11.04.2022

SensoBalls: Mit Bällen unter den Schuhen die Sensomotorik steigern

Gleichgewichtsbälle der etwas anderen Art.
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SensoBalls, Motorik, Sensorik, Bälle zum Üben, Übungsbälle,
(c) Puls4/Gerry Frank - Die SensoBalls werden unter den Schuhen befestigt.

Der Box-Trainer Josef Pühringer aus Oberösterreich hat mit „SensoBalls“ an eigenen Gleichgewichtsbällen getüftelt. Die Bälle sollen Mobilität fördern und sensomotorische Bedingungen verbessern.

Breite Anwendung bei SensoBalls

Die Gleichgewichtsbälle werden durch eine Vorrichtung an den Füßen angebracht. Egal ob im Sitzen, im Stehen oder während der sportlichen Betätigung, Pühringer möchte durch eine breite Anwendungsvielfalt überzeugen.

Mit den SensoBalls seien Steh- und Gehübungen bis zu komplexen sportspezifischen Bewegungsabläufen möglich, sagt er. Pühringer empfiehlt für Anfänger, mit einfachen Einheiten zu beginnen – gehen am Stand etwa – und dabei einen Haltegriff oder Türschnalle in der Nähe zu haben.

Kombinieren möglich

Nach einer Eingewöhnungsphase könnten mit dem runden Trainingsgerät, laut Website, auch alle zyklischen und azyklischen Bewegungen trainiert werden. Es sei zudem möglich, Elemente aus dem koordinativen und konditionellen Bereich, zum Beispiel Schnellkraft, zu kombinieren.


Wer mehr über SensoBalls erfahren möchte, hat am Dienstagabend bei „2 Minuten 2 Millionen“ die Möglichkeit dazu. Weiters dabei: WilsonGuide, TuchQuadrat, VitaBlick und Boss Fitness.

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(c) BKA / Valentin Brauneis

Rund 60 kostenlose Bildungsangebote, mehr als 145 Kurse und über 1.200 Stunden digitale Lerninhalte: Das ist der Umfang des ersten Maßnahmenpakets der DKO-Wirtschaftsplattform, das Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll am Dienstag im Bundeskanzleramt präsentiert hat. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft unterzeichnete er den DKO-Pakt für digitale Kompetenzen.

Die Angebote sind für die gesamte österreichische Bevölkerung kostenlos und laut Staatssekretariat zu mehr als 70 Prozent orts- und zeitunabhängig online absolvierbar. Inhaltlich stehen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Programmieren, digitale Grundkompetenzen und Datenkompetenz im Mittelpunkt, ergänzt um Themen wie digitale Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit. Gebündelt werden die Angebote zentral auf der Plattform digitalaustria.gv.at. 15 Partner haben bereits konkrete Angebote in das erste Paket eingebracht.

„Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, so Pröll. Durch den Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft übernehme man „gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Standorts“.

Konzerne als Content-Lieferanten

Auffällig ist die Zusammensetzung der 30 Partner: Neben Ministerien, Sozialpartnern und heimischen Playern wie A1, ÖBB oder Dynatrace prägen vor allem US-Techkonzerne das Angebot, darunter Google, Microsoft, Amazon, Apple, IBM, Oracle und Cisco. Auch das südkoreanische Unternehmen Samsung ist dabei. Viele der eingebrachten Programme wie IBM SkillsBuild oder die Google Zukunftswerkstatt bestanden bereits und werden nun unter dem staatlichen Dach zusammengeführt. Als konkret neues Commitment kündigte Google 2.000 zusätzliche Stipendien für Google Career Certificates über die Plattform The Female Factor an.

Der Pakt selbst verfolgt drei Ziele: die digitalen Basiskompetenzen der Bevölkerung zu heben, mehr Menschen für IT-Berufe zu gewinnen und digitale Kompetenzen anhand gemeinsamer Standards vergleichbar zu machen. Als Orientierung dienen der Nationale Referenzrahmen Digitale Kompetenzen, der europäische Rahmen DigComp und das österreichische KI-Basiscurriculum.

Das Bildungsangebot ist der erste von drei Umsetzungsschritten. Im September soll ein zentraler Infopoint zu IT-Berufswegen folgen, der Informationen zu Ausbildungen mit Praxisangeboten wie Praktika und Schulbesuchen bündelt. Für November sind österreichweite Aktionstage zu KI-Kompetenzen mit Workshops und Open Company Days geplant, bei denen die Bevölkerung Künstliche Intelligenz unmittelbar ausprobieren kann.

„Die DKO-Wirtschaftsplattform ist damit nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine gemeinsame Arbeits- und Umsetzungsplattform“, so Pröll abschließend.

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