17.07.2023

Riesenzwerg: Salzburger Startup entwickelt neues Trage-System für Kinder auf Schultern

Thomas Amerijan aus Obertrum hat Riesenzwerg gegründet und beginnt nun mit dem Verkauf seines selbst entwickelten Kindertragesystems.
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Riesenzwerg, free on shoulders
(c) Riesenzwerg - Das Kindertragesystem von Riesenzwerg ermöglicht freie Hände .

Das Salzburger Startup Riesenzwerg mit Sitz in Obertrum hat ein neuartiges System zum Tragen von Kindern auf der Schulter entwickelt. Hierbei sitzen die Kleinen oben, während die Hände der Eltern frei bleiben.

Riesenzwerg: In 157 Ländern patentiert

Die neue Kindertragehilfe, bestehend aus zwei Beinmanschetten und einem Tragegurt, sei einfach anzulegen und mit einem Rucksack kombinierbar. Ein internationales Patent schützt die Eigenentwicklung in 157 Ländern der Welt.

Erfinder Thomas Amerijan über die Markteinführung von ‚free on shoulders‚ nach rund zweijähriger Entwicklungszeit: „Die Idee dazu ist aus eigenem Bedarf entstanden“, sagt er. „Unsere Kinder wollten bei Wanderungen oder Spaziergängen immer wieder mal auf der Schulter getragen werden. Störend war dabei, dass man die Kinder mit den Händen festhalten musste und diese nicht für andere Tätigkeiten, wie das Schieben eines Kinderwagens, zur Verfügung hatte“

Nachhaltigkeit

Amerijan suchte im Internet nach einer Lösung. Er fand nichts und entwickelte deshalb sein Kindertragesystem.

Riesenzwerg legt bei seiner Arbeit großen Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität. So wird die Kindertrage in den Geschützten Werkstätten Salzburg in Handarbeit hergestellt. Die dafür benötigten Materialien werden zur Gänze aus Ländern der Europäischen Union zugekauft. Die Qualitätskontrolle und technische Abnahme erfolgte durch die Prüf- und Zertifizierungsstelle TÜV-Süd in München.

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Christoph Knogler, CEO von KEBA (links) und Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik (rechts). (c) KEBA

Das 1987 nahe Dijon gegründete Unternehmen Transtechnik hat sich auf passgenaue Automatisierungslösungen in Frankreich spezialisiert. Das Unternehmen betreut einen breiten Kundenstamm in verschiedenen Branchen, darunter Kosmetik, Verpackung und Lebensmittel.

KEBA und Transtechnik verbindet bereits eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Industrieautomation. Jetzt wird Transtechnik SAS Teil der KEBA Group, genauer Teil des Geschäftsfelds Industrial Automation der KEBA Group.

„Logischer Schritt“ für KEBA

Die Übernahme sei ein wichtiger strategischer Schritt beim Ausbau des Frankreich-Geschäfts, heißt es in einer Aussendung von KEBA. Das österreichische Unternehmen mit Hauptsitz in Linz ist in 15 Ländern weltweit vertreten.

„Die Übernahme von Transtechnik ist ein logischer Schritt in unserer Wachstumsstrategie für Frankreich. Sie stärkt unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten Automatisierungsmärkte Europas und legt den Grundstein, um unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen. Gleichzeitig verbinden wir die Markt- und Anwendungskompetenz von Transtechnik mit der technologischen Breite der KEBA Group. Mittelfristig können wir mit diesem ersten Standort in Frankreich einen Hub etablieren, den wir für die lokale Geschäftsentwicklung über alle KEBA-Geschäftsfelder hinweg nutzen werden“, kommentiert Christoph Knogler, CEO der KEBA Group AG die Übernahme.

Management-Team bleibt

Die Marke Transtechnik und der Standort in Ahuy bei Dijon bleiben ebenso erhalten wie alle Arbeitsplätze, die vollständig in die KEBA Group übergehen. Die bisherigen Inhaber werden das Geschäft in Frankreich als lokales Management-Team weiterhin leiten und die künftige Entwicklung von KEBA vor Ort maßgeblich begleiten.

„Teil der KEBA Group zu werden, eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln und unsere Kunden weiterhin zuverlässig und mit hoher technischer Expertise zu betreuen. Gleichzeitig bleiben die Marke Transtechnik, unser Team und unser Standort in Ahuy bei Dijon erhalten – das sorgt für Kontinuität bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern“, so Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik.

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