachten nicht bei Amazon sondern bei einem regionalen Startup auf shoepy.de“.
Der European Venture Sentiment Index von Venionaire für das 2. Quartal 2026 zeigt wieder einmal: Es ist anders gekommen, als erwartet. Dabei passen die harten Zahlen aktuell nicht unbedingt mit der Stimmung zusammen.
Der European Venture Sentiment Index von Venionaire für das 2. Quartal 2026 zeigt wieder einmal: Es ist anders gekommen, als erwartet. Dabei passen die harten Zahlen aktuell nicht unbedingt mit der Stimmung zusammen.
„Für das zweite Quartal könnten die Vorzeichen kaum schlechter stehen“, zitierte brutkasten Venionaire im April zur Veröffentlichung des European Venture Sentiment Index für das erste Quartal. Doch – wie so oft – kam es dann doch anders. Die im ersten Quartal durch den Angriff der USA auf den Iran hervorgerufene Krise schlug sich nämlich – anders als etwa die Krise nach Beginn des Ukraine-Kriegs – nicht auf die Risikokapital-Volumina nieder.
Die Zahlen sahen laut Venionaire-Analyse im zweiten Quartal nämlich gut aus: Die Gesamtinvestitionen am europäischen Risikokapitalmarkt nahmen weiter zu und erreichten mit 29 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord. Weiters konnte auch die reine Deal-Anzahl um rund fünf Prozent auf 965 Deals gesteigert werden.
Dennoch sind die für den quartalsweisen Index befragten Investor:innen nicht in Jubelstimmung. Der Indexwert liegt mit 4,8 knapp unter der neutralen Marke 5. Er ist damit besser als der Wert im Vorquartal und besser als der für das Quartal erwartete Wert (siehe Grafik), aber immer noch nicht positiv. Auch die Erwartung für das kommende Quartal ist mit 4,4 wieder schlechter. „Die Zahlen zeichnen ein positiveres Bild als die Stimmung. Investor:innen sind weiterhin zurückhaltend und warten mit Investments“, analysiert Berthold Baurek-Karlic, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Venionaire Capital AG.
(c) Venionaire Capital
Man erkenne eine leichte Stabilisierung, so Baurek-Karlic weiter zum Index-Wert. „Zwar erwarten Investor:innen mehr Aktivität und Wettbewerb im dritten Quartal, doch die großen Sorgen rund um geopolitische Spannungen und handelspolitische Unsicherheit sind aber weiterhin da.“ Es verwundere also nicht, dass der erwartete Index-Wert lediglich 4,4 betrage. Investor:innen würden kurzfristig ohne verlässlichen Ausblick auf die kommenden Quartale agieren, meinen die Analysten von Venionaire Capital.
DeepTech im Vorteil
Und langfristig könnte sich eine Veränderung der Investitionskriterien abzeichnen, erwarten die Analysten. Effizienz und Produktdifferenzierung würden zunehmend als Grundvoraussetzungen gelten. In den Mittelpunkt rücke stattdessen die Frage, ob ein Unternehmen über einen dauerhaft verteidigungsfähigen Wettbewerbsvorteil verfüge. „Investoren hinterfragen verstärkt, ob KI-basierte Produkte tief in Infrastruktur und Arbeitsabläufen verankert sind oder lediglich auf bestehenden Basismodellen aufsetzen. Geschäftsmodelle, deren Kernfunktion kurzfristig von einem großen KI-Anbieter in dessen Plattform integriert werden könnte, werden entsprechend kritischer bewertet“, so Baurek-Karlic.
Davon würden insbesondere Bereiche mit höheren technologischen und physischen Eintrittsbarrieren profitieren, darunter DeepTech, Biotechnologie, Hardware, Robotik und fortschrittliche Fertigung. „Vielleicht stehen wir vor einem goldenen Zeitalter der DeepTech-Unternehmen“, mutmaßt der Venionaire-Gründer.
Größte Runden und stärkste Länder
Diese Erwartungen würden sich in den Top-Investments des zweiten Quartals widerspiegeln: Mit Eurowind Energy (2,3 Mrd. US-Dollar, Energie- und Abfallwirtschaft), Isomorphic Laboratories (2,1 Mrd. US-Dollar, KI-Biotechnologie) und Stegra (1,6 Mrd. US-Dollar, erneuerbare Energien) seien die größten Finanzierungsrunden an Unternehmen gegangen, die nicht einfach vom Markt verdrängt werden können. Im europäischen Risikokapital-Länderranking führte einmal mehr das Vereinigte Königreich (12,3 Mrd. US-Dollar) überlegen vor Deutschland (3,6 Mrd. US-Dollar) und – überraschend dank Eurowind Energy – Dänemark (3 Mrd. US-Dollar).
(c) Venionaire Capital
Und wie geht es weiter? Baurek-Karlic analysiert: „Der Risikokapitalmarkt befindet sich momentan im Wandel. Investor:innen sind bereit, mehr Kapital zur Verfügung zu stellen, wollen dafür aber auch ein gewisses Maß an Sicherheit. Auch im dritten Quartal werden es etabliertere Unternehmen mit einem felsenfesten Geschäftsmodell leichter haben.“
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Shöpy: Grazer Startup-Onlineshop startet nun auch in Deutschland
So mancher fühlte sich im ersten Lockdown, als der Startup-Produkte-Onlineshop Shöpy launchte, an den Namen des mäßig erfolgreichen Post-Onlineshops Shöpping erinnert.
Das Duo hinter der Plattform, Christian Pittner und Thomas Leskowsky, lässt sich vom Buchstaben „Ö“ jedenfalls nicht davon abhalten, nach Deutschland zu expandieren.
Neben den üblichen Produktkategorien kann auch nach Produkten der Startup-Shows „Die Höhle der Löwen“ und „2 Minuten, 2 Millionen“ gefiltert werden.
„Durch die starke Serverstruktur hat es auch während der Ausstrahlung präsentierender Startups noch keine einzige Überlastung gegeben“, betont man bei Shöpy.
Als großen Konkurrenten sieht man beim Grazer Startup, wie schon im Frühling kundgetan, übrigens den überlegenen Weltmarktführer Amazon.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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So mancher fühlte sich im ersten Lockdown, als der Startup-Produkte-Onlineshop Shöpy launchte, an den Namen des mäßig erfolgreichen Post-Onlineshops Shöpping erinnert.
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Neben den üblichen Produktkategorien kann auch nach Produkten der Startup-Shows „Die Höhle der Löwen“ und „2 Minuten, 2 Millionen“ gefiltert werden.
„Durch die starke Serverstruktur hat es auch während der Ausstrahlung präsentierender Startups noch keine einzige Überlastung gegeben“, betont man bei Shöpy.
Als großen Konkurrenten sieht man beim Grazer Startup, wie schon im Frühling kundgetan, übrigens den überlegenen Weltmarktführer Amazon.
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