17.04.2022

Res-T: Startup entwickelt Wassersport-T-Shirt mit integrierter Schwimmweste

Das Züricher Startup Res-T möchte mit seinem T-Shirt, das sich innerhalb von zwei Sekunden in eine Schwimmweste transformiert, Bade- und Wassersport-Unfälle reduzieren.
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Res-T
Züricher Startup entwickelt lebensrettendes T-Shirt mit integrierter Schwimmweste. | © Res-T - Edit: brutkasten

Weltweit ertrinken jedes Jahr 37.000 Menschen – zumindest das behaupten die Res-T-Gründer:innen Marco Colombo, Gian-Luca Menn und Nadine Zdych. Um diese vermeidbaren Todesfälle zu reduzieren und Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, hat das Trio ein spezielles T-Shirt entwickelt. Ziel der leidenschaftlichen Wassersportler:innen ist es, mit den integrierten Rettungswesten in ihre T-Shirts. Leben zu retten. 

Res-T bietet uneingeschränkte Bewegungsfreiheit

Die Geburts-Stunde von Res-T war, als die Freundin des ehemaligen italienischen Profi-Zehenkämpfers, Marco Colombo, einen schweren Unfall mit einem Stand-Up-Paddleboard mitten im Züricher See hatte. „Sie ist auf dem Board ausgerutscht und gefallen, hat sich die Schulter dabei ausgekugelt und konnte den Arm nicht mehr bewegen”, sagt der Co-Founder. Mit letzter Kraft habe sie sich noch ans Ufer gerettet. “Das hätte auch ganz anders ausgehen können”, erklärt er weiter.

Das Gründer-Team möchte somit auf die Wichtigkeit einer Schwimmweste im Wassersport aufmerksam machen. Sie sind sich dennoch bewusst, dass viele Sportler:innen sich wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit gegen das Tragen dieser entscheiden. “Schwimmwesten sind ein Muss. Die klassischen Westen sind aber für den küstennahen Wassersport nicht mehr zeitgemäß. Und genau hier kommt Res-T ins Spiel”, erklärt Menn. 

Aufblasbar in nur zwei Sekunden

Dank der im Brustbereich integrierten CO2-Kartusche sowie einer Kordel transformiert sich das Res-T-Shirt in Notfällen zu einer Rettungsweste – und das innerhalb von nur zwei Sekunden. Um den Aufblas-Mechanismus auszulösen, muss man nur an den Träger ziehen. 

Um die Produktion der lebensrettenden Wassersport-Shirts mit UV-Schutz zu starten, ist das Startup dennoch auf Investitionen angewiesen. „Unsere Erfindung ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Lebensretter“, sagen die Gründer:innen.


Wer mehr darüber erfahren möchte, hat am Montagabend in der „Höhle der Löwen“ die Gelegenheit dazu. Weiters dabei: The Plant Box, SmartbrailleBavarian Rescher und WireStyle.

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Pröll, Länderbericht, Digital
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Während die Regierung in vielen Bereichen den Sparstift ansetzt, wächst das Digitalbudget. Das Staatssekretariat rechtfertigt diesen Schritt mit der Hoffnung, dass Technologie-Investitionen langfristig Verwaltungskosten senken sollen. „Einsparungen durch Digitalisierung, nicht bei der Digitalisierung„, lautet die dazugehörige Devise von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll. Ziel sei es, Österreich vom aktuell sechsten Platz im EU-Digitalisierungsranking in die europäischen Top 3 zu heben.

130 Millionen-Topf 2028

Der Finanzrahmen für die kommenden Jahre wird dafür aufgestockt. Für 2027 sind nun bis zu 117 Millionen Euro budgetiert, 2028 wächst der Topf auf bis zu 130 Millionen Euro. Das Finanzierungsmodell dabei: 20 Prozent jener Einsparungen, die durch Pensionierungen und nicht nachbesetzte Stellen in der Verwaltung entstehen, fließen direkt als Zweckwidmung in IT-Projekte zurück. Bis 2030 rechnet der Bund hier mit zusätzlichen 108 Millionen Euro für die digitale Infrastruktur.

Das Geld fließt primär in bereits bekannte Kernprojekte, allen voran die ID Austria und die Vorbereitung auf die europäische EUDI-Wallet. Die ID Austria ist seit 2023 von einer auf sechs Millionen Nutzer:innen gewachsen. Bis 2030 sollen es neun Millionen werden, womit das System zum flächendeckenden Standard für Behördenwege und wirtschaftliche Anwendungen avancieren würde, so die Hoffnung.

Project X mit Einsparungspotenzial

Im Hintergrund soll zudem unter dem Titel „Project X“ die Dateninfrastruktur nachziehen. Im Fokus steht das Once-Only-Prinzip: Unternehmen und Bürger:innen sollen ihre Daten künftig nicht mehr mehrfach bei unterschiedlichen Behörden einreichen müssen. Für den Ausbau der dafür nötigen Registervernetzung dadeX sind in den nächsten zwei Jahren bis zu 15 Millionen Euro vorgesehen. Dem gegenüber stehen laut Ministerium Effizienzgewinne: Das Projekt soll kurzfristig ein Einsparungspotenzial von rund 160 Millionen Euro heben.

Ein wesentlicher Treiber hinter diesem Budget-Schub ist schlichtweg die Demografie. In den kommenden 13 Jahren gehen 44 Prozent der Bundesbediensteten in Pension. Die Bundesregierung setzt daher auf Public AI und somit auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung sowie für Services gegenüber Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Ziel sind sichere, rechtskonforme und breit nutzbare Anwendungen, die Prozesse beschleunigen, Routinetätigkeiten reduzieren und Wissen in der Verwaltung besser verfügbar machen sollen.

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