30.09.2020

Robo Wunderkind: Neuerungen erleichtern Kompatibilität mit Lego

Robo Wunderkind hat seine Roboter-Kits Explorer Lite, Explorer Prime und Explorer Pro weiterentwickelt, um Kindern durch das Programmieren von Robotern das spielende Erlernen von MINT-Fähigkeiten zu erleichtern. Und um die Kits besser mit Lego zu kombinieren.
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Robo Wunderkind, Lego, Apps, Kits, MINT
(c) Victoria Poliakova - Robo Wunderkind legt mit neuen Kits den Fokus auf MINT-Skills für Kinder.

Mit dieser Neuerung von Robo Wunderkind sollen sich Kindern noch mehr Möglichkeiten eröffnen und deren Problemlösungskompetenz sowie kognitive Fähigkeiten gefördert werden. Denn heutzutage schein es eine Selbstverständlichkeit wenn Kinder bereits vor der Schulzeit erste Einblicke ins Lesen, Schreiben und Rechnen von den Eltern mitbekommen. Einig ist man sich jedoch auch, dass zukünftig digitale Fähigkeiten ebenso einen wichtigen Aspekt für die neuen Arbeitswelten spielen werden. Ein Ansatz, der Robo Wunderkind dazu verleitet, Kinder in diese Richtung zu unterstützen.

MINT-Skills steigern durch Robo Wunderkind

Beim Tech-Unternehmen nehmen deswegen Roboter eine immer entscheidendere Rolle ein. Mit den Kits von Robo Wunderkind sollen Kinder unter anderem das Programmieren der „künstlichen Freunde“ erlernen. So sollen Eltern und Pädagogen bereits früh Grundlagen für die Entwicklung von MINT-Fähigkeiten legen.

Das Bausteinprinzip verfeinert dabei die motorischen Fähigkeiten und das räumliche Denken der Kinder. Die Module sind dabei einfach gehalten.

Roboter an den Schulen

Die Robo Wunderkind-Apps sollen zudem das logische und abstrakte Denken der Kinder schulen, sowie ihre Fähigkeit zur Planung und intelligenten Lösung von Aufgaben anheben. Mittlerweile kommen die Roboter aber nicht nur als Spielzeug zum Einsatz, sondern unterstützen auch den Unterricht an Schulen. Pädagogen nutzen die Roboter, um den Schülern mathematische sowie IT-Grundkenntnisse zu vermitteln.

Visuelle Programmierung

Konkret können Kinder aus den Kits von Robo Wunderkind einen Roboter bauen, den sie per App steuern und durch ihr Zimmer flitzen lassen. Die Sets enthalten unter anderem auch Baublöcke, einen intelligenten Motor und Entfernungssensoren. Die Nachwuchs-Entwickler haben sogar die Möglichkeit, den Roboter über visuelle Programmierung so einzustellen, dass dieser selbstständig Hindernisse erkennt.

Noch besser mit Lego kompatibel

Zudem verbesserten die Designer die Kompatibilität der Bauteile mit Lego, indem sie die Seiten so abgeflacht haben, dass die Kinder ihre Roboter leichter mit den beliebten Spielsteinen erweitern können. Die Module der dritten Generation besitzen zusätzlich eine optimierte Haptik und bieten mehr Platz, um die verschiedenen Sensoren anzuschließen.

Drag-and-Drop-Funktion

Dabei ermöglicht die App „Robo Live“ die Fernsteuerung der Roboter und die Kinder können sie über sehr übersichtliche Drag-and-Drop-Funktionen bedienen. „Robo Code“ geht sogar einen Schritt weiter: Mit dieser Anwendung sollen Kinder spielerisch die ersten Grundlagen der Programmierlogik kennenlernen.

Programmierbefehle möglich

Die neue und ebenfalls kostenlose App „Robo Blockly“ adressiert Kinder ab acht Jahren, die damit unterschiedliche blockbasierte Programmierbefehle erlernen und einen komplexen Code für ihren Roboter schreiben können.

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Cyber-Attacken, Cybersecurity, KI-Scam
© KPMG/Eva Kelety - (v.l.) Andreas Tomek, Michael Höllerer und Robert Lamprecht.

Cyberangriffe auf heimische Unternehmen sind in den vergangenen zwölf Monaten – auch wenn diese bereits auf hohem Niveau waren – noch einmal mehr geworden. 25 Prozent der Befragten in einer aktuellen KPMG-Studie sagen, dass Cyberangriffe auf ihr Unternehmen stark bzw. eher zugenommen haben. Jeder achte registrierte Cyberangriff war dabei erfolgreich und überwand die Sicherheitsbarrieren der Unternehmen. Der Trend, der sich abzeichnet: Cyberangriffe werden effizienter, nicht harmloser. Heute dominieren unauffällige und mit KI strategisch orchestrierte Angriffe das Bild.

