03.06.2025
SCALABLE CAPITAL

Unicorn mit Ö-Co-Founder holt 155 Mio. Euro

Das FinTech Scalable Capital mit Sitz in München schließt seine bislang größte Finanzierungsrunde ab.
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Florian Prucker und Erik Podzuweit teilen sich die Rolle des CEOs bei Scalable Capital © Scalable/Fabian Zapatka
Florian Prucker und Erik Podzuweit teilen sich die Rolle des CEOs bei Scalable Capital © Scalable/Fabian Zapatka

Österreich als Standort hat bislang bekanntlich nur zwei Unicorns, also Startups mit Milliarden-Dollar-Bewertung, hervorgebracht – Bitpanda und GoStudent. International gelang es jedoch einer Reihe weiterer heimischer Gründer:innen, mit ihren Startups den Unicorn-Status zu erreichen. Prominente Beispiele sind etwa Eric Steinberger und Sebastian De Ro mit ihrem US-AI-Startup Magic, Valentin Stalf und Maximiliyn Tayenthal mit dem Berliner FinTech N26 und nicht zuletzt Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz mit dem israelischen Cyber-Security-Startup Dream.

Scalable Capital: zum Start zwei österreichische Co-Founder

Etwas weniger bekannt ist, dass auch das Münchner FinTech-Unicorn Scalable Capital mit Florian Prucker einen österreichischen Co-Founder hat. Beziehungsweise sogar zwei: Mit Patrick Pöschl war 2014 noch ein weiterer Österreicher im Gründungsteam. Er stieg aber bereits vor Erreichen des Unicorn-Status wieder aus. Heute bilden Prucker und der deutsche Co-Founder Erik Podzuweit das Führungsteam.

Bislang größte Finanzierungsrunde

Rund elf Jahre nach der Gründung untermauert der Münchner Neobroker nun seine Ambitionen und verkündet die bislang größte Finanzierungsrunde. 155 Millionen Euro kommen dabei unter dem Lead von Sofina mit Sitz in Brüssel und Noteus Partners mit Sitz in London zusammen. Zudem beteiligen sich die Bestandsinvestoren Balderton Capital, Tencent und HV Capital. Inklusive der aktuellen Runde flossen bislang 470 Millionen Euro Investmentkapital in Scalable Capital.

Investmentangebot für Privatanleger:innen

Über Scalable Capital können Privatanleger:innen in Europa in ETFs, Aktien, Fonds, Anleihen, Kryptowährungen, Derivate und Private Equity investieren. Das FinTech arbeitet dazu mit Partnerbanken zusammen. Seit Ende vergangenen Jahres betreibt das Unicorn zudem mit der „European Investor Exchange“ eine Börse für Privatanleger:innen.

Scalable-Capital-Co-Founder Prucker: „Werden weiter in unsere voll vertikalisierte Plattform investieren“

Co-Founder und Co-CEO Erik Podzuweit sieht die jüngste Finanzierungsrunde als „eine klare Bestätigung und einen wichtigen Schritt auf unserem Weg, die führende Investmentplattform für Privatanleger in Europa zu werden“. Und der österreichische Co-Founder und Co-CEO Florian Prucker kommentiert: „Kostengünstige, breit diversifizierte ETFs, der kostenlose Zugang zu Finanzwissen, auf Retail-Investoren spezialisierte Börsen und digitale Investmentplattformen wie Scalable Capital haben mit modernster Technologie den Zugang für Millionen von Privatanlegern zum Kapitalmarkt grundlegend vereinfacht. Um diese Entwicklung zu beschleunigen, werden wir mit dem zusätzlichen Kapital weiter in unsere voll vertikalisierte Plattform investieren.“

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Bernhard Niesner | (c) Busuu
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Sein eigenes Startup war das erste Investment von Business-Angel-Legende Hansi Hansmann: Mit Busuu baute Bernhard Niesner zunächst in Spanien, dann im Vereinigten Königreich eine der größten Sprachlern-Apps Europas mit mehr als 100 Millionen User:innen auf. 2021 erfolgte der Exit für umgerechnet 385 Millionen Euro (brutkasten berichtete).

Nicht nur Rendite

Bereits vor dem Exit war Niesner selbst als Startup-Investor tätig gewesen. Danach intensivierte er das mit seinem eigenen Family Office Tarifa Holding mit einem klaren Fokus: Impact-Investments in den Bereichen Klima und Bildung. „Nach meinem mehr als 400-Millionen-Dollar-Exit mit Busuu begann sich Angel-Investing etwas bedeutungslos anzufühlen“, schreibt er heute auf LinkedIn. „Was ist der Sinn darin, immer größere Renditen zu erzielen, wenn Geld machen nicht mehr der Nordstern ist?“

Das habe ihn zum Impact-Investing gebracht, so Niesner weiter. Er wolle eine positive Wirkung im sozialen und Umwelt-Bereich schaffen – und gleichzeitig trotzdem auch Rendite. „Die Idee ist einfach: Entrepreneure zu unterstützen, deren geschäftlicher Erfolg direkt mit der Schaffung einer besseren Zukunft verknüpft ist. Heute bin ich stolz, mehr als 30 Portfoliounternehmen bei dieser Mission mit meinem Kapital, meiner Erfahrung und meinem Netzwerk zu unterstützen“, schreibt der Investor.

„Bernhard ist die Art von Gründer, die wir lieben“

Nun habe er aber auch einen weiteren Job als „Teilzeit-Venture-Partner“ angenommen – ebenfalls im Impact-Bereich. Niesner startet bei Norrsken VC mit Sitz in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. „Aufbauend auf der unternehmerischen Vision von Niklas Adalberth hat Norrsken ein ganzes Ökosystem geschaffen, das Gründer dabei unterstützt, einige der weltweit größten Herausforderungen zu bewältigen – von Risikokapital und (beeindruckenden) Gründer-Hubs bis hin zu Acceleratoren und philanthropischem Engagement“, kommentiert der Investor.

Von Norrsken wiederum heißt es: „Bernhard ist immer schon die Art von Gründer, die wir lieben: tief von einer Mission angetrieben, unternehmerisch scharfsinnig und mit der seltenen Fähigkeit, Überzeugung in ein Unternehmen zu verwandeln, das tatsächlich skaliert.“

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