04.02.2020

Science Park Graz vergibt 12.000 Euro für die besten Gründer-Ideen

Kreative Köpfe können bei der Start-up Idea Competition des Science Park Graz bis 28. Februar ihre Ideen in insgesamt sechs Kategorien einreichen.
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Foto: Adobe Stock / AboutLife
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Der Science Park Graz organisiert jedes Jahr die Start-up Idea Competition, um Unternehmerinnen und Unternehmer aller Altersgruppen zu inspirieren und ermutigen, ihre Träume zu verwirklichen. Sie bietet die perfekte Gelegenheit, das Potenzial der eigenen Idee freizusetzen und einen Geldpreis in Höhe von jeweils 2.000 Euro in einer von sechs Kategorien zu ergattern.

+++Coronavirus: Grazer Start-up ganz vorne bei Suche nach Impfstoff+++

Gesucht werden Ideen aus den folgenden Kategorien:

  • Energie und Umwelt
  • Mobilität
  • Gesundheit
  • Gesellschaftlicher Mehrwert
  • Digitale Wirtschaft & ICT
  • Weltraum, bzw. Weltraum-Technologie im Alltag

Deadline und Ablauf der Start-up Idea Competition

Deadline für die Bewerbung ist der 28. Februar 2020. Die besten Ideen jeder Kategorie kommen in die engere Wahl, die entsprechende Shortlist wird im März 2020 verkündet.

Die selektierten Gründer werden anschließend eingeladen, die Jury in Graz mit einem 3-minütigen Pitch zu überzeugen. Bereits einige Stunden später werden die Gewinner im Rahmen einer glanzvollen Abendveranstaltung bekannt gegeben, zu der auch alle Bewerber herzlich eingeladen sind. Termin der finalen Pitching-Session inklusive der abendlichen Award-Zeremonie ist der 7. April 2020.

Fokus auf geistiges Eigentum beim Science Park Graz

Die Initiatoren der Start-up Idea Competition betonen, dass sie das geistige Eigentum der Teilnehmer sehr ernst nehmen. Jede eingereichte Idee ist durch ein None Disclosure Agreement (NDA) geschützt.

Veröffentlichungen der Ideen geschehen lediglich in enger Abstimmung mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Weitere Tipps und Details dazu gibt es unter anderem auf der Website des Österreichischen Patentamts.

Keine Startup-Gründung nötig

Außerdem wird betont, dass zwar auch bestehende Startups an dem Wettbewerb teilnehmen können, die Gründung eines Unternehmens allerdings keine Teilnahmebedingung ist – man kann also auch dann an dem Wettbewerb teilnehmen, wenn man bloß eine beeindruckende Idee hat.

Zudem ist es möglich, auch in mehreren Kategorien einzureichen. Die Idee muss außerdem nicht zwingend einen Tech-Background haben – viel wichtiger sind unternehmerische Kreativität und Innovationskraft. Auch Ideen mit alltäglichem Raumfahrtbezug (z. B. Nutzung von Navigation etc.) sind willkommen, wie etwa Satellitenprojekte.

==> Anmelden bis 28. Februar 2020 unter diesem Link

==> Nähere Informationen zum Ideenwettbewerb unter diesem Link

==> zu den Gewinnern des Vorjahres

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ReactWise
© ReactWise - CEO Alexander Pomberger (l.) und Co-Founder und CTO Daniel Wigh.

Alexander Pomberger hat in Wien an der Uni Wien und der TU studiert. Danach zog es ihn ins Ausland, zuerst zum MIT in Massachusetts und nachher nach Cambridge, wo er seinen Master bzw. sein Doktorat machte. Als organischer Chemiker hat er während einiger Industriepraktika gesehen, wie „Trial-end-error“-gestützt und teilweise ineffizient die Forschung in der pharmazeutischen Wirkstoffherstellung ist.

Während seines PhDs in Cambridge – welcher in Kollaboration mit dem Chemieriesen BASF war – hat sich der Founder Skills in der KI angeeignet und diese auf chemische Fragestellungen angewandt. Gemeinsam mit seinem Co-Founder Daniel Wigh, der in derselben Forschungsgruppe war, hat er gezeigt, wie effektiv „Bayesian Optimization“ (Anm.: sequenzielle Methode für die Optimierung von Black-Box-Funktionen) für die Beschleunigung von chemischer Prozessoptimierung sein kann: „Da die meisten Chemiker allerdings nicht programmieren können und es hier noch diese ‚Usability-Gap‘ gab, haben wir uns entschlossen unsere Expertise zu kommerzialisieren und haben ReactWise gegründet“, erklärt er.

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Die Zeit im Y Combinator bezeichnet Pomberger als produktive und intensive Tage. Er lernte, wie man als „early-stage“ sein Unternehmen formen muss, um ein Startup zu beginnen. Zu weiteren „Learnings“ zählten, mit den Kunden zu sprechen und deren Problem zu verstehen und dass man aus Fehlern mehr lerne, als aus Erfolgen. Zudem solle man sich ehrgeizige, aber erreichbare, Ziele setzen und jede Woche den Fortschritt verfolgen. „Die meisten ‚Learnings‘ jedoch kommen von anderen Foundern“, sagt Pomberger und rät: „Baue dein Netzwerk früh auf.“

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Das Londoner Startup, das mittlerweile über zwölf Kunden (zwei davon große Pharmafirmen) verfügt, entwickelte einen KI-Co-Pilot für die Optimierung eben jener chemischen Prozesse. „Wir revolutionieren die Art und Weise, wie Chemie betrieben wird, mit leistungsstarker datengetriebener Optimierung und robotergesteuerten, autonomen Laboren. Dadurch reduzieren wir Kosten in der Forschung und bringen lebensrettende Medikamente schneller auf den Markt“, sagt Pomberger. „Unsere Technologie beschleunigt die Optimierung chemischer Prozesse um das 30-fache im Vergleich zu traditionellen Methoden. Damit helfen wir Pharmaunternehmen, Kosten zu senken, die Produktion zu skalieren und die Nachhaltigkeit zu verbessern.“

Durch die Kombination von „Bayesian Optimization“, „High-Throughput-Experimentation“ (Anm.: naturwissenschaftliche Vorgehensweise, in der massiv parallelisiert Experimente durchgeführt werden) und Robotik würden die Entwicklungszeiten für die Herstellung neuer Medikamente von Monaten auf Tage reduziert werden, so der Founder.

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