17.04.2020

Restart.ID: Bewegungsfreiheit-App für Coronavirus-Immune in Österreich

Mehrere asiatische Länder nutzen Bewegungsfreiheit-Apps, mit denen Coronavirus-immune Menschen nach bestätigten Infektionen bzw. nach Antikörpertests, sich frei bewegen können. Die Staatsdruckerei arbeitet nun an der Blockchain-basierten Immnunitätsnachweis-App "Restart.ID" für Österreich, die den hiesigen Datenschutzanforderungen gerecht werden soll.
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Coronavirus-Bewegungsfreiheit-App von Staatsdruckerei Österreich
(c) Adobe Stock - VAKSMANV

In China arbeiten Coronavirus-Bewegungsfreiheit-Apps mit Augmented Reality. Andere User können anhand grüner und roter Markierungen sehen, ob sich Passanten auf der Straße tatsächlich dort bewegen dürfen (weil sie nach einer Covid-19-Erkrankung bereits immun sind, oder über eine andere Bewilligung verfügen), oder nicht, und sie dann gegebenenfalls denunzieren. In Österreich lehnt man diese Überwachungsstaat-Komponente freilich ab. Die hiesige Bewegungsfreiheit-App „Restart.ID“, die primär in Sachen Reisefreiheit genutzt werden soll, wird daher von der Staastdruckerei und ihrem Tochterunternehmen youniqx Identity AG nach strengen Datenschutz-Kriterien entwickelt, wie mehrere heimische Medien berichten.

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Bewegungsfreiheit-App „Restart.ID“ – keine verpflichtende Nutzung

Die App zum Nachweis der Coronavirus-Immunität befinde sich gerade in Arbeit. Sie soll offizielle Coronavirus-Testergebnisse mit Reisepassdaten verknüpfen. Dabei kommt auch Blockchain-Technologie zum Einsatz, mit der man mit Younix bereits länger in anderen Projekten arbeitet. „Die persönlichen Daten sind immer dezentral und damit ausschließlich auf dem eigenen Smartphone verschlüsselt gespeichert“, erklärt Lukas Praml, Geschäftsführer der Österreichischen Staatsdruckerei. Zwecks zusätzlicher Transparenz soll die App als Open-Source-Projekt umgesetzt werden. Auch eine verpflichtende Nutzung schließt Praml seinerseits aus: „Restart.ID soll jedenfalls nicht exklusiv oder verpflichtend zum Einsatz kommen“. Parallel müsse es Möglichkeiten geben, sich ohne Nachteil auch analog auszuweisen.

„Wiederaufnahme von nationalen und internationalen Reisen“

Mit Akteuren auf staatlicher Ebene und im Gesundheitssektor sei man bereits in Gesprächen und könne innerhalb weniger Wochen erste Ergebnisse vorlegen. Auch Datenschutzexperten seien in die Entwicklung involviert. In zwei Monaten soll Restart.ID einsatzbereit sein. „Restart.ID könnte helfen, schneller alle nötigen Schritte für eine Wiederaufnahme von nationalen und internationalen Reisen zu absolvieren“, sagt Praml über die Bewegungsfreiheit-App.

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RobCos Industrieroboter "Alfie" © RobCo

Sechs Jahre nach der Gründung in München hat RobCo den Unicorn-Status erreicht. Das teilte das Unternehmen heute per Presseaussendung mit. Innerhalb von nur neun Monaten konnte das Startup seine Unternehmensbewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppeln.

Dieser Sprung erfolgte im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde, die neue Investments mit einem Secondary Share Sale kombiniert. Dadurch erhalten langjährige Mitarbeitende die Möglichkeit, eigene Unternehmensanteile zu veräußern.

Cherry Ventures & European Tech Collective steigen ein

An der Transaktion beteiligen sich bestehende Kapitalgeber wie Sequoia, Lightspeed, Greenfield und Promus Ventures. Neu auf dem Cap Table sind unter anderem Cherry Ventures sowie das European Tech Collective, ein Netzwerk erfolgreicher europäischer Gründer:innen.

