20.08.2020

Mit einem Klick: refurbed pflanzt einen Baum für jeden, der nichts kauft

Das Wiener Startup refurbed macht mit seiner Aktion "Brauche ich das wirklich?" auf den Earth Overshoot Day am 22. August aufmerksam.
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refurbed mit Aktion zum Earth Overshoot Day
Gründertrio refurbed (v. l.): Jürgen Riedl, Peter Windischhofer und Kilian Kaminski © refurbed / Alex Gotter

Am Samstag, 22. August, ist es wieder soweit. Dann ist der errechnete „Earth Overshoot Day“, also jener Tag, an dem die Menschheit weltweit alle natürlichen Ressourcen ausgeschöpft hat, die der Planet in einem Jahr regenerieren kann. Bloß dauert das Jahr noch knapp mehr als vier Monate. Es ist dieser Ressourcenverbrauch, den das Wiener Startup refurbed mit seinem Geschäftsmodell – der Vermittlung generalüberholter Geräte – generell bekämpfen will.

Nun zum „Earth Overshoot Day“ setzt das Unternehmen mit einer Aktion unter dem Motto „Brauche ich das wirklich?“ noch eins drauf. Über die eigens eingerichtete Page www.fix-our-planet.com informiert refurbed unter anderem über den Ressourcenverbrauch verschiedener Produkte wie etwa einem neuen Smartphone, einem neuen T-Shirt, einem Hamburger, einer Avocado oder Soja-Granulat.

refurbed: Dank Aktion schon mehr als 13.000 Bäume gepflanzt

Und das Startup bietet den Besuchern der Seite ein wohl einmaliges Service an: Sie können die abgebildeten Produkte „nicht kaufen“. Einen Klick und die Eingabe einer E-Mail-Adresse zur Referenz später, bekommt der User ein Zertifikat über die Pflanzung eines Baums. Auch für Postings, die mit dem Hashtag #FixOurPlanet gekennzeichnet sind und für Nicht-Kunden eines Nicht-pop-up-Stores in Berlin pflanzt refurbed je einen Baum. Mehr als 13.000 Bäume seien durch die Aktion, die in Österreich, Deutschland und Italien aktiv ist, bislang bereits zusammengekommen, heißt es vom Startup.

Doch es geht dabei freilich um mehr, als eine einmalige Baumpflanzung, wie auch der Hashtag #FixOurPlanet der das Metier des Startups, die Reparatur, aufgreift, nahelegt. Gerade das Corona-Jahr 2020 stellt im Zeitverlauf eine Ausnahme dar: Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Earth Overshoot Day um mehr als drei Wochen nach hinten verschoben – vom 29. Juli auf den 22. August. „Das zeigt eine Perspektive auf. Es ist möglich, den Lebensstil und den damit verbundenen Verbrauch der Ressourcen unseres Planeten zu verändern. Jeder Einzelne von uns ist aufgerufen, sein Konsumverhalten zu überprüfen und zu überdenken. Bei refurbed sind wir jedenfalls davon überzeugt, dass technologischer Fortschritt in Kombination mit Nachhaltigkeit nicht nur möglich, sondern notwendig ist“, erklärt refurbed-Co-Founder Peter Windischhofer.

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Marie-Therese Barth und Florian Moosbeckhofer | (c) We Are Unicorns
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„Wir wollen Lust auf Zukunft machen, zeigen, dass KMU bereit sind für die Transformation und sie dabei an der Hand nehmen“, sagt Florian Moosbeckhofer im brutkasten-Talk. Gemeinsam mit Marie-Therese Barth hat er nun in Wien das Unternehmen We Are Unicorns gegründet. Die beiden arbeiteten zuvor knapp sieben Jahre lang in der Wirtschaftskammer zusammen – unter anderem an der „Innovation Map“. Aus dieser gemeinsamen Zeit kenne man die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen genau, sagt Barth.

