02.12.2025
STRATEGISCHE PARTNERSCHAFT

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

Eine strategische Partnerschaft des Salzburger Unternehmens Amrax mit dem deutschen Elektriker-Software-Anbieter Ziemer soll die digitalen Workflows für Elektriker:innen deutlich vereinfachen.
/artikel/salzburger-metaroom-schliesst-luecke-zwischen-baustelle-und-software-mit-iphone
Martin Huber und Hans Schlick
Die Amrax-Gründer Martin Huber und Hans Schlick | (c) Metaroom by Amrax

Ein iPhone Pro oder ein iPad Pro – das ist die gesamte Ausrüstung, die man braucht, um mit der Software Metaroom des Salzburger Unternehmens Amrax ein 3D-Modell eines Raums zu erstellen – brutkasten berichtete bereits. Diese Modelle können dann in bislang mehr als 30 Formaten exportiert werden. Einsatzgebiete sind etwa Architektur, Bauwesen, Facility Management, Holzverarbeitung und Energieberatung.

„Nahtloser digitaler Workflow“ für Elektriker:innen

Durch eine strategische Partnerschaft kommt nun ein weiterer spezifischer Usecase dazu. Amrax kooperiert mit der deutschen Ziemer GmbH Elektrotechnik & Softwareentwicklung, die sich auf Software-Anwendungen für Elektriker:innen spezialisiert hat. Durch die Integration der beiden Lösungen können künftig Metaroom-Modelle in der Ziemer Software etwa für Leitungsführung, Installationsplanung oder Dokumentation genutzt werden. Ziel sei ein „nahtloser digitaler Workflow“, bei dem aufwändige manuelle Arbeitsschritte wegfallen.

„Schritt von der Baustelle ins CAD war bisher ein Engpass“

„Viele Fachbetriebe setzen auf digitale Lösungen, doch der Schritt von der Baustelle ins CAD [Anm. Computer-Aided Design] war bisher ein Engpass“, sagt Thomas Schönfelder, CEO von Ziemer. „Die Kombination aus Metaroom und Ziemer Software erleichtert den Einstieg in einen durchgängig digitalen Workflow für das Elektrotechnikerhandwerk. Anwender erhalten in kürzester Zeit präzise Geometriedaten, die sie ohne Mehraufwand in ihre Planung übernehmen können“, erklärt Martin Huber, CEO von Amrax.

Deine ungelesenen Artikel:
09.09.2026

ParityQC-Jahresabschluss: Innsbrucker Quanten-Scaleup machte 2025 fast 1,5 Mio. Euro Gewinn

ParityQC verkündete zuletzt weitere große Projekte. Schon in den Zahlen der vergangenen zwei Jahre drückt sich der Zugang des Quanten-Unternehmens in solider Profitabilität aus.
/artikel/parityqc-jahresabschluss-innsbrucker-quanten-scaleup-machte-2025-fast-15-mio-euro-gewinn
09.09.2026

ParityQC-Jahresabschluss: Innsbrucker Quanten-Scaleup machte 2025 fast 1,5 Mio. Euro Gewinn

ParityQC verkündete zuletzt weitere große Projekte. Schon in den Zahlen der vergangenen zwei Jahre drückt sich der Zugang des Quanten-Unternehmens in solider Profitabilität aus.
/artikel/parityqc-jahresabschluss-innsbrucker-quanten-scaleup-machte-2025-fast-15-mio-euro-gewinn
Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

In der öffentlichen Wahrnehmung ist Quantencomputing nach wie vor eine Zukunftstechnologie. In der Breite ist diese definitiv noch nicht angekommen. Entsprechend sind auch viele Startups in dem Feld noch die klassische Wette auf die Zukunft, wie sie im Hightech-Bereich üblich ist: massive Forschungsausgaben und noch keine Umsätze. Dass es aber nicht so sein muss, beweist das Innsbrucker Quanten-Scaleup ParityQC.

Dieses legte nun seinen Jahresabschluss für 2025 vor. Als GmbH und „kleine Kapitalgesellschaft“ gelten dabei eingeschränkte Berichtspflichten – so muss etwa die Gewinn- und Verlustrechnung nicht veröffentlicht werden. Aus dem Bericht lässt sich der Gewinn aber (im Gegensatz zum Umsatz) genau ableiten.

1,46 Millionen Euro Gewinn mit nur 27 Mitarbeiter:innen

ParityQC stand demnach 2025 bei einem Bilanzgewinn von knapp über drei Millionen Euro. Abzüglich des Gewinnvortrags ergibt sich ein Jahresüberschuss von etwa 1,46 Millionen Euro – und das mit 27 Mitarbeiter:innen. Bereits im Jahr 2024 hatte das Scaleup einen Gewinn von rund 1,36 Millionen Euro zu Buche stehen.

Die Umsätze lassen sich dagegen – wie erwähnt – nicht aus dem Bericht ableiten. Bekannt ist, dass ParityQC an mehreren Großaufträgen im Quantenbereich beteiligt ist. Brutkasten berichtete zuletzt Ende Juni über einen 35-Millionen-Euro-Deal mit der deutschen Cyberagentur, der Innovationsabteilung des deutschen Verteidigungsministeriums.

Fast 14 Millionen Euro liquide Mittel

Neben den Gewinnen sind auch die liquiden Mittel, die aus dem Bericht hervorgehen, beachtlich. Diese betrugen mit Abschluss 2025 fast 14 Millionen Euro und damit fast 93 Prozent der Bilanzsumme von rund 15 Millionen Euro. Mit rund 12,6 Millionen Euro Eigenkapital kommt ParityQC zudem auf eine Eigenkapitalquote von 83,7 Prozent. Und schließlich: Kapitalrücklagen von 9,49 Millionen Euro, die schon 2024 zu Buche standen, blieben unangetastet.

Eine logische Ableitung aus all den Zahlen: Das Kapital aus der großen (nicht konkret bezifferten) Finanzierungsrunde 2024 – brutkasten berichtete – wurde kaum bis gar nicht gebraucht. Auch das ist für Scaleups im Hightech-Bereich alles andere als üblich.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Salzburger Metaroom schließt Lücke zwischen Baustelle und Software mit iPhone