01.10.2019

NÖ Krypto-FinTech Salamantex kooperiert mit der deutschen WEG Bank AG

Das niederösterreichische FinTech Salamantex und der unter dem Markennamen TEN31 agierende FinTech-Arm der deutschen WEG Bank AG haben heute, Dienstag, eine gemeinsame Kooperation bekannt gegeben. Durch die Zusammenarbeit möchte die Bank für Einzelhändler eine neue Form der Kryptobezahlung anbieten.
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salamantex
(c) salamantex

Das niederösterreichische FinTech Salamantex bietet einen All-in-one Krypto-Payment-Service für Händler an. Dieser soll Kunden das Bezahlen mit Kryptowährungen ermöglichen. Zu den Kunden zählen beispielsweise A1. Seit Sommer diesen Jahres bietet der Mobilfunkanbieter die Payment-Lösung von Salamantex in seinen Shops an, damit Kunden über eigene Bezahl-Terminals mit Kryptowährungen bezahlen können – der brutkasten berichtete.

+++ Payment-Service: A1 kooperiert mit NÖ-Krypto-Startup +++

Kooperation mit WEG Bank AG

Wie heute, Dienstag, bekannt wurde, ist Salamantex mit der deutschen WEG Bank AG eine Kooperation eingegangen – genauer gesagt mit dem unter dem Markennamen TEN31 agierenden FinTech der Bank.

Mit dem FinTech vereint die auf Immobilienwirtschaft spezialisierte WEG Bank AG laut eigenen Angaben inbesondere Blockchain basierte Anwendungen. Dafür arbeitet TEN31 mit Startups und Unternehmen aus der FinTech- und Kryptowährungsbranche zusammen – neuerdings auch mit dem niederösterreichischen Startup Salamantex.

Flächendeckende Verbreitung

In einer Aussendung heißt es: „Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen ermöglicht eine flächendeckende Verbreitung des von Salamantex gestellten Bezahlsystems in Verbindung mit dem bankrechtlich, regulierten Rahmen der TEN31.“ Zudem kommt zu Testzwecken ein Sandbox-Modell in enger Abstimmung mit der deutschen BaFin zur Anwendung.

Erste Gespräche mit Interessenten aus dem Einzelhandel werden laut der WEG Bank AG und Salamantex bereits geführt. Bis Ende Oktober nimmt TEN31 Bewerbungen aus dem Einzelhandel entgegen, um als Mitglied in die Testgruppe aufgenommen zu werden.

Salamantex sichert den Kurs

Um Händlern die nötige Sicherheit zu bieten, sichert das System von Salamantex den Kurs der gewählten Kryptowährung innerhalb eines gewissen Zeitraums. Außerdem hat der Händler laut dem FinTech die Möglichkeit frei zu entscheiden, ob er Kryptowährungen halten oder sich die Beträge in Fiat-Geld (Euro) ausbezahlen lassen möchte. Dadurch sollen Händler Kryptobezahlungen nutzen können, ohne auf die Sicherheit des Euros auf ihren Konten verzichten zu müssen, so Salamantex.

Vorstellung der neuen Kryptobezahlung

Die neue Kryptobezahlung wird offiziell im Rahmen einer Gerätepräsentation am 16. Oktober in München vorgestellt. Diese findet um 17:30 Uhr im Vienna House easy München statt. Interessierte können sich für die Produktvorführung unter [email protected] anmelden.


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Foto: epilogy.photography

Während der ViennaUP wurde Wien einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Startup-Welt. Inmitten dieser Woche voller Begegnungen, Ideen und Innovationen setzte ein Event einen ganz besonderen Akzent: Im Wien Museum, mit weitem Blick über den Karlsplatz, kamen zahlreiche Founder, Investor:innen, Corporate-Partner und Wegbegleiter:innen zusammen, um ein Jubiläum zu feiern, das sinnbildlich für den internationalen Fokus des österreichischen Innovationsstandorts steht: 10 Jahre Global Incubator Network Austria (GIN).

Schon beim Eintreten wurde spürbar, was GIN über das vergangene Jahrzehnt ausgemacht hat – das Zusammenspiel aus österreichischen Wurzeln und globaler Reichweite. Gründer:innen aus Wien trafen auf asiatische Startups, die diese Woche in der Stadt zu Gast waren, um in Europa Fuß zu fassen.

Foto: epilogy.photography

Eine von ihnen war Nga Chi Lydia Yip, Co-Founderin und CSO von Elleon Biotech aus Hongkong. Ihr Startup hat ein Reagenz entwickelt, mit dem sich markierte Zellen – etwa Krebs- oder virusinfizierte Zellen – mit bloßem Auge oder per Smartphone sichtbar machen lassen, ganz ohne teure Mikroskope oder geschultes Personal. „Ich habe in den letzten Tagen mehr wertvolle Leads getroffen als in zwei Jahren in Hongkong“, erzählte sie. Über das GIN-Programm war sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Antikörper-Produktion – und wurde bei einem der Networking-Momente tatsächlich fündig. „Ich liebe den Vibe hier. Die Leute sind wirklich da, um einander zu helfen.“

Genau diese Atmosphäre baut GIN seit 2016 systematisch auf: Verbindungen, die weit über ein einzelnes Programm oder eine Delegationsreise hinausreichen.

