29.01.2021

Sara Grasel wird Chefredakteurin beim brutkasten

In eigener Sache: Die Journalistin Sara Grasel übernimmt mit 1. März die Chefredaktion des brutkastens. Neben redaktioneller Arbeit wird sie auch die Internationalisierung und die Entwicklung multimedialer Produkte weiter vorantreiben.
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Sara Grasel
Sara Grasel verfügt über eine langjährige journalistische Erfahrung | (c) der brutkasten

Die Wirtschafts- und Technologie-Journalistin Sara Grasel (36) übernimmt mit 1. März die Chefredaktion des brutkasten, Österreichs führendem Medium für die GestalterInnen der Zukunft. Dort wird sie neben redaktionellen Agenden in erster Linie den Ausbau des redaktionellen Teams, die Internationalisierung und die multimediale Produktentwicklung weiter vorantreiben.

“Als wir im Herbst 2014 als erstes tagesaktuelles Startup- und Innovationsmedium für die heimische Szene gestartet sind, war Sara einer unserer ersten Sparringspartner, bevor sie immer wieder als Autorin für uns tätig war. Es freut mich sehr, dass sie nun die Leitung unseres talentierten redaktionellen Teams übernimmt. Damit verstärken wir unsere Redaktion mit einer Top-Journalistin, die mit uns gemeinsam unsere Wachstumspläne vorantreiben wird. Sara ist eine ausgewiesene Wirtschafts- und Technologie-Expertin und eine Insiderin in der Startup- und Innovationsszene. Nebst ihrem journalistischen Handwerk, überzeugte uns vor allem auch ihr multimediales und digitales Produkt-Know-How, ihr Organisationstalent, ihre Wissbegierde und ihr unternehmerischer Geist. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr”, betont Dejan Jovicevic, Gründer und CEO des brutkastens.

Sara Grasel: Langjährige journalistische Erfahrung

Sara Grasel war zuvor elf Jahre als Redakteurin bei der renommierten Tageszeitung “Die Presse” tätig, wo sie die Themen Wirtschaft und Tech in Print- und Online behandelte. Als Online-Leiterin des Tech-Ressorts hat sie dieses entscheidend mitgeprägt, eher sie zu Trending Topics als Chefredakteurin wechselte. Grasel studierte Kunstgeschichte an der Uni Wien, Wissensmanagement an der FH Burgenland und Growth Hacking an der FH Technikum Wien.

„Ich freue mich schon sehr darauf, das motivierte und hochqualifizierte redaktionelle Team vom brutkasten leiten zu dürfen. Die Redaktion hat sich qualitativer und multimedialer Branchenberichterstattung verschrieben, die wir gemeinsam noch weiter ausbauen werden. Das Team rund um den Gründer Dejan Jovicevic hat mit dem brutkasten ein in vieler Hinsicht tolles Unternehmen aufgebaut und gezeigt, dass man auch unabhängige Medien unternehmerisch denken kann – ich finde das beeindruckend und will mit anpacken, um dem brutkasten den nächsten Wachstumsschub zu geben. Dabei werden wir sowohl die allgemeine Berichterstattung als auch die Verticles Junges Geld, EcoTech oder den TechCorner weiter multimedial ausbauen”, so die designierte Chefredakteurin.

In ihrer neuen Rolle als Chefredakteurin wird sie das Redaktionsteam weiter ausbauen | (c) der brutkasten

Weiterhin auf Wachstumskurs

Beim brutkasten stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum, Vertikalisierung und Internationalisierung. Im Jahr 2020 konnte die gesamte brutkasten Gruppe ein 60 %-iges Umsatzwachstum vorweisen. Der Traffic auf www.derbrutkasten.com wurde auf durchschnittlich 220.000 monatliche Unique Clients mehr als verdoppelt, auch der Traffic des deutschen Medienportfolios der brutkasten Gruppe,  www.startingup.de und www.gründerberater.de ist weiter gewachsen. Ebenso wurden neue Podcast Formate gelauncht und die bestehenden Videoformate erweitert. Der brutkasten hat auch seinen Platz 1 bei LinkedIn, der führenden Social-Media-Plattform mit B2B-Fokus, unter heimischen Fachmedien weiter organisch ausgebaut. 

