01.04.2025
NEUER CVC

Red Bull Ventures: Corporate VC geht an den Start

Der Salzburger Getränke-Riese Red Bull startet mit Red Bull Ventures seine eigene Startup-Beteiligungsgesellschaft.
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Red Bull Ventures
(c) Fonsi Fernández via Unsplash

Es ist die international stärkste österreichische Marke: Getränke-Riese Red Bull ist gefühlt omnipräsent – vor allem im Sport. Auch im Bereich Startup-Investments ist der Konzern seit vielen Jahren aktiv. Bislang jedoch indirekt: Das Salzburger Unternehmen ist unter anderem bei Speedinvest, Fund F, Calm/Storm, 3VC und xista investiert. Das ändert sich nun: Mit Red Bull Ventures kommt ein eigener Corporate VC.

Breites Branchen-Spektrum

Dieser soll laut Medienberichten ein Volumen von rund 200 Millionen Euro haben – offizielle Angaben gibt es aktuell aber noch nicht. Was auf der Homepage von Red Bull Ventures, die nun online ging, jedoch klar aufgeschlüsselt ist, ist der Investment-Fokus. Demnach will man in Early-Stage-Startups in den Bereichen Medien- & Unterhaltungstechnologie, Advanced Manufacturing & Lieferketten-Lösungen, Sport & menschliche Leistung, digitale & technologische Innovation, Consumer Engagement & Retail-Innovationen sowie Nachhaltigkeit investieren. Das Branchen-Spektrum ist somit sehr breit.

Aktuell fünfköpfiges Team bei Red Bull Ventures

Auch das Team von Red Bull Ventures ist auf der Seite bereits angeführt. Die Leitung übernimmt Nai-Tseng Chen, der seit 2003 im Unternehmen tätig ist und auch als Global Head of Corporate Finance fungiert. Die Rolle des Head of Investments hat Sabrina Jones inne. Sie war zuvor Venture Partner beim Bosch-CVC Robert Bosch Venture Capital. Komplettiert wird das Team durch Stina Seidler, Investment Analyst, Barbara Höll, Operations & Head of Finance und Nikolaus Blaschke, Operations & Senior Legal Counsel.

„Grenzen überschreiten und neu definieren, was möglich ist“

Im Web-Auftritt ist Red Bull Ventures jedenfalls ganz der Konzern-Linie treu. Bilder von (Extrem-)Sportler:innen illustrieren die Seite. Man investiere in „visionäre Unternehmer:innen, die Grenzen überschreiten und neu definieren, was möglich ist“, heißt es auf der Page. „Red Bull Ventures fördert bahnbrechende Ideen, die Branchen energetisieren, Communities inspirieren und die Welt mit dem Geist des Abenteuers vorantreiben.“

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Der Hitzestress in Wien wird hier visualisiert. (c) Live.infrared.city

Man konnte ihr in den letzten Tagen österreichweit so gut wie gar nicht entfliehen: Die Rekordhitzewelle hat im ganzen Land Einzug gehalten. In der Hauptstadt wurde in der Nacht auf Montag mit 27,3 Grad die wärmste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Die anhaltenden Temperaturen sind nicht nur unangenehm, sondern körperlich gefährlich. So hat sich die Hitze mittlerweile als tödlichste Klimagefahr in Europa etabliert.

In den meisten Städten werden Daten zur Hitze an nur wenigen Punkten im gesamten Stadtgebiet gesammelt. Live.infrared.city tritt diesem Problem entgegen.

Echtzeit-Mikroklimadatenschicht

Live.infrared.city ist eine metergenaue Echtzeit-Mikroklimadatenschicht, bei der die Interaktion von Gebäuden, Bäumen, Wind, Sonnenwinkel und Luftfeuchtigkeit in einer Karte zur Verfügung gestellt wird. Auf Basis der Daten, so die Intention des Programms, kann gehandelt werden, um die kühlste Route, die schattigste Straße oder den heißesten Block zu finden. So kann eine gefährdete Person beispielsweise den Spaziergang sicher planen.

„Hitze ist die neue Normalität“

„Hitze ist keine Anomalie mehr; sie ist die neue Normalität, die wir kartieren müssen. Indem wir die gefühlte Temperatur auf Straßenebene erfassen, schaffen wir eine Live-Schicht, die zwei Dinge leistet: Sie hilft sofort, eine kühlere Route zu finden, und sie macht sichtbar, wie jeder Baum und jede Fassade das Klima unserer Städte verändert. Wien ist heute live; wir sind bereit, zu einer globalen Echtzeit-Mikroklimadatenschicht zu skalieren“, sagt Serjoscha Düring, CTO und Mitgründer von infrared.city.

Schattenplätze am Wiener Rathausplatz. (c) Live.infrared.city

Wien als erster Einsatzort

Wien ist der erste Einsatzort; infrared.city plant, diese Datenschicht auf Städte in ganz Europa und darüber hinaus auszuweiten. Die Wiener Mikroklima-Schicht kann bereits erkundet werden. Stadtverwaltungen, Gesundheitsbehörden und Stadtplaner, die daran interessiert sind, diese Schicht für ihre Stadt einzusetzen, sind eingeladen, sich direkt an das Startup zu wenden.

Infrared.city wirbt auch dafür, die Sicherheit bei großen Outdoor-Events über die Plattform zu planen. So könnten beispielsweise für das Donauinselfest dieses Wochenende Daten abgerufen werden. Die Daten werden stündlich aktualisiert und liefern eine 72-Stunden-Vorhersage.

Klimazwilling für die bebaute Umwelt

Infrared.city ist ein in Wien ansässiges Klimatechnologie-Unternehmen, das einen digitalen Echtzeit-Klimazwilling für die bebaute Umwelt entwickelt. Für die Datensammlung werden hybride KI- und Physik-Modelle verwendet. Das Startup entstand durch eine Forschungsgruppe am Austrian Institute of Technology (AIT), die sich mit KI, Stadtentwicklung und Klimaresilienz beschäftigte. Dazu sprach Angelos Chroni, CEO und Co-Founder von infrared.city zuletzt im brutkasten-Interview.

Im Laufe des Jahres soll das Programm auf weitere Städte ausgeweitet werden. Auf der Karte kann man bislang Daten für Wien und Stuttgart sehen, Riad und London sind als nächste Städte geplant.

So funktioniert die Klima-Karte. (c) Infrared.city
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