Diese Erkenntnisse aus der KPMG-Studie lassen sich mit einem konkreten Beispiel der jüngsten Vergangenheit gut belegen und zeigen, wie gefährlich Unachtsamkeit in so einem Fall sein kann.

Niederösterreichisches Startup als jüngstes Beispiel

Letzte Woche wurde – wie brutkasten berichtete – das NÖ-Kindermöbel-Startup poptop Opfer eines KI-Scams. Und überwies 41.000 Euro an eine dubiose US-Firma. Dabei wurden interne Zahlungsfreigaben per KI-generierter Mail täuschend echt imitiert. Man konnte den überwiesenen Betrag mithilfe der Bank zurückbekommen.

Doch KI- und Cyberangriffe kommen nicht nur über E-Mail, wie die Untersuchung weiter ausweist.

Die Top-Angriffsarten sind in diesem Jahr Malware über E-Mail-Anhänge (von 78 Prozent der Unternehmen berichtet), (Spear-)Phishing über Links (69 Prozent), die Ausnutzung von Hardware-/Software-Schwachstellen (58 Prozent), Business-E-Mail-Compromise, also CEO-/CFO-Fraud (57 Prozent), sowie Scam-Anrufe (52 Prozent).

Abgenommen haben im Vergleich zum Vorjahr Denial-of-Service-Attacken, Scam-Anrufe und (Spear-)Phishing-Angriffe. Gestiegen sind unter anderem die Umgehung der Multifaktor-Authentifizierung (MFA) sowie Angriffe gegen Industriesteuerungsanlagen (OT).

Neu hinzugekommen ist das Ausnutzen von Hardware-/Software-Schwachstellen, was verdeutlicht, dass KI die Art der Angriffe in den letzten zwölf Monaten wesentlich verändert hat.

  • Die Hälfte aller Angriffe (50 Prozent) lässt sich auf organisierte Kriminalität zurückführen.
  • Jeder zehnte Angriff wird von staatlich unterstützten Akteuren ausgeführt.
  • Jedes vierte von Ransomware betroffene Unternehmen gibt an, die Lösegeldforderungen bezahlt zu haben.
  • In 40 Prozent der Angriffsfälle war ineffektives Patch-Management das Einfallstor.

Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln

„Wir stehen mit KI an einem Wendepunkt und bewegen uns weg von einer Welt, die auf klaren Regeln, bekannten Mustern und nachvollziehbaren Reaktionen basiert, hin zu Systemen, die Entscheidungen zunehmend autonom treffen und die wir nicht immer vollständig nachvollziehen können. Die zentrale Frage ist daher nicht nur, ob KI eingesetzt wird, sondern ob sie steuerbar bleibt“, beschreibt KPMG-Partner und Studienautor Robert Lamprecht die aktuelle Lage.

Besonders kritisch sei zudem die Verkürzung der Zeitspanne zwischen dem Auffinden von Schwachstellen und deren Ausnutzung durch die Angreifer. Was früher Tage oder Wochen gedauert hat, kann heute in wenigen Stunden passieren. Gleichzeitig herrsche in Unternehmen eine spürbare Skepsis, ob KI tatsächlich zur Verbesserung der Cybersicherheit beiträgt (nur 33 Prozent Zustimmung), da die Vorteile aktuell stärker aufseiten der Cyberkriminellen gesehen werden.

  • Für jedes zweite befragte Unternehmen (50 Prozent) stellen KI-unterstützte Cyberangriffe die größte Herausforderung dar.
  • 47 Prozent geben an, dass bei Cyberangriffen gegen ihr Unternehmen verstärkt KI eingesetzt wird. 28 Prozent haben sich mit dem Einsatz von KI zur Verbesserung der eigenen Cybersicherheit beschäftigt.
  • Bei 61 Prozent führten Anwender:innenfehler bei der Nutzung von KI zu Cybersicherheits- und Datenschutzvorfällen sowie Know-how-Abfluss.

Laut der, zum elften Mal in Folge veröffentlichten, Studie bringen zudem KI-Systeme und zunehmende Vernetzung Unternehmen unter Druck, da Kontrolle und Überblick über komplexe Abhängigkeiten schwinden. Besonders die Lieferkette gilt als kritisches Einfallstor: Angreifer nutzen gezielt schwache Glieder im IT-Ökosystem, wodurch ganze vernetzte Strukturen gefährdet werden.

So waren bei 39 Prozent der Unternehmen die eigenen Dienstleister oder Lieferanten innerhalb der letzten zwölf Monate Opfer eines Cyberangriffs; bei weiteren 14 Prozent gab es zumindest einen entsprechenden Verdacht. Derartige Vorfälle bleiben oft nicht ohne direkte Konsequenzen für die Auftraggeber: Mehr als jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) berichtet, dass ein Vorfall bei einem Dienstleister oder Lieferanten in der Folge auch zu einem Angriff auf das eigene Haus geführt hat. Dementsprechend groß ist die Verunsicherung hinsichtlich der IT-Sicherheit in der Lieferkette. 31 Prozent der Betriebe treibt die Sorge um, dass ihre Zulieferer nicht dieselben hohen Sicherheitsstandards einhalten wie sie selbst und dadurch zu einem gefährlichen Einfallstor für Angreifer werden.