Überdies hat sich der brutkasten mit der Umsetzung von knapp 90 Events zum führenden End-to-end-Anbieter für virtuelle und hybride Events im DACH-Raum entwickelt. Und auch die Job- und Employer-Branding-Plattform verzeichnete starke Zuwächse sowohl bei BewerberInnen als auch bei RecruiterInnen. 

„Wir bleiben auch im Jahr 2021 in allen drei Geschäftsbereichen auf Wachstumskurs, sowohl in Österreich als auch in Deutschland: Media, virtuelle Events und Job- und Employer-Branding-Plattform. Gleichzeitig festigen wir weiter unser Fundament und richten die Organisation für Skalierung aus. Wir wollen nicht nur das führende Medium für die GestalterInnen der Zukunft in Europa sein, sondern auch der weltbeste Arbeitgeber und eine Organisation, die viele neue Top Talente verträgt. Daran arbeitet unser bald 30-köpfiges, hochqualifiziertes Team gemeinsam mit viel Spaß und voller Motivation unermüdlich weiter”, so Jovicevic abschließend. 

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signteq-Gründer Simon Schnabl | © Daniel Willinger | dwphoto.at
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Digitale Identifikation, regulatorische Prüfungen (u.a. KYC und KYB) und rechtsgültige digitale Verträge – damit überzeugte das 2019 gegründete Wiener RegTech-Unternehmen schon bislang Banken wie die Raiffeisen Bankengruppe und die Bawag, Versicherungen wie Wüstenrot, Fintechs wie froots und Conda, Krypto-Unternehmen wie Cryptonow und WhiteBIT und öffentliche Institutionen wie Wiener Wohnen. Neben Österreich ist man etwa auch in Deutschland, der Schweiz und mehreren Ländern in Südost- und Osteuropa aktiv.

„Know Your Agent“ als zusätzliches Geschäftsfeld

Eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung des Angebots soll nicht nur die European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet) spielen, die bis Ende dieses Jahrs von allen EU-Staaten bereitgestellt werden muss. Mit „Know Your Agent“ (KYA) will signteq auch ein zusätzliches Geschäftsfeld aufbauen, das den Boom-Bereich Agentic AI aus RegTech-Perspektive adressiert. „Heute müssen Unternehmen wissen, wer ihr Kunde ist. Morgen müssen sie zusätzlich wissen, welcher KI-Agent für wen handelt, wozu er berechtigt ist und wer dafür verantwortlich ist“, erläutert Simon Schnabl, Gründer und Geschäftsführer von signteq.

Steinberger, Giretzlehner, Compass-Verlag u.a. investieren

Für diese Pläne und die weitere internationale Expansion holte sich signteq nun eine nicht genau bezifferte siebenstellige Kapitalspritze. Mit OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger gewann das Unternehmen dabei nicht nur einen denkbar prominenten Investor, sondern auch eine der international zentralen Figuren im neuen Zielmarkt Agentic AI. Hinzu kommen in der aktuellen Runde der bereits seit 2024 beteiligte Compass-Verlag, Runtastic-Mitgründer René Giretzlehner, die Franz-MayrMelnhof-Saurau Beteiligungs GmbH und weitere nicht genannte Investor:innen.

Steinberger kommentiert in einem Statement: „KI-Agenten werden schon bald eigenständig für Menschen und Unternehmen handeln. Damit wird Vertrauen zur Schlüsselfrage: Wer steckt hinter einem Agenten – und was darf er? signteq baut dafür heute schon die Infrastruktur und denkt digitale Identität konsequent weiter: von Know Your Customer zu Know Your Agent. Diese Kombination aus starkem Kerngeschäft und klarer Zukunftsvision hat mich überzeugt.“

„Was wir in Österreich aufgebaut haben, skalieren wir jetzt international“

„Digitale Identität ist längst zu einer zentralen Infrastruktur für digitale Geschäftsmodelle geworden. Was wir in Österreich gemeinsam mit Banken, Versicherungen, Technologieunternehmen und der öffentlichen Hand aufgebaut haben, skalieren wir jetzt international – mit Europa als starkem Ausgangspunkt“, kommentiert Gründer Simon Schnabl. Zugute kommen sollen dem Unternehmen neben der erwähnten EUDI-Wallet, die Teil der eIDAS 2.0-Verordnung ist, noch weitere Regulierungen aus diesem Gesetzespaket sowie die kommendes Jahr anwendbare europäische Geldwäscheverordnung AMLR.

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