„Ziellosigkeit“ als Ausgangslage

Und heimische Betriebe würden aktuell massiv unter Druck stehen. Die Energiewende, der Fachkräftemangel und die rasche Digitalisierung würden den Geschäftsalltag tiefgreifend verändern. Den Unternehmen fehlt dabei für weitreichende Strategieprozesse nach Erfahrung von Barth oft schlichtweg die Zeit. „Viele KMU suchen nach Wegen zur Zukunftsgestaltung und stehen dabei häufig vor einer gewissen Ziellosigkeit“, erklärt die Co-Gründerin. „Sie wissen, sie müssen etwas tun, wissen aber nicht, wie sie anfangen sollen“.

„Innovationsabteilung as a Service“

Genau diese Lücke möchte We Are Unicorns mit dem sogenannten Future Radar schließen, dessen Oberfläche optisch an die genannte „Innovation Map“ erinnert. Das kostenfreie digitale Werkzeug soll den Betrieben 55 handfeste Chancen für den eigenen unternehmerischen Erfolg aufzeigen. „Es ist ein Zukunftsradar, das sehr klar und greifbar konkrete Chancen zeigt, die KMU direkt ergreifen können“, betont Moosbeckhofer. Ein eigens entwickelter KI-Assistent ergänzt das Programm. Dieser Helfer ordnet relevante Themen ein und leitet daraus konkrete nächste Schritte für das jeweilige Unternehmen ab. Das Gründerteam versteht sich dabei als unmittelbare, zusätzliche Ressource für die Betriebe. „Wir fungieren ein bisschen als Innovationsabteilung as a Service“, beschreibt Barth den Ansatz. „Wir kommen in den Betrieb und arbeiten gemeinsam mit dem Team, denn jedes Unternehmen ist selbst Experte in der eigenen Branche“.

Verbindung mit Startups als wichtiger Baustein

Besondere Gelegenheiten für derartige Innovationen entstehen nach Beobachtung des Gründer:innen-Duos bei Betriebsübergaben. Tausende Familienunternehmen stehen in den kommenden Jahren vor einer solchen Nachfolgesituation. „Das sind oft Fenster, die sich im betrieblichen Ablauf öffnen, um Dinge neu zu denken“, schildert Moosbeckhofer seine Erfahrungen aus der Beratungspraxis. Das Team sieht hier hohes Potenzial in einer gezielten Zusammenarbeit mit Startups. Junge Technologieunternehmen bringen nach Überzeugung von Moosbeckhofer häufig völlig neue Lösungen mit. Die etablierten Betriebe bieten den Startups im Gegenzug Verbindlichkeit und Marktzugang. „Für Startups sind KMU extrem gut, weil sie Traktion am Markt und eine hohe Verbindlichkeit haben“, führt Moosbeckhofer aus.

„Wieder positive Narrative nach vorne holen“

Dieser Weg in die Zukunft gelingt für alle Akteur:innen nach Ansicht der Gründer:innen am besten mit einer positiven Grundeinstellung. „Destruktives Jammern“ löse eine negative Spirale aus und bremse die Gestaltungskraft, meint Barth. Sie verweist dabei auf Erkenntnisse aus der Hirnforschung, wonach Jammern einen ähnlichen Effekt im Gehirn auslöse wie eine Sucht. „Wir müssen schauen, dass wir wieder positive Narrative nach vorne holen“, fordert sie daher. Es brauche einen bewussten Perspektivenwechsel. „Unsere Zukunft ist positiv und wir können stolz darauf sein“.

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AI Summaries

Mit einem Klick: refurbed pflanzt einen Baum für jeden, der nichts kauft

  • Am Samstag, 22. August, ist der errechnete „Earth Overshoot Day“, also jener Tag, an dem die Menschheit weltweit alle natürlichen Ressourcen ausgeschöpft hat, die der Planet in einem Jahr regenerieren kann.
  • Das Wiener Startup refurbed macht darauf mit einer Aktion aufmerksam, wo der Ressourcenverbrauch verschiedener Produkte gezeigt wird und man diese „nicht kaufen“ kann.
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