22.04.2022

Read-O: Buchempfehlungs-Startup entwickelt „könnte ihnen gefallen“-App

Dabei hilft dem Startup eine Künstliche Intelligenz, die Netzrezensionen abgreift.
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Read-O, Buchempfehlung, Buch-App, Höhle der Löwen, Bücher finden, welches Buch soll ich lesen?
(c) Read-O - Das Read-O-Team möchte Bücher finden erleichtern.

Im Jahr 2020 sind rund 69.200 Buchtitel auf dem deutschen Markt neu erschienen (laut UNESCO sind es weltweit jährlich etwa 1.800.000). Für Lese-Liebhaber ein wahrer Buchstaben-Dschungel und eine Herkulesaufgabe, begibt man sich auf die Suche nach neuem Lesestoff. Aus diesem Grund haben Jonathan Mondorf, Ben Kohz, Andreas Weise, Michael Pomogajko und Simon Farshid das Startup Read-O entwickelt. Eine Lese-Empfehlungs-Applikation.

Read-O-KI greift auf Rezensionen zu

Bei der App des Quintetts können User:innen im ersten Schritt unter verschiedenen Emotions-Parametern auswählen und bekommen – basierend auf Rezensionen – auf sie zugeschnittene Buchempfehlungen.

Dabei greift eine Künstliche Intelligenz öffentliche Buchrezensionen aus dem Netz von Leserinnen und Lesern ab, analysiert und teilt sie ein. So konnte das Startup bisher 1,6 Millionen Kritiken einbetten und über 300.000 Buchtiteln ein emotionales Profil zuweisen.

Adjektive als Empfehlungsfaktor

Den Fokus auf den Begriff „emotional“ haben die Gründer gewählt, weil Nutzer bei der Profilerstellung bestimmte Eigenschaften angeben können, die ein Buch besitzen soll, damit sie es kaufen. Etwa: spannend, romantisch oder ernst.

„Wir wollen jeden Menschen zu einer Buchliebhaberin oder einem Buchliebhaber machen, in dem wir wirklich passende Bücher empfehlen. Passende Bücher entfachen nicht nur die Lust am Lesen, sondern bieten eine (Kopf-)Pause im stressigen Alltag und schenken Hoffnung, Mut und Verständnis“, schreibt das Team auf seiner Website.


Wer mehr über die beiden Gründerinnen und ihre Plattform erfahren möchte, hat am Montagabend in der „Höhle der Löwen“ Gelegenheit dazu. Außerdem dabei: Xeem, Le Gurque, Better Cracker und Lucky Plant.

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Podero-Gründerduo Moritz Schrader (l.) und Chris Bernkopf (r.) © Podero

Anfang 2025 schloss das Wiener Startup Podero eine überzeichnete Seed-Runde über 5,5 Millionen Euro ab (brutkasten berichtete). Heuer folgte Ex-N26-Manager Christian Strobl als CCO, um das Wachstum voranzutreiben. Nun vermeldet man eine Kooperation mit dem Kärntner Energieversorger Kelag.

Podero entwickelt eine B2B-Software, die Energieversorgern helfen soll, die Kosten für flexible Verbrauchsgeräte zu senken – mit dem Ziel einer Win-Win-Situation für Anbieter und Verbraucher:innen zugleich. CEO Chris Bernkopf, der das Startup gemeinsam mit Moritz Schrader gegründet hat, beschrieb im April das Prinzip im brutkasten-Talk so: „Wir verbinden uns mit Wärmepumpen, Elektro-Autos, Batterien, also allen großen Geräten im Haushalt und wir steuern diese dann nach dem Strommarkt.“ Dadurch könne Podero Prognosen und Handlungsempfehlungen liefern, die es Energieversorgern ermöglichen, „ihre gebündelte Leistung auf den Energiemärkten zu handeln.“

Podero mit neuem Energieprodukt

Wie es heute mitteilt, brachte das Startup bereits Ende Mai das Energieprodukt „Kelag Smart Charging“ für Endkundinnen und Endkunden (allerdings nur im Energietarif „Kelag Strom Pro“) auf den Markt. Der Service steuert das Laden von Elektrofahrzeugen automatisch in jene Stunden, in denen die Day-Ahead-Preise an der Strombörse EPEX besonders niedrig sind, heißt es per Aussendung. Dabei werden sowohl die gewünschte Abfahrtszeit als auch der angestrebte Ladezustand berücksichtigt. Zusätzliche Hardware sei dafür nicht notwendig.

„Mit Kelag haben wir einen Partner gefunden, der die Anforderungen an ein modernes Energieprodukt sehr genau versteht – und der Beweis dafür steht: ein fertiges Produkt, weniger als einen Monat nach Projektstart. Gemeinsam ermöglichen wir es österreichischen Endkunden schon heute, die Energieprodukte der Zukunft zu erleben“, sagt Bernkopf.

Österreichweiter Rollout bis Ende Juni

Während die technische Plattform vom Wiener Software-Unternehmen bereitgestellt wird, erfolgt die Anmeldung über das Kundenportal der Kelag und führt direkt in eine App, in der Nutzerinnen und Nutzer ihr Elektroauto sowie weitere Geräte wie etwa Wechselrichter innerhalb weniger Minuten verbinden können sollen.

Für Haushalte mit Photovoltaikanlage und Smart Meter ist ein Home Energy Management integriert: Das Elektroauto wird bevorzugt mit selbst erzeugtem PV-Überschuss geladen, bevor Strom aus dem Netz bezogen wird. Das Angebot ist derzeit im Netzgebiet der KNG-Kärnten Netz GmbH verfügbar. Eine Ausweitung auf ganz Österreich ist bis Ende Juni 2026 geplant.

„Intelligentes Smart Charging in Kooperation mit Podero unterstützt unsere Kundinnen und Kunden im dynamischen Tarif ‚Kelag Strom Pro‘ dabei, ihr Elektrofahrzeug gezielt dann zu laden, wenn Strom an den Börsen besonders günstig ist“, sagt Alexander Jordan, Vertriebsleiter, Kelag. „Das spart bares Geld und zeigt die Möglichkeiten, die E‐Mobilität als integrierter Baustein des Energiesystems bereits heute bietet.“

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