29.07.2020

Remmie Health: US-Gründerin entwickelt Home-HNO-Monitor

Inspiriert von den gesundheitlichen Problemen ihres Sohnes hat US-Unternehmerin Jane Zhang aus Seattle einen Hals-Nasen-Ohren-Monitor für daheim erfunden und steht kurz davor, ihn auf den Markt zu bringen.
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(c) Remmie Health/YT-Screenshot - US-Bio-Medizinerin Jane Zhang entwickelte einen HNO-Monitor, dem man in den eigenen vier Wänden verwenden kann.

Jane Zhangs 2-jähriger Sohn wurde regelmäßig von Ohrenentzündungen und Erkältungen geplagt. Er nahm Antibiotika und verbrachte immer wieder mehrere Stunden in diversen Arztpraxen. Gründe, warum die Biomedizinerin begann, in ihrer Garage herumzuwerkeln. Ihr Ziel: Ein Hals-Nasen-Ohren-Instrument, ähnlich einem Otoskop, für den häuslichen Gebrauch. So entstand Remmie Health.

Heute leitet Zhang in Seattle ihr Unternehmen und bereitet sich darauf vor, den HNO-Monitor auf den Markt zu bringen. Um Symptome wie Ohrenschmerzen zu bewerten und über Telemedizin mit medizinischen Fachkräften zu kommunizieren. Allein in den USA gibt es rund 16 Millionen Fälle pro Jahr, die Kinder betreffen.

Infos werden an digitale Plattform geschickt

Ihr Gerät kann Bilder und Videos von HNO-Problemen aufnehmen. Diese Informationen werden an die digitale Plattform von Remmie Health gesendet, auf die Ärzte und Krankenschwestern während eines virtuellen Besuchs zugreifen können. Die Idee ist, professionelle Beratung zu erhalten, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Remmie Health soll Marke für HNO-Selbstversorgung werden

„Wir beabsichtigen, die Marke für die Selbstversorgung von HNO-Patienten zu werden“, sagte Zhang gegenüber Geekwire. Sie will Geld damit verdienen, indem sie ihren Monitor verkauft und den Gewinn mit Telemedizinpartnern teilt.

Die Geschichte von Remmie Health

Bisher konnte Remmie Health, das aktuell aus zehn Mitarbeitern besteht, im April 100.000 US-Dollar an Investment von der Silicon Valley-Firma „Plug and Play Ventures“ einstreichen. Weitere Mitarbeiter von Remmie Health sind Zhan Wang, der bereits bei Groupon and Concur Erfahrung langjährige Erfahrung sammeln konnte und Zaris Shen, ein ehemaliger Designer des Seattle-Startups AdaptiLab.

Aktuell ist der HNO-Monitor für 135 US-Dollar vorbestellbar (ohne Versandkosten), später kostet er 149 US-Dollar.

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Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
Das Ohana Gründertrio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana

Ohana ist eine Kinderschutz-App von Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda. Kurz nach der Gründung 2022 investierten die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner mit ihrer Beteiligungsgesellschaft 8eyes einen nicht näher genannten Betrag in das Startup (brutkasten berichtete). Im Jahr darauf holte man Hansi Hansmann an Bord, welcher ein siebenstelliges Investment mitfinanzierte. 2025 folgte eine Partnerschaft mit Drei. Nun lanciert Swisscom mit Kids Security eine neue App für digitale Kindersicherheit. Die Technologie dahinter stammt vom österreichischen Unternehmen Ohana.

Ohana setzt auf Inklusion und Transparenz

Für ihre neue App Kids Security liefert und betreibt Ohana die Grundlage des neuen Angebots der größten Schweizer Telekommunikationsanbieterin. Sie soll konkret Familien bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen. Die plattformübergreifende Technologie verbindet dabei technische Schutzfunktionen mit einem Ansatz, der auf Transparenz, Medienkompetenz und die aktive Einbindung von Kindern setzt.

Kids Security ermöglicht Eltern unter anderem, Bildschirmzeiten zu strukturieren, Apps und Online-Inhalte zu verwalten sowie Einblicke in die Gerätenutzung ihrer Kinder zu erhalten. Dabei setzt die Lösung nicht auf reine Kontrolle: Kinder werden aktiv eingebunden, Regeln und Einstellungen bleiben für sie nachvollziehbar und Familien werden dabei unterstützt, gemeinsam einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.

Neues Handlungsfeld für Telekommunikationsanbieter

„Telekommunikationsanbieter begleiten Familien jeden Tag in der digitalen Welt. Damit sind sie auch in einer besonderen Position, Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, sich sicher und selbstbestimmt darin zu bewegen“, sagt Orgler, Geschäftsführer von Ohana. „Dass Swisscom digitale Kindersicherheit als Teil des eigenen Angebots aufgreift, zeigt, welche Bedeutung das Thema mittlerweile hat.“

Smartphones, Social Media und Gaming sind längst fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie ihre Kinder schützen können, ohne ihre Privatsphäre übermäßig einzuschränken, heißt es in der Presseaussendung. Für Telekommunikationsanbieter entsteht laut Ohana damit ein neues Handlungsfeld: Neben Konnektivität und Zugang zur digitalen Welt gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie Familien bei der sicheren Nutzung unterstützt werden können.

Ohana-Founder: „Ein Meilenstein“

„Swisscom ist für uns eine wichtige Partnerin und der Launch von Kids Security ein großer Meilenstein“, so Orgler weiter. „Digitale Kindersicherheit wird für Telekommunikationsanbieter zunehmend zu einem Thema, an dem sie nicht mehr vorbeikommen. Wer Familien Zugang zur digitalen Welt bietet, muss sich auch damit auseinandersetzen, wie Kinder diese sicher und gesund nutzen können. Swisscom geht diesen Schritt jetzt und wir sind überzeugt, dass weitere Anbieter folgen werden.“

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Remmie Health: US-Gründerin entwickelt Home-HNO-Monitor

  • Allein in den USA gibt es rund 16 Millionen Fälle pro Jahr, die Kinder betreffen.
  • Das Gerät kann Bilder und Videos von HNO-Problemen aufnehmen.
  • Diese Informationen werden an die digitale Plattform von Remmie Health gesendet, auf die Ärzte und Krankenschwestern während eines virtuellen Besuchs zugreifen können.
  • Bisher konnte Remmie Health, das aktuell aus zehn Mitarbeitern besteht, im April 100.000 US-Dollar an Investment von der Silicon Valley-Firma „Plug and Play Ventures“ einstreichen.
  • Weitere Mitarbeiter von Remmie Health sind Zhan Wang, der bereits bei Groupon and Concur Erfahrung langjährige Erfahrung sammeln konnte und Zaris Shen, ein ehemaliger Designer des Seattle-Startups AdaptiLab.
  • Aktuell ist der HNO-Monitor für 135 US-Dollar vorbestellbar, später kostet er 149 US-Dollar.

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  • Allein in den USA gibt es rund 16 Millionen Fälle pro Jahr, die Kinder betreffen.
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