Ein Jahrzehnt Brückenbauen zwischen Österreich und Asien

Seit seiner Gründung 2016 verfolgt GIN ein klares Ziel: innovative Startups beim internationalen Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig Österreich als zentralen Innovationsstandort zu stärken. Unter dem Leitgedanken „Connecting the Circles of Growth“ hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das weit über klassische Förderprogramme hinausgeht.

Die Bilanz nach zehn Jahren spricht für sich: 756 unterstützte Startups, 71 internationale Programm-Batches, 7 zentrale Partnerregionen und über 30 internationale Innovationspartner. Im Zentrum stehen die beiden Programme GO ASIA und GO AUSTRIA, die den Austausch in beide Richtungen ermöglichen – ein zweiseitiger Ansatz, der GIN zu einer einzigartigen Brückenbauerin macht. Geschichten wie jene von Elleon Biotech zeigen, was das konkret bedeutet.

Foto: epilogy.photography

Zur Beginn reflektierten Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG) und Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer aws) über die Vision hinter GIN, die gemeinsame Steuerung der beiden Programme und den Blick nach vorne. „Zehn Jahre Global Incubator Network Austria bedeuten zehn Jahre messbaren Impact für das österreichische Startup-Ökosystem und weit darüber hinaus“, betont Henrietta Egerth. „Allein am aktuellen GIN-Programm nehmen 56 Startups aus sieben asiatischen Zielregionen teil – mehr als jemals zuvor.“

Panel: Local Roots, Global Reach

Unter dem Titel „Local Roots, Global Reach: The New Rules of Internationalization“ diskutierte ein hochkarätig besetztes Panel die veränderten Spielregeln internationaler Expansion. Marcus Berger (CEO, Aviloo), Ayashi Das Majumder (Co-Founderin & COO, Sensegrass), Markus Lang (General Partner, Speedinvest) und Andreas Mühlberger (Infineon Technologies Austria) brachten vier sehr unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die zentrale Botschaft: Für einen kleinen Exportmarkt wie Österreich ist Internationalisierung essenziell – gleichzeitig aber komplexer geworden, und sie gelingt nur durch starke Partnerschaften und langfristige Begleitung.

Foto: epilogy.photography

Workshop: Impulse für die nächsten zehn Jahre

Im interaktiven Workshop-Teil, moderiert von Viktoria Ilger (Venture Clienting Austria), wurden die Gäste selbst zu Mitgestaltenden. An mehreren Tischen diskutierten sie in kleinen Runden über die zentralen Fragen rund um Internationalisierung. Begleitet wurde der Nachmittag von einem Live-Graphic-Recording-Team, das die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse in Echtzeit visuell festhielt – ein wachsendes Bild, das ebenso entstand wie die Insights selbst und am Ende eindrucksvoll präsentiert wurde.

Foto: epilogy.photography

Blick nach vorne: Indien als nächster Meilenstein

Mit der geplanten Erweiterung von GIN GO ASIA nach Indien ab 2027 wurde ein klares Signal für die nächste Phase gesetzt. Bereits heute holt das aktuelle GO AUSTRIA Programm sieben indische Deep-Tech-Startups nach Österreich. Indien zählt mittlerweile über 130 Startup-Unicorns und entwickelt sich mit enormer Dynamik zu einem der wichtigsten Technologie- und Wachstumsmärkte der Welt. Mit der India-Austria Startup Bridge wurde bereits vor zwei Jahren ein erstes Instrument geschaffen, um indische Startups nach Österreich zu holen – ab 2027 öffnen sich die Türen gezielt auch für österreichische Startups in diesen Zukunftsmarkt. So festigt GIN Österreichs Rolle als europäisches Gateway für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

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Zum Abschluss wurde sichtbar, was GIN über die Zahlen hinaus ausmacht: eine globale Community aus Foundern, Partner:innen, Mentor:innen und Freund:innen. In einem Happy-Birthday-Video schickten Wegbegleiter*innen aus aller Welt ihre Glückwünsche. Das GIN-Team kam auf die Bühne, die Gläser wurden erhoben – und der Nachmittag mündete in eine Feier, die anschließend bei GIN & Friends am Karlsplatz ihre Fortsetzung fand. Für Lydia Yip stand da nur noch ein letztes Meeting an, bevor auch sie dazustieß: „Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschäftsreise so viel Freude macht.“


Das Global Incubator Network Austria (GIN) ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. Ziel ist es, Start-ups, Investor:innen und Innovationspartner:innen international zu vernetzen und den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

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