„Es geht nicht darum, Lieferanten als Risiko zu sehen. Entscheidend ist die Erkenntnis, dass unsere Vernetzung unsere größte Stärke und gleichzeitig unsere größte Verwundbarkeit ist“, betont KPMG-Partner Andreas Tomek.

Digitale Souveränität als Antwort auf Cyber-Attacken

Digitale Souveränität – so der Bericht weiter – sei ein Eckpfeiler wirksamer Cybersicherheit: Nur wer Kontrolle über Daten und Infrastruktur behalte, könne Abhängigkeiten reduzieren und im Ernstfall handlungsfähig bleiben. Laut Studie sind jedoch 70 Prozent der Unternehmen stark von digitalen Technologien aus dem Ausland abhängig, 69 Prozent beziehen Cybersicherheitsanwendungen von dort – und mehr als die Hälfte könnte im Ernstfall nicht länger als drei Monate ohne diese auskommen.

Außerdem ende Cybersicherheit nicht bei technischen Schutzmaßnahmen: Fallen Cloud-Lösungen oder Plattformen plötzlich aus, geraten Unternehmen schnell in reale Existenzprobleme. Andreas Tomek dazu: „Für digitale Souveränität ist es notwendig, dass Unternehmen ihre strategische Ausrichtung neu denken und Abhängigkeiten klar identifizieren und analysieren.“

Staat doch gefragt

All dies sowie steigende Komplexität und Dynamik der Bedrohungslage führen den Autoren zufolge zu einer zentralen Erkenntnis: Cybersicherheit sei nicht länger ein optionales Investitionsthema, sondern eine Voraussetzung für stabile Geschäftsmodelle in einer digitalisierten Wirtschaft.

Unternehmen sehen hierbei den Staat zunehmend als aktiven Partner in Sachen Cybersicherheit: „Wir brauchen nicht nur das Miteinander von Unternehmen, Behörden sowie Forschungs- und Technologieeinrichtungen auf nationaler Ebene: Vielmehr braucht es eine gemeinsame europäische Kraftanstrengung in einem geopolitisch volatilen Umfeld, um die digitale Sicherheit von Unternehmen zu unterstützen“, sagt Michael Höllerer, Präsident des KSÖ (Kompetenz­zentrum Sicheres Österreich) und aktuell noch Generaldirektor von Raiffeisen NÖ-Wien.

„Eine Welt, in der wir den Angreifern gezeigt haben, wie schnell verwundbar wir sind“

Und Robert Lamprecht ergänzt: „Es ist eine Welt, in der wir den Angreifern gezeigt haben, wie schnell wir heute verwundbar sind. Im Wettlauf gegen die Cyberkriminellen sind wir um viele Plätze zurückgefallen, und das Momentum liegt eindeutig auf der Seite der Angreifer. Angriffe werden dort erfolgreicher, wo Verteidigung zu spät, zu langsam oder zu bequem ist. Das ist kein Grund für Alarmismus, aber ein guter Grund für Cybersecurity. Wer hier noch auf Zeit spielt, wird irgendwann überholt. Nicht die Bedrohung ist neu. Neu ist nur die Geschwindigkeit. Die entscheidende Frage für Unternehmen lautet heute nicht mehr, ob sie in Cybersicherheit investieren sollen, sondern ob sie es sich leisten können, es nicht zu tun.“

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Robo Wunderkind: Neuerungen erleichtern Kompatibilität mit Lego

  • Mit der Neuerung von Robo Wunderkind sollen sich Kindern noch mehr Möglichkeiten eröffnen und die Problemlösungskompetenz, sowie die kognitiven Fähigkeiten der Kinder zu fördern.
  • Heutzutage schein es eine Selbstverständlichkeit wenn Kinder bereits vor der Schulzeit erste Einblicke ins Lesen, Schreiben und Rechnen von den Eltern mitbekommen.
  • Ein Ansatz, der Robo Wunderkind dazu verleitet Kinder in diese Richtung zu unterstützen.
  • Mit den Kits von Robo Wunderkind sollen Kinder das Programmieren von Robotern erlernen.
  • Das Bausteinprinzip verfeinert dabei die motorischen Fähigkeiten und das räumliche Denken der Kinder.
  • Die Robo Wunderkind-Apps sollen zudem das logische und abstrakte Denken der Kinder schulen, sowie ihre Fähigkeit zur Planung und intelligenten Lösung von Aufgaben anheben.

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