07.01.2021

Elon Musk ist reichster Mensch der Welt – dank Tesla-Aktie

Tesla-Gründer Elon Musk löste mit einem Vermögen von 188 Milliarden US-Dollar zwischenzeitlich Amazon-Gründer Jeff Bezos als reichster Mensch der Welt ab.
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(c) JD Lasica: Elon Musk

2020 ist es sich knapp noch nicht ausgegangen. Nun, in der ersten vollen Woche des neuen Jahres war es soweit: Tesla, SpaceX, Boring Company, u.a. Gründer Elon Musk überholte Amazon-Gründer und CEO Jeff Bezos als reichster Mensch der Welt. Das ist auch insofern beachtlich, als auch letzterer im vergangenen Jahr Corona-bedingt ordentlich an Vermögen zugelegt hat.

Elon Musk: Reichster Mensch der Welt dank Tesla-Aktien-Boom

Doch mit einem Vermögen von rund 188 Milliarden US-Dollar (laut Bloomberg-Billionaires-Index) stieß Musk Bezos diese Woche kurzzeitig vom Thron (inzwischen liegt er wieder knapp unter dem Amazon-Gründer). Die konkrete Zahl ist nur eine Momentaufnahme. Denn das Vermögen der beiden ergibt sich hauptsächlich aus deren Anteilen an ihren Unternehmen. Und deren Wert steigt seit Monaten stetig – mit zwischenzeitlichen Schwankungen nach unten aufgrund kleiner Kurskorrekturen.

Während Amazon im Corona-Jahr ein unglaubliches Umsatzwachstum aufweisen kann (rund 37 Prozent von 69,98 Milliarden US-Dollar auf 96,15 Milliarden US-Dollar zwischen drittem Quartal 2019 und drittem Quartal 2020), steht der Wertgewinn der Tesla-Aktie in keinem Verhältnis zu realen Geschäftszahlen – obgleich auch diese sich vergangenes Jahr gut entwickelt haben (Umsatz Q3 2020: 8,77 Milliarden US-Dollar).

Und wenn die Blase platzt…?

Kritiker warnen bei der Tesla-Aktie daher schon länger vor einer Blase. Denn das Unternehmen ist seit Monaten der mit Abstand wertvollste Autokonzern der Welt, obwohl es in Sachen Umsatz noch weit hinter Teilen der alteingesessenen Konkurrenz liegt. Sollte die Blase der Tesla-Aktie irgendwann platzen, könnte Elon Musk mit einem Schlag nicht nur die Position als (zweit-)reichster Mensch der Welt verlieren, sondern gleich mehrere Plätze im Ranking einbüßen.

PS: Es wäre natürlich nicht Elon Musk, wenn er seine neue Position auf Twitter nicht mit der gewohnten Portion Ironie kommentieren würde. Diesmal waren es zwei Tweets mit dem einfachen Inhalt: „Wie Seltsam“ und „Na gut, und jetzt wieder an die Arbeit“ (siehe oben).

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Beyond Gravity Austria
© Beyond Gravity Austria/Canva - Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria.

Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) zählt mit rund 57 Millionen Euro Umsatz (2025) und rund 250 Mitarbeitenden zu den größten österreichischen Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eigenen Angaben nach eine Exportquote von rund 100 Prozent. Erst kürzlich hat der Weltraumzulieferer seine Produktionsfläche in Niederösterreich verdoppelt – brutkasten berichtete über den 4,5-Millionen-Euro-Ausbau.

Beyond Gravity: Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten

Nun wird die nächste Generation von US-Wettersatelliten mit Technologie aus Österreich ausgestattet. Beyond Gravity Austria liefert – wie man vermeldet – hochpräzise Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten, die ab 2032 für die US-Wetterbehörde NOAA ins All starten sollen. Gebaut werden die Satelliten vom US-Unternehmen Lockheed Martin in Colorado.

Die Navigationsempfänger aus Wien werden – so der Claim – die Position der Satelliten in rund 36.000 Kilometern Höhe mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern bestimmen.

„Im Rahmen unseres ersten Vertrags mit Lockheed Martin werden wir Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten liefern. Je genauer die Position des Satelliten durch unseren Empfänger bestimmt wird, desto genauer sind die Wetter- und Umweltdaten“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria. Die Wettersatelliten namens GeoXO sollen die Vorhersage von Unwettern sowie die Überwachung von Umwelt- und Klimaphänomenen in der westlichen Hemisphäre deutlich verbessern.

Nicht die erste NASA-Partnerschaft

Beyond Gravity Austria lieferte schon mehrmals Technik für NASA-Satelliten, etwa einen Navigationsempfänger für den 2018 gestarteten NASA-Umweltsatelliten ICESat-2 oder Navigationsempfänger für den 2024 gestarteten Klimaschutzsatelliten PACE inklusive Thermalisolation für ein NASA-Instrument des Satelliten.

Die Wettersatelliten GeoXO (Geostationary Extended Observations) werden in einer geostationären Umlaufbahn über dem Äquator betrieben. In dieser Höhe von rund 36.000 Kilometern bewegen sie sich mit derselben Geschwindigkeit, wie die Erdrotation und können dadurch kontinuierlich dieselbe Region der Erde beobachten.

© zVg – Infografik zu den GeoXO-Wettermissionen.

„Unsere GEORIX-Empfänger bieten selbst in einer Entfernung von 36.000 Kilometern eine Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern. Damit setzen wir neue Maßstäbe für präzise Echtzeit-Navigation an Bord von Satelliten“, so Kober. Im Jahr 2023 wurde der erste GEORIX-Navigationsempfänger ins All geschickt; er bestimmt die Position des NASA-Klimainstruments TEMPO, das atmosphärische Gase (Ozon, Stickstoffdioxid und Formaldehyd) sowie Aerosole über Nordamerika misst.

Rund 30 Satelliten nutzen Navigationsempfänger von Beyond Gravity

Insgesamt nutzen derzeit etwa 30 Satelliten Navigationsempfänger von Beyond Gravity zur Positionsbestimmung. Die Empfänger kommen bei Satelliten von der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) bis zur geostationären Erdumlaufbahn (GEO) zum Einsatz, also in Entfernungen von etwa 1.000 Kilometern bis 36.000 Kilometern von der Erde. Alle weltraumgestützten Navigationsempfänger werden am österreichischen Standort von Beyond Gravity in Wien entwickelt und produziert.

Die GeoXO-Mission soll Bilder und atmosphärische Messungen der westlichen Hemisphäre der Erde und eine Echtzeit-Erfassung der Blitzaktivität liefern sowie kurzfristige Wettervorhersagen und Warnungen vor Extremwetter und Umweltgefahren unterstützen.

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