Roman Hölzl, Co-Founder und CEO von RobCo, ordnet die Finanzierung wie folgt ein: „Es gab eine starke Nachfrage, in RobCo zu investieren, und wir haben diesen Moment genutzt, um das Unternehmen zu stärken.“ Die Milliardenbewertung sei zwar ein Meilenstein, der Fokus liege nun aber auf der Auslieferung der neuen Roboter-Generation.

In seinem heutigen LinkedIn-Post weist er zudem nochmals auf die ambitionierte Mission des Unternehmens hin: „RobCo in jeder Fabrik“.

Industrieroboter „Alfie“ startet im März 2027

Hinter der Bewertung von RobCo steht ein Geschäftsmodell, das auf Hard- und Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie basiert. Das Unternehmen entwickelt Robotik-Systeme, die dem Fachkräftemangel und Kostendruck in der Produktion entgegenwirken sollen. Im Zentrum der aktuellen Produktstrategie steht der Industrieroboter „Alfie“, dessen offizieller Marktstart für März 2027 geplant ist.

Das System ist darauf ausgelegt, durch KI-Integration unstrukturierte und sicherheitskritische Fabrikaufgaben selbstständig zu übernehmen. Luciana Lixandru, Partnerin bei Sequoia, kommentiert den technologischen Ansatz: „RobCo baut für eine Zukunft, in der KI nicht nur denkt und generiert, sondern auch in der physischen Welt agiert.“

US-Expansion im Gange

Für die künftige Skalierung baut das Startup seine Präsenz in den USA aus, die bereits jetzt als der am schnellsten wachsende Markt des Unternehmens gelten. Neben dem Sitz in München betreibt RobCo mittlerweile Fertigungsanlagen in Austin (Texas) sowie ein Entwicklungslabor in San Francisco. Um das US-Geschäft und die dortige Expansion direkt operativ zu steuern, verlegt CEO Hölzl seinen Standort in die Vereinigten Staaten.

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AI Summaries

Restart.ID: Bewegungsfreiheit-App für Coronavirus-Immune in Österreich

  • Die hiesige Bewegungsfreiheit-App „Restart.ID“, die primär in Sachen Reisefreiheit genutzt werden soll, wird von der Staastdruckerei und ihrem Tochterunternehmen youniqx Identity AG nach strengen Datenschutz-Kriterien entwickelt, wie mehrere heimische Medien berichten.
  • Dabei kommt auch Blockchain-Technologie zum Einsatz, mit der man mit Younix bereits länger in anderen Projekten arbeitet.
  • „Die persönlichen Daten sind immer dezentral und damit ausschließlich auf dem eigenen Smartphone verschlüsselt gespeichert“, erklärt Lukas Praml, Geschäftsführer der Österreichischen Staatsdruckerei.
  • Zwecks zusätzlicher Transparenz soll die App als Open-Source-Projekt umgesetzt werden.
  • Auch eine verpflichtende Nutzung schließt Praml seinerseits aus: „Restart.ID soll jedenfalls nicht exklusiv oder verpflichtend zum Einsatz kommen“.
  • „Restart.ID könnte helfen, schneller alle nötigen Schritte für eine Wiederaufnahme von nationalen und internationalen Reisen zu absolvieren“, sagt Praml über die Bewegungsfreiheit-App.

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  • „Die persönlichen Daten sind immer dezentral und damit ausschließlich auf dem eigenen Smartphone verschlüsselt gespeichert“, erklärt Lukas Praml, Geschäftsführer der Österreichischen Staatsdruckerei.
  • Zwecks zusätzlicher Transparenz soll die App als Open-Source-Projekt umgesetzt werden.
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  • Dabei kommt auch Blockchain-Technologie zum Einsatz, mit der man mit Younix bereits länger in anderen Projekten arbeitet.
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