28.10.2025
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Revo Foods verkündet Führungswechsel

Das Wiener FoodTech-Unternehmen Revo Foods gibt einen Führungswechsel bekannt: Gründer Robin Simsa übergibt die Rolle des CEO an den bisherigen CFO David Petuzzi.
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David Petuzzi (CEO), Robin Simsa (Commercial Director und Gründer). Fotos: Revo Foods

Das 2020 gegründete Wiener Tech-Startup Revo Foods ist für seine 3D-gedruckten Fischalternativen auf Pflanzenbasis bekannt. Im Jahr 2025 hat sich für das Unternehmen viel getan: Sieben neue Produkte wurden auf den Markt gebracht, Kooperationen geschlossen und eine Expansion in die USA gestartet (brutkasten berichtete). Laut dem Unternehmen konnten in den vergangenen Monaten Umsatzrekorde erzielt werden. Zuletzt berichtete brutkasten im August über eine Crowdinvesting-Runde in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

David Petuzzi neuer CEO von Revo Foods

Nun verkündet Gründer Robin Simsa seinen Rücktritt als CEO. Künftig will er sich in seiner neuen Rolle als Commercial Director auf Vertrieb, Marketing und Geschäftsentwicklung konzentrieren. David Petuzzi, der seit Februar 2023 als CFO bei Revo Foods tätig ist, übernimmt die Position des CEO.

„David hat sich enorm entwickelt und außergewöhnliche Führungsstärke und Energie gezeigt, um Revo voranzubringen. Er ist ein echtes Fundament des Unternehmens und verkörpert den Geist von Revo wie kaum jemand sonst“, schreibt Robin Simsa in seinem LinkedIn Beitrag über den Führungswechsel.

Er sei überzeugt, dass man in der neuen Management-Konstellation eine neue Wachstumsebene erreichen werde, so Simsa weiter. Auch David Petuzzi äußert sich in seinem LinkedIn-Beitrag begeistert über seine neue Rolle: „Ich bin unglaublich stolz darauf, unsere Mission, Vision und unser Team in der Branche und der Welt zu vertreten“, so David Petuzzi, nun CEO von Revo Foods.

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„Fokus“: Neues brutkasten-Printmagazin erschienen

Die neue Ausgabe des brutkasten-Printmagazins ist da. Am Cover: TTTech-Gründer Georg Kopetz über den Umbau seines Unternehmens, den Kapitalmarkt und warum TTTech transatlantisch bleiben will.
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(c) brutkasten / Dervisevic

Das brutkasten-Printmagazin wird exklusiv an die wichtigsten Stakeholder des österreichischen Innnovations-Ecosystems zugestellt.

Daneben ist es auch digital als Download erhältlich – der Link findet sich am Ende des Artikels.


„Wenn man in einen Wachstumsmarkt geht, ist es wichtig, ein klares Profil zu haben“ – mit diesem Satz begründet Georg Kopetz im Cover-Interview den Umbau von TTTech. Das Unternehmen hat sein Automotive-Softwaregeschäft verkauft, und der Mitgründer und CEO hat mit der TTTech Systems SE eine Gesellschaft geschaffen, die Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastruktur bündelt. Ab Seite 14 erklärt Kopetz, warum an der Spitze der neuen Gesellschaft ein US-Amerikaner steht, weshalb er Unabhängigkeit für das falsche Ziel hält und wie er auf den Kapitalmarkt blickt.

Was ein klares Profil für den Standort bedeutet, zieht sich durch das ganze Heft. Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung, spannt ab Seite 48 den Bogen von der Dampfmaschine zum KI-Rechenzentrum – er erklärt, warum dort Wohlstand entsteht, wo heute Infrastruktur gebaut wird. Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und Corporate-Venturing-Expertin Viktoria Ilger diskutieren, wie der Staat für Startups zum Kunden werden kann (Seite 56). Und mit Niederösterreich haben wir uns ein Startup-Ökosystem angesehen, das dezentral aufgestellt ist und vom Fokus auf bestimmte Branchen wie Space Tech profitiert (Seite 24).

Die europäische Autoindustrie erlebt gerade eine Jahrhunderttransformation, sagt Xing Zhou von AlixPartners – warum Österreich ausgerechnet für chinesische Autobauer ein idealer Fertigungsstandort ist, erklärt er im Interview (Seite 36). Vier Startups zeigen, wie sie das Zulieferer-Ökosystem verändern (Seite 38); und wir ziehen Bilanz, wo Österreich bezüglich Elektroautos steht (Seite 40). Bei der Formula Student haben wir herausgefunden, warum der Rennwagen-Wettbewerb für den Nachwuchs das beste Bewerbungsgespräch ist (Seite 42).

Unsere Kollegin Ann-Kathrin Salmen ist für diese Ausgabe ins Silicon Valley geflogen. In San Francisco hat sie Chris Schnabl getroffen, der mit 25 Jahren Partner bei Andreessen Horowitz ist, einem der größten Venture-Capital-Investoren der Welt. Wie ein Niederösterreicher dorthin kommt, erzählt er im Interview (Seite 8) – und warum der Goldrausch in der Bay Area nie endet, hat sich unsere Redakteurin vor Ort angesehen (Seite 74). Wir waren aber auch innerhalb Österreichs unterwegs: Bei Swarovski in Wattens haben wir erlebt, wie ein Traditionskonzern Innovation organisiert (Seite 64).

Im Bereich „Beyond Business“ erklärt Florian Kandler, warum Gründer:innen verkaufen sollten, bevor das Produkt fertig ist (Seite 78). Klaus Buchroithner hat sich öffentlich zu 100 Tagen Video-Content verpflichtet – er erzählt, was er dabei über Reichweite gelernt hat und was er heute anders machen würde (Seite 82). Und wir haben bekannte Köpfe der Szene nach der wichtigsten Visitenkarte ihres Lebens gefragt (Seite 70).

Eine spannende Lektüre wünscht dir Martin Pacher!

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